Unterstützung für Menschen im Weinbau

- 01.10.2025 - 

Freiburg / Karlsruhe (1.10.2025). Angesichts der "schweren Krise im Weinbau" fordern die Erzdiözese Freiburg und die Evangelische Landeskirche in Baden in einem gemeinsamen Erntedank-Brief ihre Kirchengemeinden dazu auf, für Menschen im Weinbau da zu sein und sie dazu zu ermutigen, Unterstützung anzunehmen.

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Mit einem außergewöhnlichen Erntedank-Brief an ihre Kirchengemeinden mobilisieren die Landdienste der katholischen und evangelischen Kirche in Baden Unterstützung für Familien im Weinbau. Die aktuelle „schwere Krise im Weinbau“ nach zuvor seit Jahren sinkenden Erträgen belaste die Winzerinnen und Winzer stark, ein Traditionsabbruch sei zu befürchten. „Für viele alteingesessene Winzerfamilien werden das große Umbrüche bis hin zur Aufgabe des Weinbaus und ihrer Betriebe bedeuten“, warnt der Leiter des Kirchlichen Diensts auf dem Land, Pfarrer Peter Schock, zusammen mit seinem Kollegen der Erzdiözese Freiburg Thomas Hegner. Ihre Sorge, so Schock: „Nach unseren Erfahrungen stellen solche existentiellen Umbrüche für viele eine große Belastung dar, die sich psychisch und gesundheitlich auswirken kann.“ Es sei jetzt wichtig, für die Menschen im Weinbau da zu sein und sie zu ermutigen, Hilfe und Unterstützung anzunehmen, auch und gerade bei fachkompetenten Diensten, die die spezielle Situation in Weinbau und Landwirtschaft kennten. Dazu zählten neben den Bauernverbänden und der landwirtschaftlichen Sozialversicherung auch die Kirchen mit dem Landwirtschaftlichen Beratungsdienst „Familie & Betrieb“ und dem Kirchlichen Dienst auf dem Land. Sie sind zu erreichen unter www.familie-und-betrieb.de und www.ekiba.de/kdl . Erntedank feiern die Christinnen und Christen am kommenden, ersten Oktoberwochenende. 
 
Den aktuellen Brief an die Kirchengemeinden finden Sie unter https://www.ekiba.de/media/download/variant/454679/klr_rundschreiben_weinbau.pdf
 
 
 
  

Pfarrer Peter Schock

Leiter des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande (KDL) und Studienleiter des Fachbereichs Landwirtschaft und ländlicher Raum
0721 9175 25 351