Angebote / Beratung

 

Gemeinsam für ein gutes Klima sorgen

Gerne unterstützen wir Sie mit Engagement und Fachwissen beim Einstieg in den Klimaschutz in Ihrer Kirchen- und Pfarrgemeinde. Erfahren Sie mehr über unsere vielfältigen Angebote, mit denen Sie Ihre Klimaschutzziele erreichen können. Wir freuen uns darauf, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!
 
Bei vielen unserer Aktivitäten für Ihre Gemeinden ist die Stiftung Schönau Partner des Büros für Umwelt und Energie (BUE). An dieser Stelle ein großer Dank an die Stiftung Schönau!
 

Vom Reden zum Tun - unsere Angebote

 
„Dann hat Gott zu treuen Händen uns die Erde anvertraut, sie im Segen, durch Gefahren, zu bebauen und bewahren. Dazu braucht Gott dich und mich, daran glaube ich.“ Aus dem Credo-Lied „Unser Gott hat uns geschaffen“ .
 
 
Viele Gemeinden haben schon Klimaschutz-Maßnahmen umgesetzt. Wir zeigen sie auf unserer Karte.
 

Nachhaltig Energie managen - Heizung & Strom

Sie möchten mehr für die Umwelt tun und weniger Energie verbrauchen? Wir können Sie mit verschiedensten Angeboten in Ihren Gemeinden unterstützen.
 

Gehen Sie mit auf Energiemission und packen das Thema Energie systematisch an. Die Energiemission umfasst Strom, Heizung und Warmwasser und ist auch mit nur ein oder zwei Ehrenamtlichen zu bewältigen.
 

Die Energiemission arbeitet mit System:
Energieverbräuche erfassen - bewerten - Energieprogramm erstellen - Validierung durch einen externen Gutachter.
Die Energiemission lohnt sich:
Die Landeskirche gewährt für die Umsetzung des Energieprogramms alle zwei Jahre einen 50%-Zuschuss in Höhe von max. 2000 Euro.
Die Energiemission senkt die Energiekosten:
Eine Kirchengemeinde reduziert ihren Verbrauch für Heizung, Strom und Warmwasser dauerhaft um mindestens 10 % innerhalb von zwei Jahren.

Zum Ablauf der Energiemission


Ihr Ansprechpartner

  

Ulrich Klein

Grüner Gockel, Energiemission, Heizungsoptimierung und Avanti
 

Spüren Sie Ihre "Energiefresser" auf! Nutzen Sie die Software Avanti, um Ihre Zählerstände regelmäßig aufzunehmen, Energieverbräuche zu überwachen und auszuwerten. Im Laufe der Zeit können Sie so Ihre Energiekosten kontrollieren und unnötige Verbräuche vermeiden. Neben Strom-, Wärme- und Wasser-Verbräuchen können Grüner-Gockel-Gemeinden in Avanti auch Papier-, Abfall-, Flächenverbrauchs- und Verkehrs-Werte erfassen.
 
Alle Kosten für Avanti werden von der Landeskirche übernommen. Es entstehen für Sie als Gemeinde keine Ausgaben!
 
Übrigens müssen Sie für die Nutzung von Avanti keinerlei Software installieren - die Anwendung wird direkt im Internet aufgerufen (https://avanti.avanti-greensoftware.com).

Was müssen Sie tun, um Avanti zu nutzen?

Bitte melden Sie ihre Gemeinde via E-Mail bei Ulrich Klein an. Dabei geben Sie einen Ansprechpartner mit Kontaktdaten an und schicken eine Übersicht über die Gebäude und die zugehörigen Zähler mit. Die Organisation KATE in Stuttgart, die Avanti entwickelt und betreut, richtet dann das Programm für Sie ein. Sie erhalten die Zugangsdaten und können mit der Eintragung der Zählerstände beginnen.
 
