Liebe Festgemeinde,
Viktor hat über das ganze Gesicht gestrahlt, als das Brot fertig war. Unglaublich, wie aus ein bisschen Mehl, Wasser, Salz und in diesem Fall: Hefe so ein wunderbar duftendes, knuspriges, frisches Brot wird. Stefan, der junge Bäckermeister, der die Konfirmandengruppe in der Backstube anleitet und begleitet, lacht mit. „Warum machen Sie bei dieser Backaktion mit?“ hat ihn die SWR-Reporterin gefragt. Er hat nur mit einem Wort, einem kleinen Satz geantwortet: „Zukunft. Es geht um unsere Zukunft.“
"Wir leben aus der Fülle, die Gott uns schenkt"
Predigt über 2. Kor.9, 6-11,15 beim Erntedankfest in Ichenheim am 2.Oktober 2016
Was hat Erntedank mit Zukunft zu tun? Erntedank schaut doch eher zurück. Wir danken für die Ernte: wunderbar ist der Altar geschmückt, wie reich, wie schön sind all die Gaben, die wir empfangen haben. Wir danken den Menschen, die gesät und gedüngt haben, den Landwirten, die sich sorgfältig um das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen und Tiere gekümmert haben und schließlich geerntet haben. Wir danken für Gottes Segen und singen: „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen liegt in des Herren Hand.“ Ja, wir schauen dankbar zurück auf dieses Jahr, in diesem Jahr ganz besonders auf Ihre Dorfgemeinschaft, auf 950 Jahre Ichenheim. Was für ein Jubiläum mit all den Traditionen, dem Umzug, der Freude der Hochzeitspaare!
Doch Erntedank ist nicht nur der Blick zurück, sondern auch nach vorne in eine Zukunft, die Gott uns anvertraut. Der junge Bäckermeister Stefan hat das fröhlich ausgestrahlt.
Ich lese den Predigttext aus dem 2. Korintherbrief, der uns einlädt, die Fülle und den Reichtum zu entdecken, aus dem wir leben:
6 Das aber sage ich euch: Wer spärlich sät, wird spärlich ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten. 7 Jeder soll so viel geben, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat. Er soll nicht unwillig geben und auch nicht, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Denn „wer fröhlich gibt, den hat Gott lieb.“ 8 Gott aber kann machen, dass die Gnade reichlich unter euch wirkt. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit genug zum Leben. Und seid zugleich noch reichgenug, um gute Werke (für andere) zu tun. 9 So heißt es ja in der Heiligen Schrift (Psalm 112,9): »Er verteilte und gab den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.«
10 Gott gibt den Samen zum Säen und das Brot zur Speise. Gott wird auch euch Samen geben und eure Saat aufgehen lassen und wird wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. 11 Gott wird euch so reich machen, dass ihr je-derzeit freigiebig sein könnt und diese Freigiebigkeit löst Dankbarkeit gegen Gott aus. … 15 Gott aber sei Dank für seine Gabe, die so unbeschreiblich groß ist!
„Gott macht, dass die Gnade reichlich unter euch wirkt. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit genug zum Leben. Und seid zugleich noch reich ge-nug, um gute Werke (für andere) zu tun.“
Am Erntedankfest feiern wir: „Es geht durch unsere Hände, kommt aber her von Gott.“ Wir arbeiten und tun, was nötig ist, und erleben zugleich: wir sind getragen und gehen gestärkt und mutig weiter. Wir leben aus der Fülle, die Gott uns anvertraut – sie ist so groß, dass sie nicht nur für uns und für heute reicht, sondern auch für andere, die uns anvertraut sind, für eine gerechte, friedliche und nachhaltige Zukunft für alle.
Davon haben die Jugendlichen in der Backstube etwas gespürt. Stefan lässt sie am Mehl riechen. Woher kommt das Mehl? Was ist alles geschehen, bis es hier verarbeitet werden kann? Er erzählt von seiner elterlichen Landwirtschaft, einem Bio-Hof, von Saat und Ernte. Er lässt die Konfirmandinnen und Konfirmanden fühlen, wie klebrig der Teig sein muss, damit er gut in Form bleibt. „Probiert mal aus, wie er geknetet wird!“ Dann zeigt er, wie feucht und warm der Ofen sein muss. Und dann, nach 10-15 Minuten, breitet sich langsam der Duft des frischen Brotes in der Lehrwerkstatt aus. Am Ende dürfen sie das Brot mit dem Holzschieber aus dem Ofen holen und auf einen Wagen abschießen.
