Bündnis fordert starken und solidarischen Flüchtlingsschutz
Memorandum für einen starken Flüchtlingsschutz
275 Organisationen fordern zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf: Es geht auch anders!

Mit der Genfer Flüchtlingskonvention wurden vor 75 Jahren die Rechte von Menschen, die vor Verfolgung fliehen, völkerrechtlich verankert. Staaten sind seitdem verpflichtet, Schutz zu gewähren und Verantwortung zu übernehmen – nicht diese auf andere Länder abzuwälzen.
Das Memorandum beschreibt eine Perspektive für das 21. Jahrhundert:
Ein Flüchtlingsschutz, der Sicherheit und Würde für alle gewährleistet und auf den Grundwerten von Solidarität, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt basiert. Ziel ist ein System, das nicht nur Schutzsuchenden gerecht wird, sondern das Zusammenleben insgesamt stärkt.
Das Memorandum wird unter anderem von Amnesty International, dem AWO Bundesverband, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Diakonie Deutschland, Handicap International und PRO ASYL herausgegeben und von rund 275 Organisationen unterstützt – darunter auch zahlreiche Bundesorganisationen wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Baden.
