Internationales Pfarrkolleg in Argentinien
Kirchen für mehr Demokratie und Klimagerechtigkeit
Seit 1. Juni nehmen Pfarrerinnen und Pfarrer aus mehreren deutschen Landeskirchen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Evangelischen Kirche am Rio de la Plata an einem internationalen Pfarrkolleg in Argentinien teil. Unter den Teilnehmenden befindet sich auch Michael Starck, Beauftragter für den Kirchlichen Entwicklungsdienst der EKIBA.
Im Mittelpunkt des Pfarrkollegs stehen die Themen Demokratie und Klimagerechtigkeit und die Frage, wie Kirchen dazu konkret beitragen können.
Neben dem theologischen Austausch in Buenos Aires und Misiones lernen die Teilnehmenden die Arbeit in konkreten Projekten vor Ort kennen: In einem pädagogisch-musikalischen Projekt am Stadtrand von Buenos Aires, ASE, finden Kinder und Jugendliche Gemeinschaft und neue Perspektiven und erleben: Ein anderer Ort ist möglich. Die interkulturelle Schule in Takuapí unterrichtet Kinder aus indigenen Familien zweisprachig. Das Instituto Línea Cuchilla ist eine Landewirtschaftsschule. Hier werden auch Fragen von Waldschutz und Aufforstung mit nativen Bäumen ein wichtiges Thema. Die Gärtnerei der Schule versorgt die ganze Gegend mit Setzlingen. Und so wurden auch während des Pfarrkollegs einige Bäume gepflanzt werden.
In einer Podiumsdiskussion saß auch Michael Starck, der Beauftragte für den Kirchlichen Entwicklungsdienst in Baden, und wurde auf dem Podium zur Rolle der Kirchen befragt: „Die Kirchen müssen als warnende Stimme, als Vermittlerinnen und als Motor von Veränderungen handeln.“, sagte er. Und Domingo Moreira, ein Vertreter der indigenen Mbya-Guaraní, betonte: „Wir indigenen Gemeinschaften sind Hüterinnen und Hüter des Waldes, wir sind diejenigen, die ihn am meisten schützen.“
Sowohl das Sozialprojekt ASE in Buenos Aires als auch die ökologischen Projekte in Misiones werden auch durch die EKIBA unterstützt. Sie gehören zu den Projekten, die aus der Kollekte am 5. Sonntag nach Trinitatis „Partnerkirchen in Europa und Übersee“ unterstützt werden.
Sowohl das Sozialprojekt ASE in Buenos Aires als auch die ökologischen Projekte in Misiones werden auch durch die EKIBA unterstützt. Sie gehören zu den Projekten, die aus der Kollekte am 5. Sonntag nach Trinitatis „Partnerkirchen in Europa und Übersee“ unterstützt werden.



