2018 – Seelbach – Anschluss ans Wärmenetz
2018 wurde in der Evangelischen Kirchengemeinde Seelbach die Ölheizung durch den Anschluss an das Wärmenetz ausgetauscht. Das Grüner-Gockel-Umweltteam in Seelbach hat dabei mit koordiniert.

Anfangs musste die Heizung erst richtig eingestellt und geregelt werden. Dazu dient das Energie-Monitoring, welches verhindern kann, dass Fehler in der Heizungsregelung erst nach Erhalt einer hohen Abrechnung sichtbar werden. Seit der Optimierung der Heizungseinstellung und -steuerung konnte bisher auf das Zuschalten der Warmluftheizung verzichtet werden. Die Fußbodenheizung bringt ausreichende Behaglichkeit.
Die Sanierungsmaßnahmen umfassten nicht nur den Anschluss an das Wärmenetz, welches überwiegend mit Holzhackschnitzeln betrieben wird, sondern auch die Kirchenrenovierung. Zur gesamt-energetischen Renovierung der Kirche gehörten die Beleuchtungsoptimierung, Isolierung des Dachs, Sanierung der Lichtöffnungen, Austauschen von Fenstern und Türen, Bodenisolierung, Errichtung eines Windfangs und sparsame Sanitäranlagen.
Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt
Vor der Heizungssanierung lag der Durchschnittswert der CO2-Emissionen aus dem Heizenergieverbrauch bei 15,75 Tonnen CO2. Etliche Jahre nach der Sanierung, im Jahr 2024 lag dieser Wert bei 1,82 Tonnen CO2. Das ist eine CO2-Reduzierung von fast 90%, womit fast die Klimaneutralität erreicht wurde.
