Karlsruhe, (19.07.2024). Mit großem Dank für ihr Engagement hat Synodalpräsident Axel Wermke am Freitag, 19. Juli, Personalreferentin Oberkirchenrätin Cornelia Weber verabschiedet und ihr Gottes Segen für die neue Aufgabe als evangelische Leiterin des Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara in Mannheim gewünscht. Cornelia Weber war außerdem ständige Stellvertreterin der Landesbischöfin.
Dr. Cornelia Weber
„Sehr engagiert hat Cornelia Weber den Berufsbildprozess der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der Diakoninnen und Diakone angestoßen und erfolgreich moderiert“, lobte Synodalpräsident Axel Wermke. Die Erkenntnisse aus dem Prozess hätten in vielen Bereichen, insbesondere in der Ausbildung von theologischen Berufen, zu neuen Betrachtungsweisen geführt und sich bereits in der Praxis bewährt. Er hob auch die besondere Rolle von Oberkirchenrätin Cornelia Weber während der Corona-Pandemie hervor. Sie sei in dieser Zeit eine verlässliche Ansprechpartnerin gewesen, „die die notwendigen Einschränkungen verständlich kommunizierte. Dank ihrer vorherigen Tätigkeit in der Landessynode und als Vorsitzende des Bildungs- und Diakonieausschusses funktionierte die Zusammenarbeit mit synodalen Gremien stets ausgezeichnet, wofür die Synode sehr dankbar ist. Ihr persönlicher Stil und ihre Teamarbeit haben das Personalreferat sehr wirkungsvoll und effektiv arbeiten lassen.“
„Cornelia Weber zeichnet sich durch eine fürsorgliche Freundlichkeit aus“, so Landesbischöfin Heike Springhart. „Ich danke ihr für alle Impulse im Zukunftsprozess unserer Landeskirche ekiba2032. Sie hatte ein offenes Ohr für die Pfarrerinnen und Pfarrer im sich verändernden Berufsfeld und hat den Kontakt zu den Dekaninnen, Dekanen sowie Schuldekaninnen und Schuldekanen engagiert gepflegt. Ihr Blick für ökumenische Bildungsprozesse wird auch künftig an der neuen Wirkungsstätte fruchtbar und segensreich sein.“
Der Vorsitzende des Landeskonvents der Diakoninnen und Diakone, Diakon Patrick Zipse, betonte: „Für die Berufsgruppe der Diakoninnen und Diakone in unterschiedlichen Arbeitsfeldern hat sie wichtige Grundlagen geschaffen, damit nicht nur das Studium, sondern auch der hauptamtliche Dienst attraktiver und damit zukunftsfähiger geworden sind.“ Cornelia Weber habe „mit offenem Ohr und weitem Herzen dazu beigetragen, dass die in der Wortverkündigung stehenden Berufsgruppen stärker als Dienstgemeinschaft mit unterschiedlichen Akzenten verstanden werden und für die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen Sorge getragen.“
Pfarrer Stefan Royar, Vorsitzender des Evangelischen Pfarrvereins in Baden, erinnerte an die Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und des verbindlichen Miteinanders durch die scheidende Personalreferentin. „Ihr behutsamer Umgang und ihr großes Einfühlungsvermögen waren für Kolleginnen und Kollegen auch abseits schwieriger Krisenmomente ein großer Segen und haben sie gestärkt und ermutigt.“ Als Personalreferentin habe sie mit ihrem Referat, mit den weiteren Fachabteilungen im EOK und im Austausch mit vielen Kolleginnen und Kollegen die verschiedenen Berufsbilder in der Landeskirche weiterentwickelt. „Der gelungene Pfarrbildprozess, die gute Begleitung der Dienstgemeinschaft während der Corona-Pandemie und viele Impulse im laufenden Transformationsprozess ekiba2032 sind einige Wegmarken ihrer Amtszeit.“ Besonders den Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern habe sie Gelegenheit gegeben, von ihren Vorstellungen der „himmlischen“ Berufe zu erzählen und Veränderungen in der Gemeindearbeit anzustoßen.