 
Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an bei:
 
  

Ulrich Klein

Grüner Gockel, Energiemission, Heizungsoptimierung und Avanti
 

Ihre Räume werden zu warm oder zu kalt? Ihre Heizungsanlage funktioniert  nicht optimal? Sie beschäftigen sich fast nie mit der Steuerung Ihrer Anlage? Dann kann Ihnen das Beratungsmodul zur Heizungsoptimierung helfen. Unabhängige und mit kirchlichen Heizsystemen vertraute Heizungsingenieure beraten vor Ort und zeigen den Nutzern, was möglich ist, um Energie zu sparen. 
 
 
 
Mehr Informationen finden Sie hier:
 

Gemeinden nachhaltig zertifizieren - Grüner Gockel

Der Grüne Gockel ist ein wirksames Instrument für Kirchen- und Pfarrgemeinden sowie kirchliche Einrichtungen, um dauerhaft die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, zu bewerten und positiv zu verändern. Mit der Einführung des Systems leistet die Gemeinde/Einrichtung einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung der Schöpfung und senkt ihre Betriebskosten. Der Grüne Gockel ist speziell an die Bedürfnisse von Kirchengemeinden angepasst. Grundgedanke ist es, Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes erreicht wird.

zu ekiba.de/gruenergockel

zu gruener-gockel.net

zu ekiba-klima.de/umweltmanagement-gruener-gockel

Die Zugangsdaten für die gruener-gockel.net Webseite erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail vom BUE.
 

  

Christina Timko

Grüner Gockel und Öko-fair-soziale Beschaffung

Manuel Pföhler

Sanierungsgesamtplan und Grüner Gockel

Ulrich Klein

Grüner Gockel, Energiemission, Heizungsoptimierung und Avanti
 
 

Nachhaltig fördern

Das Büro für Umwelt und Energie (BUE) berät, begleitet und fördert Sie als Kirchen- und Pfarrgemeinden beim Einstieg in den aktiven Klimaschutz. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Kirchenbau und Kunst, denn die Bewahrung der Schöpfung ist beim Sanieren und Bauen eine zentrale Aufgabe. Bei vielen Angeboten, wie z. B.  „Grüner Gockel“, erhalten Sie finanzielle Zuschüsse. Gerne unterstützen wir Sie bei der der Suche passender Förderprogramme, um gemeinsam die Klimaschutzziele der Landeskirche zu erreichen.
 
„Die langfristig verbleibenden 30 bis 45 Prozent des derzeitigen Gebäudebestandes sollen klimaneutral, attraktiv und dem Auftrag der kirchlichen Arbeit entsprechend aufgestellt sein.“
Aus dem Bericht des Finanzausschusses der Landessynode bei ihrer Herbsttagung 2021 
 

Neu gestartet ist die Datenbank Förder.Weg.Weiser. Als Kirchengemeinde können Sie hier passende Förderprogramme recherchieren. So wird Ihnen der Zugang zu finanzieller Unterstützung deutlich erleichtert. Die Datenbank umfasst alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der jeweiligen Landeskirche zum Thema Energieeffizienz in Gebäuden, Klimaschutz und Mobilität. Sie wird von „Energie&Kirche“ gepflegt und regelmäßig aktualisiert.
 
 

Nachhaltig einkaufen

„Wir-kaufen-anders“ lautet die Botschaft seit 2015. Damals startete das Projekt der evangelischen Landeskirche in Baden mit einem klaren Auftrag aus der Synode: Gemeinden und kirchliche Einrichtungen sollen mit nachhaltigem Einkaufen einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten können.
Und das einfach, schnell und ohne aufwendige Recherche nach den richtigen nachhaltigen Produkten und vertrauenswürdigen Siegeln. So entstand zunächst das Informationsportal wir-kaufen-anders und dann das Einkaufsportal mit über 20.000 nachhaltigen Produkten aus dem Bereich Büroartikel, Reinigungsmittel, IT-Geräten und Lebensmittel.
Alles einfach per Mausklick online bestellbar! Zwischenzeitlich ist daraus eine ökumenische Einkaufsgemeinschaft aus sechs Landeskirchen und Diözesen geworden, die mit der Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie mbH kurz der HKD einen kompetenten Partner für die Bereitstellung des Online-Shops hat.

Sie möchten mehr erfahren? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch unter:

wir-kaufen-anders.de

ekiba-klima.de/nachhaltig-einkaufen

 

  

Anja Luft

Leitung wir-kaufen-anders/Schulungskoordination
 

Landwirtschaft und ländlicher Raum

neues KDL-Logo (Kirchlicher Dienst Land)
Informationen zum Kirchlichen Dienst auf dem Land finden Sie unter folgendem Link:

Kirchlicher Dienst Land

Über unseren Shop können Sie auch Wein und Sekt bestellen: https://shop.ekiba.de/fachbereiche/kirchlicher-dienst-land-kdl.html
Unsere Angebote im Bildungshaus Neckarelz:
https://www.bildungshaus-neckarelz.de/kursprogramm-2/ 
  
Unter dem Motto „Gebt, so wird euch gegeben“ (Lukas 6,38) stellt das Evangelischen  Bauernwerk in Württemberg Materialien für Erntebittgottesdienste zur Verfügung. 
Erntedank-Rundbrief der Landdienste der beiden großen Kirchen
 

Beratung, Begleitung und Seelsorge
Sie befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation – aus persönlichen, familiären oder
betrieblichen Gründen? Oder weil alle drei
Bild Wiese mit Mensch mit T-Shirt Why always me
 ineinander verwickelt sind? Aufgrund unserer Ausbildungen als Agrarwissenschaftler oder Pfarrer mit abgeschlossener Berufsausbildung zum Landwirt beraten und begleiten wir Sie fachkompetent mit dem Blick auf Sie und Ihren Betrieb. Wir suchen gemeinsam mit Ihnen Lösungen, die für Sie, Ihr Leben und Ihre Familie passen. Wir sind stark vernetzt im Agrarbereich, arbeiten mit in der Landwirtschaftlichen Familienberatung „Familie & Betrieb“, in der Ländlichen Heimvolkshochschule Neckarelz, im Betriebs- und Haushaltshilfsdienst Pro Care in Nordbaden und im Betriebshilfsdienst Südbaden und haben einen guten Überblick über weitere, auch kirchliche Hilfsangebote beider Konfessionen, um Ihnen gezielt helfen zu können. Als Menschen der Kirche begleiten wir Sie auch seelsorgerlich, wenn Sie es wünschen.
Melden Sie sich! Wir stehen Ihnen gerne zur Seite!
 
Pfr. Peter Schock
Gelernter Landwirt, Landesbeauftragter, Schwerpunkt Südbaden
Tel: +49 721 9175-351 | mobil: +49 151 407 504 67 | peter.schock@ekiba.de
 
Steffen Fadin
B.Sc.Agr., Regionalbeauftragter für Nordbaden
Tel: +49 721 9175-319 | mobil: +49 151 1529 9823 | steffen.fadin@ekiba.de 
 

Ackern bis zum Burnout. Der KDL vor Ort.
Himmel über Baden - Ackern bis zum Burnout
 

Anbei finden Sie den Osterbrief 2026 von Pfarrer Peter Schock

Krise im Weinbau – (nicht nur) ein badisches Thema!
Bild von Martin Schmidt (Weingut Kiefer/Schmidt) und Pfarrer Peter Schock (KDL)
Zur aktuellen Situation und der Krise im Weinbau äußern sich der Leiter des KDL Pfr. Peter Schock und der Winzer Martin Schmidt aus Eichstetten am Kaiserstuhl. Es werden auch Hilfsangebote genannt.
 
Hier die Links zu den Filmen:
 

