Zielgruppen und Ziele

 
WIR BIETEN FORTBILDUNGEN UND QUALIFIZIERUNGSKURSE AN FÜR
  • Pfarrer*innen, Vikar*innen
  • Diakon*innen
  • Kirchenmusiker*innen
  • weitere Berufsgruppen in Kirche, Seelsorge und Beratung
  • ehrenamtlich Mitarbeitende
  • Supervisor*innen
ZIEL UNSERER ARBEIT IST DIE ERWEITERUNG DER KOMPETENZEN  
IM HANDLUNGSFELD SEELSORGE
 
Personale Kompetenz 
Bewusstsein für die eigene Rolle als Seelsorger*in und ihre Gestaltung, Erarbeitung einer seelsorglichen Haltung, Erweiterung von Selbst- und Fremdwahrnehmung, lebensfreundlicher Umgang mit sich selbst.

Kommunikative Kompetenz 
Aneignung und Weiterentwicklung von Grundlagen der Kommunikation, Einüben 
verschiedener Formen der Gesprächsführung und methodischer Schritte in Kommunikationsprozessen, Gestaltung und Reflexion der Seelsorgebeziehung.

Theologische Kompetenz 
Theologische Reflexion von Seelsorge, Seelsorgetheorie und Praxis, sowie der eigenen Glaubenshaltung.

Spirituelle Kompetenz 
Gespür für die spirituelle Dimension und die Fähigkeit, mit ihr angemessen umzugehen; Eröffnen von Sprache, Formen und Räumen für den Glauben; Erweiterung von Kenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten ritueller Schätze der christlichen Tradition; Kommunikation von Glaubensinhalten; Reflexion von Deutungsmacht und Deutungsmustern; Förderung der Verständigung in religiösen Sprachwelten.

Feldkompetenz 
Reflexion von institutionellen Bedingungen und anderen Kontexten der seelsorg-
lichen Arbeit; Erweiterung wichtiger Kenntnisse über spezifische seelsorgliche 
Arbeitsfelder und Stärkung der Kompetenzen im Umgang mit ihnen.

Interreligiöse und interkulturelle Kompetenz 
Fähigkeit, in der Begegnung mit Menschen anderer Religionen und Kulturen sich 
der eigenen Position bewusst zu sein, Differenzen und Verbindendes wahr- und 
anzunehmen und in einen lebendigen Dialog zu bringen.

Ethische Kompetenz 
Qualifizierter Umgang mit ethisch relevanten Entscheidungssituationen und Reflexion derselben.
 
Diversitätssensibilität 
Seelsorge geschieht in einer diversitätssensiblen und vorurteilsbewussten Haltung. Basis hierfür ist das kontinuierliche Lernen und Arbeiten an der eigenen Haltung, wie es aller pastoralpsychologisch ausgerichteten Fortbildung in Seelsorge zugrunde liegt. 
Das Lernen geschieht berufsbegleitend in kollegialen oder interprofessionell  
gemischten Gruppen. Die Arbeitsmethoden in den Kursen enthalten Elemente 
der folgenden fünf Felder erfahrungsbezogenen Lernens in unterschiedlicher  
Gewichtung:
  • Praxisreflexion/Supervision
  • Selbsterfahrung
  • Theorie
  • methodisch-praktische Übungen
  • Reflexion eigener Erfahrungen als Seelsorge-Suchende*
Unsere Kurse und Curricula berücksichtigen die Standards der Deutschen 
Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP) und ihrer Sektionen.