Kirche auf Franklin. YChurch - die ökumenische Innovation

Kirche ist ökumenisch – Kirche ist jung – Kirche ist Heimat

Mannheim – Auf ehemaligen US-Militärflächen entsteht in Mannheim der neue Stadtteil Franklin mit modernen Wohn- und Quartierskonzepten. Mittendrin entwickelt sich mit "Kirche auf Franklin. YChurch" eine ökumenische Kooperation, die Familien mit Kindern kirchliche Angebote genau dort liefert, wo sie schon sind – in ihrem Quartier, in ihrem Zuhause.

Eine große Gruppe von Menschen feiert auf einer weiten, grünen Wiese
Kurz und knapp: Was ist eure Innovation?
Kirche auf Franklin. YChurch bietet Familien, die sich konfessionell nicht (mehr) zugehörig fühlen, Heimat. Sie entwickelt mit ihnen Formen, wie sie Feiertage wie Ostern und Weihnachten gestalten und ihre Spiritualität leben können.
 
Welches Problem löst eure Innovation?
Überwiegend junge Menschen suchen im neuen Stadtteil Franklin Heimat, weil sie dort sesshaft werden und Familie gründen. Auch kirchlich suchen sie eine im Quartier erlebbare und gestaltbare Zugehörigkeit. Diese soll aber nicht klassisch konfessionell geprägt sein, sondern konfessionsübergreifend.
 
Wie löst eure Innovation dieses Problem?
Kirche auf Franklin. YChurch legt ihren Schwerpunkt auf Familien mit ihren Kindern. Sie lebt und agiert grundsätzlich konfessionsübergreifend in einer - soweit wir wissen - einmaligen Dreier-Kooperation: CVJM, Evangelische Kirche und Katholische Kirche. Partizipativ gestalten wir entspannte, qualitativ hochwertige und evangelistische Angebote für Familien.
 
Was habt ihr mit eurer Innovation bereits erreicht?
An Weihnachten, Ostern, St. Martin besuchen zwischen 300-700 Menschen unsere Angebote, weil wir diese so gestalten, dass sie auf natürliche Weise zum Familienleben passen. Und das ganz ohne große Räume – Open Air, mittendrin im Quartier, wo die Menschen sich auskennen und wohlfühlen. Sie müssen nirgends rein, sondern wir gehen ins Viertel zu den Menschen.
 
Was habt ihr bereits gelernt und möchtet ihr innerhalb der Kirche weitergeben?
Wesentlich für unsere Arbeit ist die grundsätzliche - nicht nur anlassbezogene -konfessionsübergreifende Zusammenarbeit. Die Aufbausituation, v.a. die Gewinnung, Motivation und Förderung ehrenamtlichen Engagements erfordert von allen drei Partnern eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung: "Ehrenamt braucht Hauptamt."
 
"Wir begegnen Menschen, die für sich und ihre Kinder eine ökumenische Gemeinde und Gemeinschaft suchen. Wir erleben, dass unsere Form, Kirche zu sein, ihnen entspricht und gut tut: Konfessionsübergreifend, jung, heimatgebend, partizipativ."
Drei Menschen stehen im Grünen, in der Mitte Rebecca Kehrberger
Rebecca Kehrberger, CVJM-Pionierin
 
 
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