Gebete

  

Vielleicht haben Sie schon manchmal den Wunsch gehabt, mit einem Menschen zu beten, ob bei einem Besuch, sei es zum Geburtstag, im Krankenhaus, oder....
Vielleicht wurden Sie auch schon direkt gebeten, ein Gebet für und mit einem Menschen in einer bestimmten Situation zu sprechen...
Vielleicht erleben Sie selbst immer wieder einmal Situationen, in denen Sie gerne beten würden...

Möglicherweise haben Sie dann auch schon erlebt, dass Ihnen gerade dann die passenden Worte gefehlt haben, sei es, weil Sie unsicher waren, ob Ihr Gegenüber Ihre eigenen Worte würde nachvollziehen können, oder sei es, dass Sie für die Not, die Sie gesehen haben, nicht die passenden Worte gefunden haben. Vielleicht haben Ihnen sogar für Ihr eigenes Beten die Worte gefehlt.

Dann kann es eine Hilfe sein, sich Worte zu leihen. Ein solches Gebet muss darum nicht weniger echt sein. Die Sammlung von Gebeten bietet Ihnen Worte an, die Sie sich ausleihen dürfen, egal ob als Gebet für sich selbst oder für und mit anderen.

  

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
(Lk 11, 9f)

  

Vaterunser - Das Grundgebet der Christenheit

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

  

Aaronitischer Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Amen
4. Mose 6, 24 - 26
  

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.