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Evangelische Kirche in Baden: Die Landeskirche und ihre Strukturen
Kirche im Süden
Die Evangelische Landeskirche in Baden reicht von Wertheim bis zum Bodensee. Dieses Gebiet deckt ungefähr den badischen Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg ab. Dem entspricht auf katholischer Seite die Erzdiözese Freiburg. Östlich schließt sich die Evangelische Landeskirche in Württemberg mit Sitz in Stuttgart an.
Die badische Landeskirche versteht sich als offene und liberale Kirche. Die Vielfalt an christlichen Lebensformen ist ihr besonders wichtig. Sie setzt sich für Gerechtigkeit, Frieden und den Klimaschutz im Sinne der Bewahrung der Schöpfung ein. So versteht sie ihren biblischen Auftrag.
In Deutschland gibt es 20 evangelische Landeskirchen, die sich in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammengeschlossen haben.
Geschichte
Gegründet wurde die badische Landeskirche 1821 durch den Zusammenschluss von ehemals unabhängigen lutherischen und reformierten Gemeinden. Heute hat sie Partnerkirchen auf der ganzen Welt. Besonders eng sind die Verbindungen zur protestantischen Kirche im Elsass.
Eckdaten
Die Evangelische Landeskirche in Baden hat 1,06 Millionen Mitglieder. 33.000 Menschen sind beruflich in Kirche und Diakonie beschäftigt. Der Sitz der Kirchenleitung und des Evangelischen Oberkirchenrates als zentraler Verwaltung- und Servicestelle ist in Karlsruhe.
Aufbau der Evangelischen Landeskirche in Baden
Die badische Landeskirche wird von der Landessynode, dem Landeskirchenrat, dem Oberkirchenrat und der Landesbischöfin geleitet. Landesbischöfin ist seit 2022 Heike Springhart.
Die Landessynode besteht aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern der 24 Kirchenbezirke.
Der Oberkirchenrat unterstützt die Arbeit der 600 Gemeinden, die zur badischen Landeskirche gehören, und vertritt die kirchlichen Interessen in Politik und Gesellschaft.
Für die Menschen
Die badische Landeskirche möchte Menschen an den großen und kleinen Stationen des Lebens begleiten. Das kann bei der Taufe, Konfirmation, Hochzeit oder Beerdigung sein. Den christlichen Glauben kennenlernen – auch das geht ein Leben lang: in der Kindertagesstätte, im Religionsunterricht, im Gottesdienst und in der Gemeinde vor Ort.