Verabschiedung von Dekanin Gabriele Mannich

Dekanin Gabriele Mannich (mit roter Stola) mit Nachfolgerin Ulrike Trautz, Synodalpräsident Axel Wermke und Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh
Mit einem Festgottesdienst in der Brettener Stiftskirche ist am Sonntag, den 22.9.2019 die langjährige Dekanin des Kirchenbezirkes Bretten-Bruchsal, Gabriele Mannich, in den Ruhestand verabschiedet worden. Sie war zugleich die dienstälteste Dekanin der badischen Landeskirche. Vertreter der Kirchenleitung würdigten das Wirken der Theologin während ihrer 23-jährigen Leitungszeit.

Synodalpräsident Axel Wermke, zugleich Vorsitzender der Synode des Kirchenbezirkes Bretten-Bruchsal, würdigte die „leise und besonnene, fürsorgliche und rücksichtsvolle“ Art der Dekanin. Nie habe sie sich selbst in den Mittelpunkt gestellt, „sondern unser aller Auftrag, als Christen den Mitmenschen Mut zu machen, die frohe Botschaft weiter zu verbreiten, sich dem zuzuwenden, der Hilfe braucht, das war die Mitte, das stand im Mittelpunkt.“ 

Aus dem „Lebensgefühl der Verheißung der Liebe Gottes“ heraus habe Mannich Ihre Arbeit als Pfarrerin und Dekanin getan, erklärte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. „Mit diesem Vertrauen in Gottes Liebe verbinden sich zwei Grundelemente evangelischer Existenz, die Freiheit und die Verantwortung“ – so habe sich Mannich einerseits ihre eigene Meinung gebildet und sie selbstbewusst und offen vertreten, andererseits sei sie stets bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen, „manchmal bis an die Grenzen“, sagte der Landesbischof. 
 
Vor ihrer Tätigkeit als Dekanin war Mannich als Pfarrerin in Diedelsheim tätig, fünf Jahre wirkte sie als Dekansstellvertreterin. Nachfolgerin wird die Kürnbacher Pfarrerin und bisherige Dekaninstellvertrerin Ulrike Trautz, die im Advent dieses Jahres in ihr neues Amt eingeführt wird.