Materia Prima
New Energy. Old Powers?
Ein Film von Jens Schanze.
Jeder Rohstoff ist der Beginn einer Geschichte.
Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens.
Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren. Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen.
Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.
Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens.
Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren. Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen.
Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.
Der Film bietet einen seltenen Einblick in die Strategie der Europäer, sich das dringend benötigte Material zu sichern. Er macht die gegensätzlichen Interessen bezüglich des Rohstoffabbaus und der Industrialisierung in einem Land des sogenannten globalen Südens sichtbar.
Die Gegenwart wird von 500 Jahren Kolonialgeschichte überschattet. Texte aus der Chronik eines indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts verändern den Blick auf die heutige Welt und werfen die Frage auf:
Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?
Der Kirchliche Entwicklungsdienst und Brot für die Welt sind Partnerinnen und Partner bei der Filmvorführung am 30. Oktober in der Kinemathek Karlsruhe mit dem Titel „Materia prima: New Energy. Old Powers?“ über den Lithiumabbau in Bolivien und seine gesellschaftlichen Folgen. Im Anschluss an den Film werden der Regisseur Jens Schanze und die Brot für die Welt-Mitarbeiterin Patricia Illanes-Wilheim in einem Gespräch über den Film und ihre Arbeit am Thema berichten.
Alle Infos und weitere Veranstaltungsorte unter:

