Landesbischöfin Heike Springhart reist mit Erzbischof Stephan Burger nach Peru
Springhart: „Ökumenische Reise zeigt eine doppelte Verbundenheit“ / Evangelische Perspektive einbringen
Karlsruhe, (14.07.2026). Heike Springhart, Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, begleitet den Freiburger Erzbischof Stephan Burger in den kommenden Tagen auf einer Peru-Reise. Im Mittelpunkt des ökumenischen Besuchs steht die langjährige Partnerschaft des Freiburger Erzbistums mit peruanischen Diözesen sowie der Einsatz für Menschenrechte und den Schutz der Umwelt.

Die Reise vom 15. bis 24. Juli führt die elfköpfige Delegation um Springhart, Burger und Weihbischof Peter Birkhofer in verschiedene Regionen Perus und knüpft an eine über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaft der Erzdiözese an. Mit ihrer Teilnahme kann Heike Springhart die starke, badische Ökumene in dem südamerikanischen Land sichtbar machen und die Perspektive der Evangelische Landeskirche in den Austausch mit katholischen Partnern vor Ort einbringen.
„In ökumenischer Verbundenheit zu reisen, macht einen Unterschied. Wie die Unionsurkunde der badischen Landeskirche sagt, sind wir verbunden mit Christen in aller Welt. Die ökumenische Reise nach Peru zeigt diese doppelte Verbundenheit, indem wir anlässlich der 40-jährigen Peru-Partnerschaft der Erzdiözese gemeinsam mit der Delegation aus Freiburg die Christinnen und Christen in Peru besuchen. Wir werden ihre Hoffnungen und ihre Herausforderungen wahrnehmen."
Ein zentraler Programmpunkt während des Aufenthaltes ist ein Treffen am 17. Juli in Lima, das unter der Überschrift „Verbundenheit mit der Erde und den Völkern“ steht und an dessen Ende eine gemeinsame Verpflichtungserklärung unterzeichnet werden soll. Vertreterinnen und Vertreter mehrerer peruanischer Diözesen sowie der Erzdiözese Freiburg beraten dort gemeinsame Initiativen zum Schutz der Schöpfung und zur Verteidigung von Menschenrechten. In Gesprächsrunden sollen konkrete Herausforderungen benannt und Handlungsansätze entwickelt werden, die auf Solidarität und internationale Zusammenarbeit setzen.
Darüber hinaus sieht das Programm zahlreiche Begegnungen mit Gemeinden, Schulen und kirchlichen Projekten vor, unter anderem in Lima und Huancayo. Dabei geht es um Partnerschaftsarbeit, Bildungsprojekte und den Austausch über pastorale und soziale Herausforderungen. Auch ein gemeinsamer Besuch der lutherischen Gemeinde in Lima ist vorgesehen.