Podcast "FarmVision Zukunft Weinbau" Wendepunkt
Die Krise als Wendpunkt mit Rolf Brauch
In der vierten Folge von FarmVision Weinbau spricht Padraig Elsner mit Rolf Brauch. Er ist Diplomagraringeneur und ehemaliger Berater und Seelsorger der Evangelischen Kirche Baden. Die beiden sprechen über die Krise und den Weinbau mit dem Konzept "love it, change it, leave it". Welche Emotionen spielen in einer Krise mit und in wie weit sollte eine 
Foto von Rolf Brauch
Krise als Wendepunkt gesehen werden? Sowohl in der Familie als auch bei ökonomischen Fragen ist es wichtig begleitet zu werden. Brauch macht die Kollegiale Beratung stark und zeigt auf, wie sinnvoll Kooperationsberater unter Kollegen aber auch im Hinblick auf die Verbände sind. Es muss offen gesprochen werden, wenn es um Veränderungen geht, aber auch wenn kein Ausweg aus der Krise gesehen wird. Eine neutrale und ehrliche Rückmeldekultur in der Familie ist genauso wichtig, wie das negative Narrativ des Aufhörens zu verändern. Auch in der Zusammenarbeit mit der Politik sieht Brauch die Winzerinnern und Winzer als Kollegen im Mittelpunkt. Die Handelnden und die Verbände müssen bei Dialogprozessen den Hut auf haben und mit der Politik zusammen arbeiten. Und diese muss Verantwortung übernehmen, aber den Druck abbauen, damit aus Absichten gehbare Wege werden.
 
Hier gelangen Sie zum Podcast: 
 
 

Den Brief von Pfarrer Peter Schock zum Weihnachtsfest 2025 finden Sie hier: 
Akademie-Preis für Anne Körkel und das Projekt "Zukunftsbauer"
Die Landwirtin aus Kehl-Bodersweier erhielt die Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement beim berufsständischen Projekt „Zukunftsbauer“.
 
Lesen Sie hier den kompletten Artikel:
 
 
Außerdem können Sie die Laudatio von Peter Schock hier finden: 
 
 

Erntedankerklärung der EKD, KLB und des Deutschen Landfrauen- und Bauernverbandes
Anlässlich der traditionellen Übergabe der Erntekrone an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier veröffentlichen die Evangelischen Kirche in Deutschland, die Katholischen Landvolkbewegung, der Deutsche LandFrauenverband und der Deutsche Bauernverband ihre gemeinsame Erntedankerklärung 2025. Die Übergabe findet am 5. Oktober 2025 in der evangelischen St. Stephan-Kirche in Tangermünde statt.
 
 

Turbulente Ernte im Kraichgau
Bauer Roland Waldi und sein Sohn Paul aus Wiesloch-Maisbach schildern die Ernteturbulenzen 2025 in einer SWR-Doku. Sie gibt auch viele gute Einblicke in 
Bild vom Bericht im SWR mit Roland Waldi über Kraichgaukorn
die alltäglichen Sorgen und Freuden einer Landwirtsfamilie – und die Rolle, die Petrus spielt…

Roland Waldi ist Geschäftsführer der Marktgemeinschaft Kraichgaukorn, die Getreide ohne den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz produziert; sie ist auch Thema. Der KDL unterstützt diese regionale Marktgemeinschaft aus Landwirten, Müllern und Bäckern seit ihrer Gründung.
 
Hier finden Sie den Bericht dazu:
 

Wort zum 8. Mai 2025, gehalten auf dem Ethikrat der EDEKA Südwest in Gengenbach
Den aktuellen Ostergruß von Pfarrer Peter Schock finden Sie hier:

Hier geht`s zum Artikel vom Besuch der Grünen Woche 2025:
Pfarrer Peter Schock im Simulator einer Forstmaschine auf der Grünen Woche in Berlin 2025

"
Grüner Treffpunkt – Innovation, Genuss und Herzlichkeit"

Bericht von Pfr. Peter Schock über sein Kontaktstudium Agrarwissenschaft an der Universität Hohenheim im Frühjahr 2024

Hier finden Sie einen Artikel von Peter Schock erschienen in der SVLFG zum Thema:
Psychische Gesundheit in der Grünen Branche – wen interessiert‘s? 
Eine theologisch-ethische Betrachtung
„Badisch Bullerbü?“ – Innovationspreis für die Evang. Erwachsenenbildung unter Mitwirkung des KDL und des Ernährungsrates Freiburg & Region!
Psychische Gesundheit in der Grünen Branche – wen interessiert’s?
Vortrag von Pfr. Peter Schock beim Symposium der SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) am 9.5.2023 in Berlin.
 
