24 junge Freiwillige starten in ihren ökumenischen Friedensdienst

- 15.07.2025 - 

Zentraler Entsendegottesdienst findet am 20. Juli in Karlsruhe statt

Karlsruhe, (15.07.2025). 24 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren beginnen in diesem Sommer ihren Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst (FÖF) bei der Evangelischen Landeskirche in Baden. Zwölf Monate lange werden sie in Süd- und Mittelamerika, in Italien oder Rumänien leben und arbeiten. Am Sonntag, 20. Juli, werden sie gemeinsam verabschiedet. Der zentrale Entsendegottesdienst im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum der Karlsruher Südkreuzgemeinde (ehemals Stephanienbad) beginnt um 15 Uhr. 

Gruppenfoto Freiwillige des Ökumenischen Friedensdienstes Jahrgang 2025_2026
Freiwillige des Ökumenischen Friedensdienstes Jahrgang 2025/2026
„In diesem Jahr haben wir nur 24 Teilnehmer, weil das Israel-/Palästina-Programm angesichts der Situation im Nahen Osten auf Eis liegt“, erzählt Vincent Berger von der Arbeitsstelle Frieden im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Baden (EKJB). In Südamerika werden sich die Freiwilligen in Argentinien, Paraguay und Uruguay engagieren, in Mittelamerika liegt der Einsatzort in Costa Rica. Künftig soll das Angebot noch um zwei weitere Stellen in Mexiko erweitert werden. In Europa werden Freiwillige für ihren zwölfmonatigen Friedensdienst nach Rumänien und Italien entsandt.
 
„Die Teilnehmer arbeiten vor Ort zum Beispiel in Kitas, mit Menschen mit Behinderungen oder Senioren. Es gibt kulturelle Projekte in Begegnungszentren oder den Einsatz in der Kirchengemeindearbeit und auch Umweltschutzprojekte“, umreißt Berger das breite Aufgabenspektrum. 
 
Für die Teilnahme am FÖF-Programm, für das die Bewerbungsphase für das Einsatzjahr 2026/2027 am 30. Oktober 2025 endet, muss man zwischen 18 und 27 Jahre alt sein. „Zudem erwarten wir für einige Stellen, dass die sprachlichen Grundlagenkenntnisse bis zum Abflug gelernt wird“, sagt Berger. Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss die Kenntnis noch nicht vorhanden sein. Im Vorfeld des FÖF-Dienstes werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Seminaren auf ihr Einsatzfeld und ihr Gastland vorbereitet. Vor Ort leben sie nicht in Familien, sondern in einer eigenen Wohnung. „Der Friedensdienst soll auch ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit sein“, betont Berger. Zusätzlich zur Unterkunft und einer Verpflegungspauschale erhalten die FÖFler ein monatliches Taschengeld. 
 
Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst, zu den Einsatzländern und den Projekten sowie zur Bewerbung finden Interessierte im Internet unter der Adresse: www.freiwillige-vor.org
  

Stefan Herholz

Pressesprecher / Bereichsleitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit