Theologie

 
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Um Pfarrer*in zu werden, ist das Abitur und das Studium der evangelischen Theologie notwendig – oder, wenn das Abitur schon lange zurückliegt, mehrere Jahre Berufserfahrung und ein Masterabschluss für Quereinsteiger*innen.
 
 

  • Sie interessieren sich für den Beruf und möchten gern in den Evangelischen Landeskirche in Baden (EKIBA) als Pfarrer*in arbeiten?
  • Sie haben bereits Berufserfahrung und möchten sich mit Ihren Qualifikationen in der EKIBA einbringen?
  • Sie suchen nach Informationen zu den Zugangswegen ins Pfarramt in der EKIBA?
Eine Übersicht zu den wichtigsten Fakten haben wir für Sie zusammengestellt. Nutzen Sie gern die Links, um sich weiter zu informieren oder kommen Sie direkt auf uns zu (siehe Kontakt).
 
Für den Weg ins Pfarramt werden von der EKIBA (und der ganzen EKD) folgende Abschlüsse anerkannt
Für Absolvent*innen von Hochschulen in freier Trägerschaft besteht nach 5jähriger Berufserfahrung die Möglichkeit, sich mit dem Master of Theological Studies für das Pfarramt zu qualifizieren. 
Bei Absolvent*innen von ausländischen Hochschulen klärt die EKIBA im Rahmen einer Einzelfallprüfung, ob der Abschluss anerkannt werden kann oder ob es einer Nachqualifizierung bedarf. 
 
Nach allen genannten Abschlüssen schließt sich für die Absolvent*innen das Aufnahmeverfahren und das Vikariat an, bevor nach der Ordination der Probedienst folgt. 
 
Kontakt: ,   
Weitere Informationen: 
 
Nach dem Studium schließt sich in beiden Fällen das Vikariat an, das mindestens zwei Jahre (mit vollem Deputat) und höchstens vier Jahre (mit halbem Deputat) dauert. Der individuelle Ausbildungsplan wird zu Beginn des Vikariats im Gespräch mit der Predigerseminarleitung erstellt. 
 
Regelmäßig finden Infotag(ungen) zum Theologiestudium und Beruf Pfarrer*in statt > alle aktuellen Termine und Anmeldeinformationen: www.himmlische-berufe.de
 
 
Wesentliche Informationen zum Studium und der weiteren Ausbildung gibt es hier:
 

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Im Theologiestudium ist viel Zeit und Gelegenheit zu lesen, zu denken und sich mit den großen Fragen über Gott und die Welt zu beschäftigen: warum gibt es die Welt? Wer ist Gott? Welche Bedeutung hat Jesus von Nazareth? Was ist ein gutes Leben? …
 
In den Fächern Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische und Praktische Theologie spielen diese und andere Fragen eine Rolle. Sie gehen „an die Wurzeln“ und lesen alte Texte aus der Bibel oder aus der Kirchengeschichte in den Originalsprachen, bringen den Glauben damals mit dem Glauben heute in Verbindung oder überlegen gemeinsam mit anderen, was die Kirche heute ausmacht und welche Wege die Kirche in die Zukunft gehen kann und soll.
 
 
Ausführliche Informationen zum Theologiestudium  finden Sie außerdem auf
www.himmlische-berufe.de 
 

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Das Studium besteht aus Grund- und Hauptstudium und einer Integrations- und Examensphase. Nach dem Grundstudium folgt die Zwischenprüfung.  
 
Das Studium dauert insgesamt etwa 6-7 Jahre oder auch etwas länger, je nachdem, welche Sprachen (Hebräisch, Griechisch und Latein) Ihnen noch fehlen. Am Ende steht das erste Kirchliche Examen. Sie können an vielen Orten in Deutschland oder auch im Ausland Ihr Theologiestudium absolvieren. 
 
Falls es Sie schon interessiert:
Die Ordnung der Theologischen Prüfungen (OThP) können Sie hier einsehen:
 
 
 

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Nicht nur direkt nach dem Abitur, sondern auch mitten im Leben ist der Einstieg ins Pfarramt möglich.
 
Eine Reihe von deutschen Fakultäten für evangelische Theologie (derzeit Heidelberg, Marburg, Wuppertal, Greifswald, Tübingen,
Frankfurt/Main und Mainz) bieten einen berufsbegleitenden Master-Studiengang für die Qualifikation auf das Pfarramt an. Er dauert etwa drei Jahre. 
 
Ausführliche Informationen zum Quereinstieg finden Sie auch auf
www.himmlische-berufe.de 
 

EOK
Wie sieht der Beruf eines*r Pfarrer*in konkret in der Kirchengemeinde aus? Das können Sie in Ihrem Gemeindepraktikum erleben. Sie begleiten für einige Wochen eine Pfarrperson bei der Arbeit, schauen ihm*ihr über die Schulter und probieren sich selbst aus. 
Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:
 
Das Gemeindepraktikum wird von den theologischen Fakultäten begleitet und ausgewertet. In Heidelberg werden Einführung und Auswertung gemeinsam mit der Abteilung Theologische Ausbildung durchgeführt. 
 
Neben dem Gemeindepraktikum sammeln Sie im Lebensweltpraktikum Erfahrungen in der Arbeitswelt: wie leben und arbeiten Menschen? Was hat die Arbeit mit dem Glauben zu tun? Welche Erfahrungen machen Menschen in ihrer Arbeit mit sich selbst, mit dem Leben, mit Gott? 
Das Lebensweltpraktikum können Sie entweder in einer diakonischen Einrichtung oder an einer beliebigen Stelle im Berufsleben ablegen. 

Weitere Infos finden Sie in diesem Merkblatt:

 
Kontakt für Praktika in der Arbeitswelt:
Maximilian Heßlein, Wirtschafts- und Sozialpfarrer: maximilian.hesslein@ekiba.de  
 
 
Mehr Infos zum Lebensweltpraktikum finden Sie in diesem Merkblatt:
 
 

EOK
Neben der Begleitung und Beratung können Sie bei der Landeskirche finanzielle Unterstützung etwa beim Gemeindepraktikum, zur Anschaffung von Büchern, für einen Studienaufenthalt im Ausland oder eine Tagung beantragen. Falls Sie am Ende Ihres Studiums in der Examensphase Unterstützungsbedarf haben, gibt es die Möglichkeit, ein Studiendarlehen zu beantragen. 
 
Informationen zu den Studienbeihilfen auf
 
Studierende in den Quereinsteiger*innen-Programmen können auch ein Ausbildungsdarlehen beantragen. 
Nähere Infos dazu gibt es hier:
 

Ev. Landeskirche Baden
Studierende, die nach ihrem Studium in der badischen Landeskirche im Pfarrdienst arbeiten und zuvor in Baden ihr Vikariat ablegen möchten, tragen sich in die Liste der badischen Theologie-Studierenden ein.
So vernetzen Sie sich mit anderen badischen Studierenden, werden von der Abteilung Theologische Ausbildung begleitet und beraten und bekommen das Angebot von Tagungen und Unterstützung.
Das Angebot gilt für Studierende im Studiengang Magister Theologiae, aber auch für Studierende im Master-Studiengang (Quereinstieg). 
 
Infos dazu auch auf www.himmlische-berufe.de
 
Die badischen Studierenden sind übrigens nicht alle in Heidelberg – sie studieren in ganz Deutschland oder auch im Ausland. Sie sind miteinander im sogenannten Konventsrat vernetzt. 
 
 

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Am Ende des Studiums steht das Examen.
Prüfer*innen der Landeskirche sind Professor*innen der Theologischen Fakultät Heidelberg. Die Prüfungstermine sind ebenso wie die zuständigen Prüfer*innen über die Seite der Theologischen Fakultät Heidelberg einzusehen.
 
Vor dem Examen ist es dabei sinnvoll, gemeinsam mit den zuständigen Prüfenden die Schwerpunktthemen genau abzusprechen. 
 
 

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Während des Studiums bietet die Landeskirche Begleitung und Beratung an: Wir führen Gespräche, es gibt den Studienkurs zur Berufsorientierung nach der Zwischenprüfung und jährliche Thementagungen, die von Studierenden inhaltlich vorbereitet werden. 
 
Daneben besteht die Möglichkeit, sich von einer erfahrenen Pfarrperson mentorierend begleiten zu lassen. Ein solches Mentorat kann viele Formen annehmen und von einer geistlichen Begleitung bis hin zum theologischen Gespräch über die Semesterliteratur oder gemeinsamen Projekten in der Kirchengemeinde reichen. Auch kleinere Studierenden-Jobs auf Honorarbasis können im Zusammenhang mit den Mentoraten vergeben werden. Die Liste für den Pool der mentorierenden Pfarrer*innen und einige weiterführende Informationen finden sich hier:
 
 
Außerdem findet jedes Jahr in Kooperation mit der Pfälzischen Landeskirche eine Tagung mit Meditation und geistlichen Impulsen zum Durchatmen und Aufatmen statt. Eingeladen sind badische und pfälzische Studierende.
 
Nähere Informationen zu allen Angeboten gibt es bei der Theologischen Ausbildung: theologische.ausbildung@ekiba.de oder sibylle.rolf@ekiba.de
 
 

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Vor der Aufnahme ins Lehrvikariat steht nach dem bestandenen Examen im Moment das Aufnahmeverfahren. Dabei lernen Sie Vertreter*innen der Landeskirche kennen und zeigen sich in verschiedenen Gesprächs- und Präsentationsübungen als Person, so, wie Sie sind.
Vielleicht brauchen Sie für den kirchlichen Dienst noch besondere Unterstützung. Solche Unterstützungen wie Supervision und Coaching werden im Anschluss an das Aufnahmeverfahren miteinander vereinbart. 
 
Die aktuellen Termine für die Aufnahmeverfahren finden Sie in dieser Übersicht:
 

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Wenn Ihr Studium geschafft ist, schließt sich für den kirchlichen Dienst das Vikariat an. In einer Kirchengemeinde lernen Sie, begleitet von einer Pfarrperson, alle Arbeitsfelder des pastoralen Handelns kennen und reflektieren Ihre Erfahrungen in verschiedenen Kursen im Predigerseminar. In den Fächern Seelsorge (Poimenik), Gottesdienstliches Handeln (Liturgik und Homiletik), Pastorallehre und Religionspädagogik werden wissenschaftliche Konzeptionen diskutiert und mit dem praktischen Handeln verbunden. Der Unterricht in Kirchenrecht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
 
Das Vikariat dauert mindestens zwei Jahre (bei vollem Dienstauftrag) und bis zu vier Jahre (bei einem halben Deputat). Der individuelle Ausbildungsplan wird zu Beginn des Vikariats mit der Predigerseminarleitung besprochen und vereinbart.
 
 
 
  

Kontakt

Prof. Dr. Sibylle Rolf

Kirchenrätin
Ich leite diesen Bereich unserer Abteilung und bin Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Theologie-Studium, das Examen und das Vikariat. Ich berate und begleite Sie – und wenn es Schwierigkeiten oder Krisen gibt, finden wir miteinander eine gute Lösung.
 

Antje Noack

Ich bin zuständig für alles, was mit dem 1. und 2. kirchlichen Examen zusammenhängt - von Meldefristen und Terminlisten über den Umfang Ihrer wissenschaftlichen Arbeiten sowie alle Arten von Zuschüssen und Fahrtkostenabrechnungen. 
 

Katrin Ludwig

Sachbearbeiterin
Ich bin Ihre Ansprechpartnerin im Sekretariat und kann Ihnen Auskunft geben über alle organisatorischen Fragen, die mit dem Studium und dem Vikariat zusammenhängen. Möchten Sie wissen, wann der nächste Studienkurs ist? Oder brauchen Sie eine Information zu Ihrem Praktikum? Bei diesen und vielen anderen Fragen bin ich gerne für Sie da. 

Laura-Maria Knittel

Pfarrerin, Nachwuchsgewinnung und Werbung Himmlische Berufe
Meine Aufgabe ist für das Theologie-Studium und „himmlische Berufe“ wie den Pfarrberuf zu werben.
Ich organisiere die Info-Tagungen für interessierte Schüler*innen und begleite die Multiplikator*innen in den Kirchenbezirken, die für das Studium begeistern.
 
Haben Sie Lust, sich an der Nachwuchswerbung zu beteiligen? Dann bin ich die richtige Ansprechpartnerin für Sie.
Auch für Fragen zum Berufsziel Pfarrer*in bin ich gern für Sie da!