Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Plakatmotiv der 64. Spendenaktion Brot für die Welt

Politik & Gesellschaft

Lange Zeit ist für Nazli Begum jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Küstenregion von Bangladesch. Immer häufiger werden ihre Felder von salzigem Meerwasser überflutet und zerstört. Doch sie hat gelernt, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.

Der Klimawandel trifft jeden Winkel der Welt. Entweder viel zu viel oder viel zu wenig Wasser ‒ das sind zwei Gesichter der gleichen globalen Krise. Beide offenbaren schmerzhaft, dass die sensiblen Grundrhythmen unserer Einen Welt aus dem Takt geraten. Mehr denn je spüren wir, dass wir auf unserem Planeten nur gemeinsam eine Zukunft haben. Deshalb hat „Brot für die Welt“ den Kampf für Klimagerechtigkeit zu einem Schwerpunkt der Arbeit gemacht.
 
Nazli Begum kämpft mit all ihrer Kraft für einen nachhaltigen Wandel, der unsere Umwelt bewahrt und den Hunger besiegt. Mit der Unterstützung von Partnerorganisationen von „Brot für die Welt“ hat sie es geschafft, dass es ihr und ihrer Familie inzwischen gut geht. Wie das gelungen ist, erfahren Sie im Video:
 
Im Video: Nazli Begum
 
Die Klimakrise betrifft uns alle, aber sie trifft nicht alle gleich: Diejenigen, die am wenigsten dazu beigetragen haben, leiden am meisten unter ihr. Es sind die Ärmsten, deren Felder vertrocknen oder überschwemmt werden. Es sind die Schutzlosen, die von Wetter­extremen am heftigsten betroffen sind. Die lokalen Partner von „Brot für die Welt“ in Bangladesch, Burkina Faso, Bolivien und in vielen anderen Ländern unterstützen Menschen dabei, mit Wetterextremen besser zurechtzukommen: Wenn Kleinbauernfamilien robustes traditionelles Saatgut verwenden, können sie Phasen der Trockenheit überstehen. Mit Steinwällen wird die Konservierung von Feuchtigkeit im Boden unterstützt. In von Überflutung bedrohten Gebieten sichern veränderte Anbaumethoden die Ernten und ermöglichen dadurch eine vielfältige Ernährung. Auf diese Weise entstehen Oasen des Lebens in verwüsteten Regionen.
 
  
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In der Evangelischen Landeskirche in Baden ist das Engagement für „Brot die Welt“ traditionell besonders stark - gesammelt wird beispielsweise in Gottesdiensten, bei Adventsbasaren und mit der klassischen Spendentüte. Gemeinsam mit „Brot für die Welt“ bitten wir Sie als Evangelische Landeskirche in Baden, sich mit uns für Klimagerechtigkeit einzusetzen: durch Ihren eigenen Lebensstil, durch Spenden für die wichtige Arbeit der weltweiten Projektpartner, die an der Seite der Ärmsten stehen ‒ und mit dem Gebet für das tägliche Brot in der Einen Welt. Für Ihre Spende und Ihr Vertrauen danken wir Ihnen von Herzen.
 
  

Volker Erbacher

Leiter Fundraising & Ökumenische Diakonie im Diakonischen Werk Baden
+49 721 93496-219
 
Weitere Informationen
 
Carmen Nebel lädt am 08. Dezember 2022 zur großen ZDF-Spendengala zugunsten von Brot für die Welt und MISEREOR: www.gala-spende.de