Unternehmer Martin Herrenknecht stockt seine Unterstützung für die kirchliche Arbeit auf

Karlsruhe/Schwanau-Allmannsweier, (28.04.2021). Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG, Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht, wird auch für die nächsten Jahre eine evangelische Pfarrstelle in Allmannsweier (Landkreis Ortenau) mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit finanzieren. Für eine begrenzte Zeit sichert er zusätzlich eine halbe Pfarrstelle, die über Allmannsweier hinaus auch in die Region ausstrahlt.

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) zeigte sich „zutiefst dankbar“ dafür, dass ein Unternehmer wie Martin Herrenknecht „über die Kirchensteuer hinausgehend sich in einem solch hohen Maße finanziell für die Kirche einsetzt“. Durch die „überaus großzügige Unterstützung“ werde die kirchlich-evangelische Arbeit, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in dem etwa 1500 Menschen zählenden Ort Allmannsweier und Umgebung weiterhin gestärkt.

Martin Herrenknecht sagte über das Gemeindeleben in Allmannsweier: „Unsere Jugendlichen brauchen immer auch Zusammenhalt und eine lebendige Gemeinschaft vor Ort. Seelsorgende, die sich um Fürsorge und Jugendarbeit kümmern, helfen dabei erfahrungsgemäß. Ich freue mich, dass ich dazu im Sinne unserer Jugend und unseres gemeinschaftlichen Zusammenhalts beitragen kann.“
 
Dekan Rainer Becker (Lahr) äußerte sich sehr erfreut darüber, dass Martin Herrenknecht weiterhin die kirchliche Arbeit vor Ort unterstütze. „Seit mehr als 20 Jahren ist die finanzielle Unterstützung durch Herrn Dr. Herrenknecht ein Segen für die Kirchengemeinde Allmannsweier und für die bezirkliche Jugendarbeit. Gleichzeitig schafft das großzügige Engagement von Herrn Herrnknecht personelle Spielräume, von denen die ganze Region profitiert.“
 
Im Jahre 1998 hatte Martin Herrenknecht zunächst eine halbe Pfarrerstelle finanziert, um den Wegfall des Ortspfarrers bzw. der Ortspfarrerin zu verhindern, 2012 stockte er die Unterstützung auf eine ganze Stelle auf.

In der badischen Landeskirche werden derzeit weitere neun Pfarrstellen anteilig durch Spenden finanziert. „Neben der Kirchensteuer ist diese Form der Finanzierung der kirchlich Mitarbeitenden eine sehr hilfreiche, zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit, die zukünftig an Bedeutung gewinnen wird“, erklärte der Finanzreferent der badischen Landeskirche, Martin Wollinsky (Karlsruhe). Die Spenderinnen und Spender üben dabei keinen konkreten inhaltlichen oder personellen Einfluss auf die Arbeit der Pfarrerinnen und Pfarrer aus, tragen aber natürlich zur Profilierung kirchlicher Arbeitsfelder bei, die ihnen besonders am Herzen liegen.
 
  

Dr. Daniel Meier

Ehemaliger Pressesprecher der Landeskirche (2012-2023)