Geschichtliches zur Landeskirche

 
Die Evangelische Landeskirche in Baden ist eine unierte Kirche, das heißt lutherische und reformierte Christen sind hier zu einer Kirche vereinigt. Der Unterschied in der Abendmahlslehre von Lutheranern und Reformierten hat seit 1821 in der badischen Landeskirche keine kirchentrennende Bedeutung mehr. 1821 schlossen sich Lutheraner und Reformierte zu einer „Vereinigten Evangelisch-Protes­tantischen Kirche im Großherzogtum Baden“ zusammen, mit lückenlosem Konsens in den Fragen des Bekenntnisses, des Kultus, der kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen und der Finanzen. Wie war es dazu gekommen?
 

Christentum in Baden

 

Christentum in der römischen Zeit

1. Jhdt. n.Chr.
Das Land am Oberrhein wird römisch. Die Römer gründen u.a. Straßburg und Basel. Mit den Römern kommen die ersten Christen - ohne allerdings Spuren zu hinterlassen.

260
Die Alemannen überrennen den Limes und erobern das linksrheinische Land am Oberrhein.

346
Amandus ist als erster Bischof von Straßburg belegt.

Missionierung in fränkischer Zeit

496
Sieg der Franken unter Chlodwig über die Alemannen. Das Gebiet am Oberrhein kommt unter fränkische Herrschaft.

498
Taufe Chlodwigs. Die Franken werden Christen.

6. Jhdt.
Um die Alemannen zu missionieren, gründen die Franken das Bistum Konstanz. Es erstreckte sich vom St. Gotthard bis zum mittleren Neckar, vom Rhein bis an die Iller. Hier wirkte von 934 bis zu seinem Tod 975 der "Alemannenbischof" Konrad.

610
Der iroschottische Mönch Columban missioniert die Alemannen am Bodensee.

612
Columbans Schüler Gallus missioniert die Alemannen und gründet eine Einsiedelei, aus dem 720 das Kloster Sankt Gallen entsteht.

7. Jhdt.
Gründung erster Benediktinerklöster am Oberrhein in Säckingen, Gengenbach, Ettenheimmünster und Schuttern.

724
Die Franken gründen das Benediktinerkloster Reichenau.

763
Die Franken gründen das Benediktinerkloster in Lorsch.
Gründung Benediktinerkloster Schwarzach.

800
Kaiserkrönung Karls des Großen. Baden gehört zum karolingischen Reich.

843
Vertrag von Verdun. Baden gehört seitdem zum ostfränkischen Reich.

Ca. 850
Wahlafrid Strabo Abt vom Kloster Reichenau.

10. Jhdt.
Gründung Benediktinerkloster Schwarzach.

Hochmittelalter

Ca. 1000
Berthold I von Zähringen wird geboren. Er ist der Stammvater der Familie der Zähringer und der Markgrafen von Baden, die von ihrem Sitz im Breisgau aus viel Land am Oberrhein in ihren Besitz brachten.

Um 1050
Berthold I von Zähringen übergibt seinem Sohn Hermann I. von Baden Besitzungen im Breisgau und Ortenau. Durch seine Ehe legte Hermann den Grundstein für die spätere Markgrafschaft Baden.

11. Jhdt.
Die Erneuerungsbewegung der "Cluniazenser" breitet sich vom Kloster Hirsau aus auch im südwestdeutschen Raum aus und führte unter anderem 1091 zur Gründung des Klosters St. Peter im Schwarzwald. Dieses Kloster war Begräbnisstätte der Zähringer. Heute ist hier das Priesterseminar der Erzdiözese Freiburg untergebracht.

12. Jhdt.
Im Gefolge der Reformbewegung der Zisterzienser entstehen Männerklöster in Salem am Bodensee, in Tennenbach und in Schönau und ein Frauenkloster in Lichtenthal bei Baden-Baden. Die Markgrafen unterstützen die Zisterzienser.

