2012 fusionierten die Gemeinden auf dem Boxberg und dem Emmertsgrund in Heidelberg. Kurz darauf zeigte ein Architektenwettbewerb auf, wie das neue Zuhause der Lukasgemeinde aussehen könnte. Der Vorschlag des Werkbüros für Raumfragen überzeugte die Jury. Beileibe nicht nur, aber auch wegen des L-förmigen Grundrisses und der L-förmigen Ansicht des neuen Gemeindezentrums.
Sakralraum und Saal sind in dem einem Schenkel des L untergebracht. Pfarramt und Besprechungsraum im anderem. Dazwischen spannt sich ein kleiner Platz zum Verweilen auf. Der Sakralraum ist als kleinerer hoher Andachtsraum für Werktagsgottesdienste konzipiert. An den Festtagen verbindet sich dieser mit dem Gemeindesaal zu einer großen Kirche.