Badischer Dialog: Trennung oder Kooperation von Staat und Kirche?
- 16.06.2025 -
Das deutsche Religionsverfassungsrecht in der Diskussion
Freiburg / Karlsruhe (16.06.2025). Wie soll das Verhältnis von Staat und Kirche in einer zunehmend pluralen Gesellschaft gestaltet sein? Zwar sieht das Grundgesetz ihre Trennung vor, doch prägt eine enge Zusammenarbeit auf verfassungsrechtlicher Grundlage vielerorts den Alltag. Angesichts veränderter religiöser und weltanschaulicher Realitäten wird zunehmend diskutiert, ob das deutsche Religionsverfassungsrecht grundlegend verändert werden müsste. Diesen Fragen widmet sich die dritte Veranstaltung der Reihe „Badischer Dialog – Kirche und Staat in Europa“ am Donnerstag, 10. Juli, in der Zeit von 10.00 bis 16.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstraße 1.
Zentrale Impulse geben der streitbare katholische Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller, Institut für kirchliches Recht, Universität Münster, und der ehemalige Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Bayern und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats. Beide beleuchten das Gefüge von Staat und Kirchen bzw. Religionen und die Frage, welche Rolle die Kirchen künftig in der Gesellschaft einnehmen können und sollen. Austauschforen und eine Podiumsdiskussion ermöglichen eine vertiefende Debatte mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Kirche, Politik und Wissenschaft. Die Impulse und die abschließende Podiumsdiskussion werden per Livestream übertragen.
Die Teilnahme kostet 50 Euro. Der Anmeldeschluss endete am 6. Juni, Restplätze sind je nach Verfügbarkeit auch im Anschluss noch buchbar unter: www.ebfr.de/badischer-dialog
Beim Badischen Dialog handelt es sich um eine Veranstaltung des Referats Kirche in Gesellschaft und Politik im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Baden und der Katholischen Akademie Freiburg.