1214
Kaiser Friedrich I. überträgt die Pfalzgrafschaft an Neckar und Mosel Ludwig von Wittelsbach. Bis 1803 werden die Wittelsbacher die Kurpfalz regieren.

1218
Tod von Berthold V. von Zähringen. Das Territorium der Zähringer zerfällt.

1246
Deutschordensritter gründen die Komturei Beuggen.

1353
Ruprecht I. von der Pfalz bekommt die Kurwürde.

1348-1350
Judenverfolgungen am Oberrhein.

1386
Kurfürst Ruprecht von der Pfalz gründet die Universität in Heidelberg.

1387
Bernard I. von Baden wird zum eigentlichen Begründer der Markgrafschaft.

1414-1418
Konzil in Konstanz. Es war von Kaiser Sigismund einberufen worden, um die Frage nach dem rechtmäßigen Papst zu klären. Jan Hus wird verurteilt und verbrannt.

1425
Der Hussit Johannes Drändorf wird in Heidelberg verbrannt.

1445
Walldürn als Wallfahrstort vom Papst bestätigt.

um 1454
Erster mit beweglichen Metall-Lettern hergestellter Druck durch Johannes Gutenberg.

1455
Geburt Johannes Reuchlins in Pforzheim († 1522).

um 1466
Geburt des Erasmus von Rotterdam († 1536).

1483
Geburt Martin Luthers in Eisleben.

1491
Geburt Martin Bucers in Schlettstadt (Sélestat).

1492
Geburt Ambrosius Blarer in Konstanz.

1497
Geburt Philipp Melanchthons in Bretten.

1505
Landshuter Erbfolgekrieg. Die Kurpfalz verliert das Amt Maulbronn an den Herzog von Württemberg.

1509
Geburt Johannes Calvins in Noyon.

1516
Erasmus’ Ausgabe des griechischen Neuen Testaments in Basel.

 

Thesenanschlag bis Augsburger Religionsfrieden (1517-1555)

1517
95 Thesen Martin Luthers gegen den Ablass: Beginn der Reformation.

1518
Luthers Disputation in Heidelberg. Teilnehmer sind u.a. Martin Bucer und Johannes Brenz.

1521
Wormser Reichstag: Luther wird geächtet, seine Schriften werden verboten. Auf der Wartburg übersetzt er das Neue Testament in die deutsche Sprache.

1522-1524
Jakob Otter als Reformator in Kenzingen.

1523
Beginn der Reformation in Konstanz durch Ambrosius Blarer.

1524
Bucer wird Pfarrer in Straßburg. Beginn des Abendmahlstreits zwischen Zwingli und Luther.

1525
Blutig niedergeschlagene Bauernaufstände in Südwestdeutschland.
Reichsritter führen die Reformation im Kraichgau ein.

1528
Lutherische Kirchenordnung in Wertheim eingeführt.

1529
Abschaffung der Messe in Straßburg. Reichstag zu Speyer: Protest der evangelischen Stände gegen die Beschlüsse des Reichstags („Protestanten“). Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli (unter Beteiligung von Bucer und Melanchthon): Spaltung der reformatorischen Bewegung.

1530
Reichstag zu Augsburg: die lutherischen Reichsstände legen Kaiser Karl V. die „Confessio Augustana“ (verfasst von Melanchthon) vor, Straßburg, Konstanz, Memmingen und Lindau die „Confessio Tetrapolitana“ (verfasst von Bucer und Wolfgang Capito). Gründung des Schmalkaldischen Bundes.

1531
„Zuchtordnung“ von Konstanz.

1535
Teilung der Markgrafschaft Baden in die Teilmarkgrafschaften Baden-Pforzheim (später: Baden-Durlach) und Baden-Baden.

1536
„Wittenberger Konkordie“: Einigung der Oberdeutschen mit Luther in der Abendmahlsfrage.

1540
Philipp Melanchthon verfasst die Confessio Augustana variata.

1545
Gengenbacher Katechismus.

1545
Einberufung des Konzils von Trient: Beginn der Gegenreformation.

1546
Tod Luthers. Anfang des Kriegs Karls V. gegen den Schmalkaldischen Bund.

1546
Beginn der landesherrlichen Reformation in der Kurpfalz unter Kurfürst Friedrichs II. von der Pfalz.

1547
Niederlage des Schmalkaldischen Bundes.

1548
Augsburger Interim. Karl V. zwingt die lutherischen Stände, die katholischen Riten und Zeremonien wieder einzuführen. Konstanz weigert sich und verliert nach der Eroberung durch Karl V. ihre Reichsfreiheit und wird zwangskatholisiert.

1552
Aufhebung des Augsburger Interims. Mit dem Passauer Vertrag einigen sich die katholischen und lutherischen Reichsstände.

1555
Augsburger Religionsfrieden: reichsrechtliche Anerkennung der Confessio Augustana und damit des lutherischen Bekenntnisstandes (nicht des reformierten!) neben dem katholischen. Die Untertanen müssen dem Bekenntnis des Landesherrn folgen („cuius regio, eius religio“).

Zweite Reformation und Konfessionalisierung (1556-1648: Bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs)

1556
Kurfürst Ottheinrich führt in der Kurpfalz die lutherische Reformation durch (Kirchenordnung vom 4. April).

1556
Markgraf Karl II. führt in der Markgrafschaft Baden-Pforzheim die lutherische Reformation durch (Kirchenordnung vom 1. Juni).

1562
Erste Ansiedlung reformierter Glaubensflüchtlinge (Wallonen) in der Kurpfalz.

1563
Heidelberger Katechismus; Übergang der Kurpfalz zum Calvinismus durch Kurfürst Friedrich III. Einführung der Confessio Augustana variata.

1572
Hinrichtung des Johannes Sylvanus in Heidelberg im Kampf gegen die Antitrinitarier.

1576
Kurfürst Ludwig VI. führt in der Kurpfalz wieder das Luthertum ein.

1583
Pfalzgraf Johann Casimir, Administrator und Vormund seines Neffen Friedrich IV., stellt wieder den Calvinismus her.

1590
Emmendinger Religionsgespräch.

1599
Stafforter Buch: Versuch des Markgrafen Ernst Friedrich, ein reformiertes Bekenntnis in der Markgrafschaft Baden-Durlach einzuführen.

1604
Ernst Friedrich stirbt bei dem Feldzug gegen Pforzheim.

1619
Die Böhmen wählen den Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz zum König, der dies annimmt und nach Prag zieht. Damit verbunden ist der Beginn des Dreißigjährigen Kriegs.

1620
Friedrich V. (der „Winterkönig“) verliert die Schlacht am Weißen Berge bei Prag. Markgraf Georg Friedrich von Baden war einer der wenigen, der ihn unterstützte.

1622
Der Habsburger General Tilly erobert Heidelberg. Die Bibliothek der Universität (Bibliotheca Palatina) wird nach Rom verschleppt.

1648
Frieden von Münster und Osnabrück (Westfälischer Frieden): Ende des Dreißigjährigen Krieges. Das Reformiertentum wird als dritte Konfession anerkannt.

 

Barock und Aufklärung (1649-1821)

1649
Karl Ludwig wird Kurfürst der Pfalz (gest. 1680).

1661
Bau der lutherischen Providenzkirche in Heidelberg.

1677
Unionsbestrebungen unter Kurfürst Karl Ludwig; erste Konkordienkirche in Mannheim (Grundsteinlegung).

1688
Beginn des Pfälzischen Erbfolgekriegs.

1689
Franzosen zerstören Heidelberg.

1697
Frieden von Rijswijk. Der katholische Kurfürst Johann Wilhelm beginnt die Rekatholisierung der Pfalz.

1699
Aufnahmeprivilegien für hugenottische, waldensische und wallonische Glaubensflüchtlinge (Welschneureut, Friedrichstal, Auerbach, Pforzheim).