 

Einführung von Herrn Steffen Fadin, KDL-Beauftragter Nordbaden
Bild vor der Kirche nach der Einführung von Steffen Fadin
         
Foto vom Empfang bei der Einführung von Steffen Fadin in sein Amt
Am 29.09.2024 wurde unser KDL-Beauftragter für Nordbaden, Steffen Fadin, nach über einem Jahr Beschäftigung in Neckargerach nun auch in sein Amt eingeführt. 
Nach dem Gottesdienst und den Grußworten wurde auch noch gefeiert!
 
Hier finden Sie die Predigt von Pfarrer und KDL-Leiter Peter Schock und den Pressebericht über die Einführung.
 
 
Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung über den Bauerngottesdienst in Aglasterhausen
Bild vom Bauerngottesdienst in Aglasterhausen
 
Hier finden Sie einen Link zum Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung über den Bauerngottesdienst in Aglasterhausen am 02.02.2024

https://www.rnz.de/region/neckartal-odenwald_artikel,-Aglasterhausen-Landwirte-aus-der-ganzen-Region-kamen-_arid,1277657.html
 
Unser neuer Mitarbeiter für KDL-Nordbaden, Steffen Fadin stellt sich vor: 
 

Bild Erntedankaltar KG Wolfenweiler
 
 
Erntebittgottesdienst: Materialien
Unter dem Motto „Gebt, so wird euch gegeben“ (Lukas 6,38) stellt das Evangelischen
Bild zu den Materialien zum Erntebittgottesdienst vom Ev. Bauernwerk Württemberg
 Bauernwerk in Württemberg Materialien für Erntebittgottesdienste zur Verfügung. Eine gute Gelegenheit, nicht nur zu Erntedank, sondern bereits im Frühsommer Gottesdienste z.B. im
 Freien zu feiern zu den Themen Ernährung und Schöpfung, die auch auf die derzeit schwierige Situation in der Landwirtschaft hinweisen. Die Arbeitshilfe mit Vorschlägen für Liturgie und Lieder, Sprechmotette, Anspiel, einer exegetischen Auslegung, Predigtvorschlag und Anregungen zur Gestaltung von Kindergottesdiensten enthält auch Gedanken von Landwirtsfamilien zu Erntebitt. Sie ist ab sofort auf www.hohebuch.de abrufbar oder kann direkt beim Evangelischen Bauernwerk unter Tel. 07942/107-0 oder info@hohebuch.de bestellt werden. Infos und Unterstützung auch beim KDL: www.ekiba.de/kdl
 
Der KDL-Landesbeauftragte Pfr. Peter Schock unterstützt Sie gerne bei diesen Gottesdiensten! Melden Sie sich bei peter.schock@ekiba.de 

Krise im Weinbau – Erntedank-Rundbrief der Landdienste der beiden großen Kirchen
Zur aktuellen Krise im Weinbau und seine Auswirkungen für die Winzer und 
Bild von Weinreben zum Text Krise im Weinbau
Weinbaugemeinden in Baden äußern sich der Kirchliche Dienst auf dem Land der EKIBA und das Referat Kirche im Ländlichen Raum der Erzdiözese Freiburg in einem gemeinsamen ökumenischen Rundbrief an die Gemeinden. Sie weisen darin auch auf Hilfsmöglichkeiten für die Betroffenen und ihre Familien hin.
 

Gedanken zu Jesaja 58,7-12 (Predigttext Erntedank 2025)
 

Situation der badischen Landwirtschaft zu Erntedank 2025
 

Erntedankmaterial der Erzdiözese Freiburg
Bild vom Erntedankmaterialheft 2025 der Erzdiözese Freiburg
           
 

Weiterführende Links: 
Erntedankfest (Kirchenjahr evangelisch)
Publikationen (Kirche im Ländlichen Raum Erzdiözese Freiburg)
Erntedank feiern-EKHN (Ev. Kirche in Hessen und Nassau)
Erntedank / Zentrum Verkündigung der EKHN (Ev. Kirche in Hessen und Nassau)
EKKW Website: Durch das Kirchenjahr - Erntedank (Ev. Kirche in Kurhessen-Waldeck)
FamilienGoDi Erntedank Stationen.pdf (Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland)
Erntedank-heute (Evang. Bauernwerk Württemberg)
 