Wir leben aus der Fülle, die Gott uns anvertraut. Das verändert unseren Blick auf die Welt. Am Anfang stehen nicht der Mangel und die Knappheit. Alles Leben beginnt mit der Fülle, die Gott unserer Welt mitgibt. Und Fülle ist nicht in erster Linie Menge oder Größe: Fülle, das sind der Geruch und die Kruste des Brotes; das sind die Farbe des reifen Korns und die wunderbaren Formen der Blüten; das sind der Saft der Birnen und die Schönheit der Blumen; Fülle, das ist Verschiedenheit und Vielfalt. In dieser Fülle steckt viel Pflege und Kraft. Wie sorgfältig haben Sie, liebe Landwirte, sich darum gekümmert haben, dass das Getreide und die Früchte gut wachsen, dass die Tiere gedeihen! Dafür sagen wir heute „Danke“!
Von all dem, von dieser Fülle, die Gott uns schenkt, haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Mittwoch etwas mitgenommen. Sie haben gemerkt, was in einem Brot steckt. Sie haben erlebt, wie ein Mensch seinen Beruf so lieben kann und seine Freude an der Arbeit ausstrahlt. Sie haben gestaunt, wie sorgfältig und umsichtig hier mit Nahrungsmitteln umgegangen wird. Was man alles können muss, um kräftiges Mehl aus Roggen, Weizen oder Dinkel zu mischen und daraus so leckeres Brot zu backen. Dass unser tägliches Brot etwas Schönes und Wertvolles ist, in dem viel an Erfahrung, an Arbeit und Sorgfalt steckt. Vielleicht sind sie sogar so auf den Geschmack gekommen, einmal selber Brot zu backen, und hoffentlich haben sie verstanden, dass der Preis nicht das entscheidende Kriterium ist, wenn sie ein Brot kaufen.
II
Erntedank ist ein Fest, das dankbar zurückschaut und zugleich Mut macht, nach vorne zu schauen, in eine Zukunft, die nachhaltig ist: in der Menschen und Familien von der Landwirtschaft leben können, auch noch in der nächsten Generation. Eine Zukunft, in der unsere Kulturlandschaft achtsam gepflegt und gestaltet wird, so dass auch noch unsere Kinder und Enkel ihre Freude daran haben. „Enkeltauglich“, das finde ich ein wunderbares Wort und Kriterium für alles, was wir politisch und gesellschaftlich tun, damit bäuerliches Leben, Familienbetriebe, Landwirtschaft im Dorf eine Zukunft haben. Dass die Entscheidungen dabei nicht einfach sind, dass soziale, wirtschaftliche und ökologische, vor allem aber auch persönliche Aspekte dabei zusammenkommen müssen, wird immer deutlicher, wenn wir die Entwicklung in der Milchwirtschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen ansehen.
Als Kirche wissen wir auch keine einfachen Lösungen für die anstehenden Fragen, aber wir wollen Mut machen. Gottvertrauen macht mutig und eröffnet neue Wege in die Zukunft. Wir denken meist vom Mangel her; wir lassen uns von der Sorge bestimmen, es wird nicht für alle reichen und wer nicht immer effizienter und kostengünstiger produziert, hat keine Chance. So werden wir Getriebene.
An Erntedank rückt das Gottvertrauen unser Leben in ein anderes Licht: Gott gibt reichlich, genug für alle, nachhaltig, so dass Mensch und Tier und Pflanze zu ihrem Recht kommen. Am Erntedankfest erleben wir sinnenfällig, was uns alles geschenkt ist: Wunderbar geschmückt sind die Kirchenräume, die Traditionen, die uns tragen, werden lebendig und erweisen ihre Kraft für die Zukunft. Die Fülle des Lebens, die Gott uns schenkt, wird sichtbar und fühlbar, sie lässt sich riechen und schmecken.
Als Kirche wissen wir auch keine einfachen Lösungen für die anstehenden Fragen, aber wir wollen Mut machen. Gottvertrauen macht mutig und eröffnet neue Wege in die Zukunft. Wir denken meist vom Mangel her; wir lassen uns von der Sorge bestimmen, es wird nicht für alle reichen und wer nicht immer effizienter und kostengünstiger produziert, hat keine Chance. So werden wir Getriebene.
An Erntedank rückt das Gottvertrauen unser Leben in ein anderes Licht: Gott gibt reichlich, genug für alle, nachhaltig, so dass Mensch und Tier und Pflanze zu ihrem Recht kommen. Am Erntedankfest erleben wir sinnenfällig, was uns alles geschenkt ist: Wunderbar geschmückt sind die Kirchenräume, die Traditionen, die uns tragen, werden lebendig und erweisen ihre Kraft für die Zukunft. Die Fülle des Lebens, die Gott uns schenkt, wird sichtbar und fühlbar, sie lässt sich riechen und schmecken.
III
Was können wir im Gottvertrauen über die Zukunft sagen? Der Dinge sind mir wichtig: Gott schenkt genug! Gott verbindet uns und stellt uns in die Verantwortung für einander! Wir können und müssen nicht alles machen, weil wir aus der Gnade Gottes leben!
1. Wir leben aus der Fülle, die Gott uns schenkt. Wir gestalten sie, wir prägen ihr unseren Stempel auf, wir gefährden sie auch mit unseren Planungen und unserem Handeln. Aber in all dem verspricht uns Gott, dass wir genug haben werden. Das ist das erste, was über die Zukunft im Gottvertrauen zu sagen ist. Gottes Segen schenkt genug. Nicht immer, immer mehr. Nicht so viel, dass wir hohe Zäune und Mauern und Wachmannschaften brauchen, um unser „mehr als genug“ zu schützen. Gott schenkt uns einfach genug!
2. Da zweite ist: Gott segnet uns – und führt uns in seinem Segensraum zusammen. Ich segne dich und du sollst ein Segen sein. Das ist das besondere an Gottes Segen: er wird mehr, stärker, kräftiger, wenn er geteilt wird. So breitet sich Gottes Segen aus.
Gottes Segen verbindet uns und stellt uns gemeinsam in die Verantwortung für die Zukunft unserer Landwirtschaft: Was ist uns die Struktur familiärer landwirtschaftlicher Betriebe wert? Was ist ein gerechter Preis für einen Liter Milch? Das sind ist nicht nur Frage an die Landwirte oder an ihre Verbände oder die Lebensmittelkonzerne oder die Politik, das sind Fragen an jeden und jede von uns, auch an uns als Kirchen. Insbesondere mit der ökumenisch getragenen landwirtschaftlichen Familienberatung versuchen wir in Baden Betrieben bei den nächsten Schritten in die Zukunft helfen. Wir setzen uns für regionale Konzepte ein, für eine gute Vernetzung zwischen landwirtschaftlicher Produktion und regionaler Verarbeitung und Vermarktung. Wir erleben, dass die Frage nach der Zukunft vor allem auch eine geistliche Frage ist und ermutigen zum Gottvertrauen. Es ist gut, z.B. eine Hofübergabe an die nächste Generation auch geistlich zu gestalten und in einem Gottesdienst, um den Segen Gottes für diesen Übergang zu bitten. Es ist gut für die, die Abschied nehmen, die loslassen müssen, aber auch neue Freiheit gewinnen; es ist genauso gut für die, die nun neue und mehr Verantwortung übernehmen und mutig in die Zukunft aufbrechen, die Gott verheißt.
3. Und schließlich drittens: Zukunft gibt es nur im Geben und im Empfangen, im Arbeiten und im Loslassen. Am Ende haben wir es nicht in der Hand, wie gut etwas wächst und gedeiht. Viele haben sich über das kalte und nasse Frühjahr in diesem Jahr beschwert. Aber nur wenige haben wie Sie, liebe Landwirtsfamilien, daran gedacht, was das für die Ernte heißt. Sie wissen es am Besten: Auch wenn sie alles Notwendige getan haben, auch wenn sie klug geplant und hart gearbeitet haben, am Ende liegt der Ertrag nicht in ihrer Hand. Die Fülle an Nahrungs- und anderen Lebensmitteln, die wir empfangen, ist ein Geschenk – und keineswegs selbstverständlich.
Wir feiern am Erntedankfest das Geheimnis des Lebens: Es ist uns geschenkt, wir können und müssen nicht alles machen, weil wir aus der Gnade Gottes leben. Wir wissen das vom Lebensanfang: als Kind sind wir auf unsere Eltern angewiesen; wir erleben es, manchmal mit Sorgen, oft auch mit großem Trost am Lebensende, wenn wir wieder angewiesen sind, auf unsere Familien, auf die Solidarität der Gemeinschaft. An Erntedank aber wird es uns für unser alltägliches Leben, für unsere erwachsenes Leben bewusst. Wir leben aus dem Empfangen, aus der Gnade.
Deshalb sind die Gottesdienste an diesem Festtag so festlich mit Kirchen- oder Posaunenchören und so wunderbar voll. Deshalb kommen viele Eltern mit ihren Kindern und legen am Altar ihre Gaben ab. „Mein Kind soll erfahren, dass Leben ein Geschenk ist, für das wir Gott dankbar sind.“ Deshalb spielt dieses Fest in vielen Kindertageseinrichtungen eine große Rolle – und ist auch im interreligiösen Gespräch so gut verständlich.
Wir leben aus der Fülle, die Gott uns schenkt!
1. Wir leben aus der Fülle, die Gott uns schenkt. Wir gestalten sie, wir prägen ihr unseren Stempel auf, wir gefährden sie auch mit unseren Planungen und unserem Handeln. Aber in all dem verspricht uns Gott, dass wir genug haben werden. Das ist das erste, was über die Zukunft im Gottvertrauen zu sagen ist. Gottes Segen schenkt genug. Nicht immer, immer mehr. Nicht so viel, dass wir hohe Zäune und Mauern und Wachmannschaften brauchen, um unser „mehr als genug“ zu schützen. Gott schenkt uns einfach genug!
2. Da zweite ist: Gott segnet uns – und führt uns in seinem Segensraum zusammen. Ich segne dich und du sollst ein Segen sein. Das ist das besondere an Gottes Segen: er wird mehr, stärker, kräftiger, wenn er geteilt wird. So breitet sich Gottes Segen aus.
Gottes Segen verbindet uns und stellt uns gemeinsam in die Verantwortung für die Zukunft unserer Landwirtschaft: Was ist uns die Struktur familiärer landwirtschaftlicher Betriebe wert? Was ist ein gerechter Preis für einen Liter Milch? Das sind ist nicht nur Frage an die Landwirte oder an ihre Verbände oder die Lebensmittelkonzerne oder die Politik, das sind Fragen an jeden und jede von uns, auch an uns als Kirchen. Insbesondere mit der ökumenisch getragenen landwirtschaftlichen Familienberatung versuchen wir in Baden Betrieben bei den nächsten Schritten in die Zukunft helfen. Wir setzen uns für regionale Konzepte ein, für eine gute Vernetzung zwischen landwirtschaftlicher Produktion und regionaler Verarbeitung und Vermarktung. Wir erleben, dass die Frage nach der Zukunft vor allem auch eine geistliche Frage ist und ermutigen zum Gottvertrauen. Es ist gut, z.B. eine Hofübergabe an die nächste Generation auch geistlich zu gestalten und in einem Gottesdienst, um den Segen Gottes für diesen Übergang zu bitten. Es ist gut für die, die Abschied nehmen, die loslassen müssen, aber auch neue Freiheit gewinnen; es ist genauso gut für die, die nun neue und mehr Verantwortung übernehmen und mutig in die Zukunft aufbrechen, die Gott verheißt.
3. Und schließlich drittens: Zukunft gibt es nur im Geben und im Empfangen, im Arbeiten und im Loslassen. Am Ende haben wir es nicht in der Hand, wie gut etwas wächst und gedeiht. Viele haben sich über das kalte und nasse Frühjahr in diesem Jahr beschwert. Aber nur wenige haben wie Sie, liebe Landwirtsfamilien, daran gedacht, was das für die Ernte heißt. Sie wissen es am Besten: Auch wenn sie alles Notwendige getan haben, auch wenn sie klug geplant und hart gearbeitet haben, am Ende liegt der Ertrag nicht in ihrer Hand. Die Fülle an Nahrungs- und anderen Lebensmitteln, die wir empfangen, ist ein Geschenk – und keineswegs selbstverständlich.