1705
Religionsdeklaration für die Kurpfalz; Teilung der Kirchengüter zwischen Reformierten und Katholiken.

1715
Markgraf Karl Wilhelm von Baden gründet Karlsruhe und verlegt 1718 seine Residenz von Durlach in die neue Stadt. Religionsprivilegien.

1720
Kurfürst Karl Philipp verlegt die Residenz von Heidelberg nach Mannheim.

1770
Einführung der Konfirmation.

1771
Das katholische Baden-Baden fällt beim kinderlosen Tod von August Georg an den evangelischen Markgrafen Karl Friedrich von Baden-Durlach; ab jetzt Markgrafschaft Baden.

1797
Kirchenratsinstruktion für Baden (Friedrich Brauer).

1799
Religionsdeklaration Kurfürst Maximilian Josefs in der Kurpfalz (Gleichberechtigung der Konfessionen).

1803
Reichsdeputationshauptschluss. Die Markgrafschaft Baden wird Kurfürstentum. Der rechtsrheinische Teil der Kurpfalz (Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Bretten, Mosbach usw.) wird größtenteils dem Kurfürstentum Baden zugeschlagen. Der linksrheinische Teil (Ludwigshafen, Landau, Neustadt, Kaiserslautern, Zweibrücken) wird französisch (durch den Wiener Kongress 1815 größtenteils bayerisch). Baden bekommt außerdem die rechtsrheinischen Besitzungen der Bistümer Konstanz, Basel, Straßburg und Speyer.

1803
Neuorganisation der Universität Heidelberg . Jung-Stilling kommt nach Baden.

1806
Baden wird Großherzogtum. Weitere Gebiete fallen an Baden. Gebietskorrekturen mit Württemberg. Baden erreicht 1810 den Umfang, der bis 1945 Bestand hat. Konstitutionsedikte.

1807
Bildung des gemeinsamen (luth. u. ref.) Evangelischen Oberkirchenrats als Sektion des badischen Innenministeriums (Verwaltungsunion). „Weltlicher“ Leiter ist der „Direktor“.

1807
Verlegung der katholisch-theologischen Fakultät von Heidelberg nach Freiburg.

1808
Juden werden badische Staatsbürger.

1810
Einführung des Code Civil.

1818
Baden bekommt eine liberale Verfassung.

1819
Erster Prälat („geistlicher“ Leiter) in der evangelischen Kirche: Johann Peter Hebel.

1821
Gründung des neuen Erzbistums Freiburg im Breisgau. Die Grenzen der Diözese fallen mit denen des Großherzogtums zusammen.

Vereinigte Evangelisch-protestantische Kirche im Großherzogtum Baden (1821-1918)

1821
Unionssynode von Lutheranern und Reformierten im Großherzogtum Baden. Errichtung der „Vereinigten Evangelisch-protestantischen Kirche im Großherzogthum Baden“.

1823
Übertritt Aloys Henhöfers in die evangelische Kirche; Beginn der badischen Erweckungsbewegung.

1830–34
Katechismusstreit

1834
Erste Generalsynode der Unionskirche nach der Unionssynode.

1836
Unions-Agende, Unions-Katechismus und Unions-Gesangbuch, „Hüffell“-Bibel.

1838
Errichtung eines Predigerseminars in Heidelberg.

1839
Gründung des Vereins für äußere Mission (zur Unterstützung der Basler Mission).

1843
Gründung des badischen Landesvereins der Gustav-Adolf-Stiftung.

1848/49
Baden war zum führenden Land des Liberalismus geworden. Revolution, der Großherzog flieht. Die Revolution wird von preußischen Truppen niedergeschlagen.

1849
Gründung von zwei badischen Vereinen für innere Mission (AB-Verein und Landesverein).

1850
Durlacher Konferenz. – Beginn der lutherischen Separationsbewegung. Errichtung einer freien Evang.-Luth. Kirche in Baden. Ära der Positiven und Liberalen in der Landeskirche.

