Das ökumenische Gemeindezentrum "Arche" in Neckargemünd
Unter einem Dach ... gemeinsam leben ... gemeinsam hoffen ... gemeinsam feiern



Der Patron der einen Hälfte der Gemeinde ist der heilige Franziskus, die andere beschirmt der heilige Stephanus, und die ganze Gemeinde nennt sich Arche.
„Gott hat viele Wohnungen - eine ist die ARCHE“ heißt ein kleines Buch, welches - (herausgegeben zum Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin) - Geschichte und Gegenwart des Ökumenischen Kirchenzentrums in treffender Weise und mit einer Fülle an Informationen, Hintergründen und Anekdoten erzählt.
Es besteht kein Zweifel - der Bau der „Arche“ als Ökumenischer Kirche gibt dem gewachsenen Miteinander ein prägendes Gesicht, das weit über den Stadtteil hinaus Menschen anzog und bis heute anzieht.
Das Kirchengebäude ist konzipiert als „bewegtes Raumspiel“. Es zeigt sich als „Stadt in der Stadt“, als „auf dem Achteck aufgebaute Grundstruktur“ - So öffnet sich das Haus dem Gast und lädt ein. Die Mitte bildet die Taufkapelle, der die anderen Räume zugeordnet sind.
Die räumliche Idee: Hölzerne Zelte in Dachform, rotes Ziegelmauerwerk, Fußboden aus Naturstein, die Verglasung - farbiges Bleiglas sowie durchsichtige Fenster - kennzeichnen einerseits die liturgischen Orte, schaffen aber ebenso die Verbindung zur Außenwelt. So kann die Gemeinschaft aller Christen in der Architektur der ARCHE sichtbar werden. Ein Stück Verkündigung unserer Zeit. „Die Gemeinschaft der Christenheit ist die eindeutige Aussage der Architektur“ ( G.Hauss, Architekt der ARCHE in der Festschrift zur Einweihung).
Am 5. Oktober 1980 wurde von der „Kirche im Wiesenbacher Tal“ der Grundstein für die ARCHE - das ökumenische Kirchenzentrum - gelegt. In den Grundstein aus heimischem Sandstein mit dem Sinnbild der Ökumene - dem Zeichen der ARCHE - sind neben der Urkunde zur Erinnerung an die Partnergemeinden auch Münzen aus Indien und El Salvador eingemauert.