Wir feiern am Erntedankfest das Geheimnis des Lebens: Es ist uns geschenkt, wir können und müssen nicht alles machen, weil wir aus der Gnade Gottes leben. Wir wissen das vom Lebensanfang: als Kind sind wir auf unsere Eltern angewiesen; wir erleben es, manchmal mit Sorgen, oft auch mit großem Trost am Lebensende, wenn wir wieder angewiesen sind, auf unsere Familien, auf die Solidarität der Gemeinschaft. An Erntedank aber wird es uns für unser alltägliches Leben, für unsere erwachsenes Leben bewusst. Wir leben aus dem Empfangen, aus der Gnade.
Deshalb sind die Gottesdienste an diesem Festtag so festlich mit Kirchen- oder Posaunenchören und so wunderbar voll. Deshalb kommen viele Eltern mit ihren Kindern und legen am Altar ihre Gaben ab. „Mein Kind soll erfahren, dass Leben ein Geschenk ist, für das wir Gott dankbar sind.“ Deshalb spielt dieses Fest in vielen Kindertageseinrichtungen eine große Rolle – und ist auch im interreligiösen Gespräch so gut verständlich.
Wir leben aus der Fülle, die Gott uns schenkt!
IV
Viktor war am Mittwoch zum ersten Mal in einer Bäckerei. Die Konfirmandengruppe hat sich an der Aktion 5000 Brote beteiligt, zu der sich die Bäckerinnung und Brot für die Welt zusammen getan haben. Heute verkaufen viele Konfirmandinnen und Konfirmanden die Brote, die sie gebacken haben in ihrer Gemeinde. Mit dem Erlös werden Projekte von Brot für die Welt unterstützt: In Ghana erhalten Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung, damit sie sich selbständig machen können, denn gute Stellen gibt es nicht. In Albanien werden Roma und Flüchtlinge, die aus anderen europäischen Staaten zurückkehren, in einem Handwerksberuf ausgebildet und an Unternehmen vermittelt. In Salvador werden Jugendliche mit Vorstrafen, Drogen- und Gewalterfahrungen bei ihrer Ausbildung begleitet, dass sie regelmäßig und pünktlich kommen und sie erfolgreich abschließen.
„Ihr habt genug und seid noch reich, um etwas Gutes für andere zu tun.“ Diese Erfahrung machen die Jugendlichen bei der Aktion 5000 Brote. Sie erleben, dass sie selbst etwas verändern und helfen können. Sie tun das mit einem Strahlen im Gesicht. Sie geben weiter von dem Segen, den sie empfangen haben und merken, wie sie dabei selbst reicher, stärker und mutiger werden.
Der Segen Gottes breitet sich unter uns aus und erneuert das Antlitz unserer Erde. Ein Weg in die Zukunft öffnet sich – für uns und unsere Landwirtschaft und für die, die es schwer haben und in Not sind oder auf der Flucht. Das Leben ist ein Geschenk; wir können es teilen und den Segen mehren. „Gott hat reichlich ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.“ Gott sei Dank!
„Ihr habt genug und seid noch reich, um etwas Gutes für andere zu tun.“ Diese Erfahrung machen die Jugendlichen bei der Aktion 5000 Brote. Sie erleben, dass sie selbst etwas verändern und helfen können. Sie tun das mit einem Strahlen im Gesicht. Sie geben weiter von dem Segen, den sie empfangen haben und merken, wie sie dabei selbst reicher, stärker und mutiger werden.
Der Segen Gottes breitet sich unter uns aus und erneuert das Antlitz unserer Erde. Ein Weg in die Zukunft öffnet sich – für uns und unsere Landwirtschaft und für die, die es schwer haben und in Not sind oder auf der Flucht. Das Leben ist ein Geschenk; wir können es teilen und den Segen mehren. „Gott hat reichlich ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.“ Gott sei Dank!