Materialien zum Erntebittgottesdienst 2025
„Seid dankbar in allen Dingen“ (1 Thess 5,18)
Titelbild zum Materialheft für Erntebittgottesdienste von der Landesbauernpfarrerin und dem Evangelischen  Bauernwerk in Württemberg
Für eine gelingende Ernte bitten – darum geht es bei den Erntebittgottesdiensten, einer Tradition aus Württemberg. Gottesdienste im Frühsommer im Freien, auf Bauernhöfen – eine gute Gelegenheit für Gemeinden, ihre Verbundenheit mit der Landwirtschaft und ihre Schöpfungsverantwortung zum Ausdruck zu bringen.
 
Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger hat in Zusammenarbeit mit dem Bezirksarbeitskreis Blaubeuren des Evangelischen Bauernwerks, Prälaturreferentin Renate Wittlinger und Bezirksbauernpfarrerin Sandra Baier die Materialien zum diesjährigen Erntebittgottesdienst erstellt. 
 
Die Arbeitshilfe mit Vorschlägen für Liturgie und Lieder, Sprechmotette, Anspiel, einer exegetischen Einführung und zwei Predigtvorschlägen enthält auch Gedanken von Landwirtsfamilien zu Erntebitt. Sie wird ab Anfang April über die Dekanatsämter an die Pfarrämter verteilt und ist ab sofort auch auf www.hohebuch.de abrufbar.
Weitere Bestellungen beim Ev. Bauernwerk: Tel. 07942/107-70 oder r.grigo@hohebuch.de
                
Erntebittgottesdienste gibt es in der württembergischen Landeskirche seit 1817. Es war eine Anordnung des damaligen württembergischen Königs nach dem Jahr ohne Sommer und der damit ausgelösten Hungersnot nach dem Vulkanausbruch des Tambori auf Indonesien.
 

 
Ansprechpartner ist der KDL Baden: kdl-baden@ekiba.de
 

Evangelische Landarbeit in Deutschland aus französischer Sicht
 Anliegend finden Sie einen Artikel aus der französischen Kirchenzeitung "réforme" zur Evangelischen Landarbeit in Deutschland aus französischer Sicht.
 
