Kirche St. Cyriak in Sulzburg

Bild durch den Kirchenraum von St. Cyriak
 
 
St. Cyriak, dessen Bausubstanz auf die Zeit der Ottonen zurückgeht, wurde als leerstehendes Gebäude in den 1960-er Jahren wieder entdeckt und so restauriert, dass sie in einzigartiger Form Geist und Wesen der Erbauungszeit verkörpert. Erst seit dieser Zeit ist St. Cyriakus als evangelische Gemeindekirche genutzt.
 
Dank großer Unterstützung der Denkmalpflege konnten die aufgetretenen Schäden an Dachstuhl, Gemäuer und Fresken aufwendig saniert werden. Alle gestalterischen und baulichen Bemühungen sollten die spürbare Geschichtlichkeit und harmonische Schönheit respektieren. Die neuen Prinzipalien fügen sich ganz selbstverständlich in den gewachsenen Raum ein:

"Die damals aus der Not heraus, mit einfachen Werkzeugen, Feld- und Bruchsteinen errichtete romanische Kirche erstaunt und begeistert durch ihre einfache massive skulpturale Existenz. Sie trifft heute auf ein verändertes Lebensgefühl - auf eine neue Spiritualität. Die neuen Prinzipalien sprechen diese Sprache. Im Innenraum, vor dem imposanten Hochchor, in einem Spiel von Senk- und Waagrechten und einigen Schrägen verkörpern sie - trotz der Schwere ihrer Blöcke - Leichtigkeit, Kraft und Eleganz. Durch das Vorrücken bzw. Zurücksetzen wird Raum erleb- und spürbar. Ein Ort ist entstanden, der aus der Ruhe heraus zum Handeln auffordert." (Der Künstler Rolf Bodenseh)
 
  
 

Daten und Fakten

Fertigstellung 2009
Architekturbüro: Sandhaus, Freiburg
Künstler: Bodenseh, Aichtal
Fotografie: Schladebach, Buggingen
Bauherrin: Evangelische Kirchengemeinde Sulzburg mit Ballrechten-Dottingen