1853
Beginn der Positiven Ära unter Prälat Ullmann.

1858–60
Agendenstreit

1860
Ende der Positiven Ära. Beginn der liberalen Neuen Ära. Der Oberkirchenrat als selbständige Behörde.

1861
Erste badische Kirchenverfassung. Einführung von Kirchenwahlen. Sieg des kirchlichen Liberalismus.

1863
Gründung des Deutschen Protestantenvereins unter maßgeblicher badischer Beteiligung.

1864–67
Schenkelstreit

1865
Gründung des Wiss. Predigervereins.

1871
Baden schließt sich dem Deutschen Reich an. Badischer Kulturkampf. Ende der Konfessionsschule und des geistlichen Schulaufsichtst.

1877
Gründung der Evangelischen Konferenz (positiv; ab 1920: Kirchlich-Positive Vereinigung).

1887
Erste Evang. Arbeitervereine in Freiburg und Zell.

1888
Einführung der Ortskirchensteuer. Gründung des Landesvereins des „Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch-protestantischen Interessen“.

1892
Einführung der Landeskirchensteuer. Gründung des Evangelischen Pfarrvereins. Apostolikumsstreit.

1893
Gründung der Kirchlich-liberalen Vereinigung.

1896/97
Gründung der Landeskirchlichen Vereinigung als Sammlung der „Versöhnlichen“ („Mittelpartei“).

1914–18
Ära Helbing. Erster Weltkrieg. Kriegspredigten.

1918
Der Großherzog von Baden dankt ab. Ende des landesherrlichen Summepiskopats.

 

1918-1994: Die Zeit nach dem 1. Weltkrieg bis 1994

1918
Der Großherzog von Baden dankt ab. Ende des landesherrlichen Summepiskopats.

1919
Neue Kirchenverfassung. Ein Kirchenpräsident leitet die Landeskirche anstelle des staatlichen juristischen Direktors des Evangelischen Oberkirchenrats; das Amt des Prälaten wird beibehalten.

1920
Kirchlich-positive Vereinigung. Die Positiven beenden die Vormachtsstellung der Liberalen.

1922
Gründung des Volkskirchenbunds der evang. Sozialisten; 1926: Bund der Religiösen Sozialisten.

1931
Gründung der Kirchlichen Vereinigung für positives Christentum und deutsches Volkstum; 1932: Bund evangelischer Nationalsozialisten (Vorläufer der Deutschen Christen).

1932
Kirchenvertrag mit dem Freistaat Baden.

1933
Glaubensbewegung Deutsche Christen. Umbau der Kirchenverfassung. Die Ämter von Kirchenpräsident und Prälat werden abgeschafft und größtenteils im neuen Amt des Landesbischofs zusammengefasst. Julius Kühlewein Landesbischof. – Pfarrernotbund in Baden.

1934
Auflösung der Landessynode. Eingliederung der Landeskirche in die Reichskirche; fünf Monate später Wiederausgliederung.

1935
Unterstellung der Landeskirche unter die Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche.

1938
Einsetzung einer staatlichen Finanzabteilung beim Evang. Oberkirchenrat.

1942
Vikarinnen im Gemeindedienst.

1945
Vorläufige Landessynode in Bretten; Wahl Julius Benders zum Landesbischof.

1946
Einrichtung von (zunächst zwei, später drei) Kreisdekanaten (später Prälaturen genannt).

1948
Erste Ordentliche Landessynode.

1951
Einführung des Evangelischen Kirchengesangbuchs, Ausgabe Baden.

1958
Grundordnung der Landeskirche und erweiterte Gottesdienstordnung.

1962
Theologinnen als Pfarrerinnen ohne Gemeindepfarramt.

1965
Neue Agende.

1972
Pfarrerinnen auch als Gemeindepfarrerinnen.

1973–77
Unterstützung der Proteste gegen das geplante Kernkraftwerk Wyhl. Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Baden-Württemberg.

1991
Wahl des badischen Landesbischofs Klaus Engelhardt zum Ratsvorsitzenden der EKD.

1993/94
Fragen des Kirchenasyls.