 
Stellungnahme zu einer Gesamtstrategie zur Entwicklung der Ländlichen Räume in Baden-Württemberg
Starke Ländliche Räume für ein zukunftsfähiges Land
Der Kirchliche Dienst auf dem Lande der Evangelischen Landeskirche in Baden (KDL) unterstützt nachdrücklich die Stellungnahme des gemeinsamen Kompetenzzentrums Quartier der Diakonie Baden-Württemberg der beiden Landesverbände Diakonisches Werk der evangelischen Landeskirche in Baden e.V. und Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. zu einer Gesamtstrategie zur Entwicklung der Ländlichen Räume in Baden-Württemberg und die darin geäußerten Hinweise, Anliegen und Gedanken.
Insbesondere der Hinweis und die Forderung einer Ergänzung des Konzeptes der zentralen Orte durch ein flächendeckend vernetztes Konzept der sozialen Orte möchten wir hervorheben. Denn das Konzept der sozialen Orte erwächst aus einer über Jahrhunderte geübten Verortung und Praxis der Kirche auf dem Land und entspricht auch dem heutigen und zukünftigen kirchlichen Engagement in den Ländlichen Räumen. Hingewiesen sei dabei neben einem regen Gemeindeleben auf die vielfältige Bereitschaft zu sozial-diakonischen Aktivitäten und Engagements wie Trägerschaften für Kitas, Sozialstationen, Einrichtungen für Menschen allen Alters in Problemlagen und mit Behinderungen, Senior:innen, Pflegebedürftigen, Kranken etc. Hinzu kommen zahlreiche Bildungsangebote und -einrichtungen, gerade auch im Bereich der ländlichen Erwachsenenbildung. Allesamt Aktivitäten, die für den Erhalt, die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Ländlichen Räume und ihrer Lebensmöglichkeiten von elementarer Bedeutung sind.
Auf einen weiteren wichtigen Aspekt möchten wir besonders hinweisen: „Die Kirche im Dorf lassen!“ Seit alters sind Kirchengebäude der Mittelpunkt ländlicher Siedlungsformen. Um sie herum, die meist auch mit Begräbnisstätten verbunden waren, wurden die Dörfer errichtet. Die Kirchen prägen das Land und die Kulturlandschaft. Noch heute ist das gut sichtbar, wenn man sich im ländlichen Raum einem Dorf nähert. Aber Kirchen waren weit mehr als das architektonische Zentrum: Sie waren neben ihrer ohne Frage zentralen religiösen Bedeutung sozialer Treffpunkt, Raum für Feier, Trauer, Initiations- und Lebensriten, Kultur, Sinn-Vergewisserung, Bildung, Geselligkeit und Austausch – elementare Aufgaben, die sie in der Regel auch heute noch erfüllen, weit über die religiöse oder konfessionelle Gemeinschaft hinaus. Kirchengebäude als Orte des gesamten Lebens von der Geburt bis zum Tod sind in ihrer alle Sinne ansprechenden Fülle (Architektur, Gestaltung, Lage, Glocken, Orgel…) bis heute identitätsstiftende Zentren in den Ländlichen Räumen. Sie zu erhalten kann deshalb nicht nur Aufgabe der Religionsgemeinschaften, sondern muss eine gesamtgesellschaftliche sein!
Die Stellungnahme des Kompetenzzentrums Quartier der Diakonie Baden-Württemberg weist mit seiner Betonung der sozialen Orte zu Recht auf einen diesbezüglich voranschreitenden Strukturwandel mit häufigem Wegfall hin. Gleichzeitig erwächst dadurch ein Leerstand von Gebäuden, die anderweitig genutzt werden können, z.B. als Wohnraum in attraktiver Lage. Hinzu kommen die Erfordernisse durch Schonung von Ressourcen und energetische Gebäudesanierungen mit den Zielen Klimaschutz und einer notwendigen Transformation zu nachhaltigen Lebensweisen.
Hierzu können die Kirchen mit ihren Kirchen(gebäuden) einen wichtigen Beitrag leisten. Diese traditionsreichen Gebäude stehen zentral, bieten Raum und Gestaltungsmöglichkeit, sind im Bewusstsein der Menschen fest verankert und aus den Dörfern nicht wegzudenken. Viele Kirchengemeinden freuen sich deshalb über potenzielle und interessierte Kooperationspartner, diese wertvollen Gebäude mit einer adäquate Mit- oder Weiternutzung entsprechend zu erhalten. Kirchen als Orte, die Tradition und Zukunft in sich vereinen, können zu Symbolen zukunftsfähiger und starker Ländlicher Räume werden.
In diesem Sinn bittet der KDL, diese besonderen und wertvollen Orte bei einer Gesamtstrategie zur Entwicklung der Ländlichen Räume in Baden-Württemberg bewusst im Blick zu behalten und sich an ihrem Erhalt zu beteiligen. Zugleich bieten wir uns gerne als Vernetzungspartner zu den Gemeinden und Kirchenbezirke unserer Kirchen an, um notwendige Kontakte herzustellen und an zielführenden Konzepten und Lösungen mitzuwirken. Die Kirchen waren immer verwurzelter Bestandteil, Mitwirkende und Mitgestaltende auf dem Land – das soll so auch in Zukunft sein!  
 
Karlsruhe, den 25. Januar 2023
gez. Pfr. Peter Schock
 
Artikel zur Verabschiedung von Rolf Brauch
Bild vor der Kirche mit Rolf Brauch, seiner Familie und einigen seiner Gäste bei der Verabschiedung
 
Am 7. Mai wurde der langjährige KDL-Nord Beauftragte Rolf Brauch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 
Anbei zwei Artikel über dieses Ereignis. 
 
  

Pfarrer Peter Schock

Leiter des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande (KDL) und Studienleiter des Fachbereichs Landwirtschaft und ländlicher Raum
0721 9175 25 351

Steffen Fadin

Regionalbeauftragter Nordbaden des Kirchlichen Dienst auf dem Lande (KDL); Bildungsreferent an der Ländlichen Heimvolkshochschule (LHVHS) Neckarelz