Nach dem sogenannten Eisenacher Regulativ war die Kirche in Gölshausen 1862 erbaut worden. Eine Hallenkirche im gotischen Stil, in der sich Gemeinde versammelte. Im vorderen Bereich ein kleiner
und abgetrennter Chor für die liturgischen Handlungen.
Bei der Renovierung wurde das Altarpodest in den Gemeinderaum verlängert. Der Kontakt zwischen Liturg/in und Gemeinde wird dadurch wesentlich verbessert.
Der größte Eingriff fand jedoch auf der Empore statt. Diese wurde verglast und als Gemeinderaum ausgebildet. Teeküche und Toilettenanlage in den Vorräumen der Kirche ergänzen das Angebot zur Belebung und Verlegung des Gemeindelebens in die mitten im dorf gelegene Kirche.