Angebote / Beratung

  
Fundraising hilft, kirchliche Arbeit langfristig zu sichern. Denn Spenden und andere Formen von freiwilligen Gaben schaffen finanzielle Spielräume. Zugleich ermöglichen sie Mitgliedern und Interessierten Beteiligung und Mitgestaltung von Kirche. Wir unterstützen Sie dabei, diesen Austauschprozess erfolgreich zu gestalten.
  

Fundraising-Projekte auf Gemeindeebene

Sie wollen Spenden sammeln für die Renovierung Ihrer Dorfkirche?  Sie möchten einen Förderverein gründen zur Finanzierung einer Diakonenstelle? Sie suchen dafür Tipps und Unterstützung?
 
In immer mehr Kirchenbezirken beraten Sie Fundraisingbeauftragte: Sie begleiten einzelne Fundraisingprojekte und unterstützen Kirchengemeinden vor allem bei der Etablierung von Fundraising-Teams. Sie organisieren Workshops und Materialbörsen, damit sich ihr Wissen multipliziert. Und sie entwickeln Formate, mit denen Großspenderinnen und -spender auf bezirklicher Ebene gepflegt werden können.
  

Badischer Enzkreis 

  

Claudius Schillinger

Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Emmendingen

  

Daniel Klein

Bezirksbeauftragter für Fundraising

Heidelberg

Karlsruhe Land 

  

Claudius Schillinger

Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Karlsruhe Stadt

  

Simon Ehrenfried

Bezirksbeauftragter für Fundraising

Konstanz 

  

Sandra Mauch

Bezirksbeauftragte für Fundraising
+49 75531 909562

Mannheim

Pforzheim

  

Frau Jeanne Lutz

Beauftragte für Fundraising und Social Media im Stadtkirchenbezirk Pforzheim

Überlingen- Stockach

  

Christoph Zacheus-Hufeisen

Fördermittelberatung, Fundraising-Fortbildungen und Kollektenwesen

Wertheim 

  

Alexandra Helmich

Fundraisingbeauftragte Kirchenbezirk Wertheim und Diakonisches Werk im Main Tauber-Kreis
  

Fundraising-Konzepte für Kirchenbezirke

Kompass mit Schriftzug Vision
In Ihrem Kirchenbezirk gibt es Beratungsbedarf für die vielfältigen Einzelprojekte von Kirchengemeinden und kirchlichen Werken? Bezirkliche Fundraisingbeauftragte unterstützen vor Ort Kirchengemeinden und bezirkliche Einrichtungen bei ihren Bemühungen um Spendenwerbung und Sponsoren. Wie das konkret aussieht, ist in jedem Kirchenbezirk unterschiedlich.
 
Die Servicestelle Fundraising begleitet die Erstellung dieser bezirklichen Fundraising-Konzepte und unterstützt die Fundraisingbeauftragten bei ihrer Tätigkeit.
 
Die Konzeption für Fundraising in Kirchenbezirken findet sich hier:
  

Fundraising-Software

Systematisches Fundraising erfordert, dass die Gemeinden einen Überblick über ihre Spenden hat, ihre Unterstützer:innen kennt und mit diesen schnell und persönlich in Kontakt kommt. Die Landeskirche stellt Kirchengemeinden mit COM.fundraising (ehm. KIDspende) eine umfangreiche Fundraisingsoftware zur Verfügung.
Hiermit verwalten Sie die Daten Ihrer Spender:innen und erstellen Sie komfortabel Dankschreiben und Zuwendungsbestätigungen – selbstverständlich immer im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen. Sie bietet klare Benutzerführung und hervorragenden Support. COM.fundraising ist speziell für die Bedürfnisse kirchlicher Nutzer entwickelt worden (z. B. Nutzung kirchlicher Meldewesendaten, kamerale und kaufmännische Buchhaltung, Abbildung kirchlicher Organisationsstrukturen etc.). Die Software macht Ihnen die Verarbeitung Ihrer Spenden deutlich leichter. 
 
Sie wollen Menschen mit ihren Newslettern persönlich und zugleich zielgerichtet ansprechen? In der Kombination der Fundraisingsoftware COM.fundraising mit dem Web-Baukasten LUKAS ist das möglich!
Wir haben eine Schnittstelle programmieren lassen, welche die Vorteile beider Programme miteinander verbindet: In COM.fundraising werden die Daten gepflegt (Anredeform, An- und Abmeldung, Änderung der E-Mail-Adresse usw.), vor dem Verstellen und Versenden des Newsletters in LUKAS kann mit einem automatisierten Abgleich der Datenbestand aktualisiert werden. 
 
Die Einführung der kostenpflichtigen Webapplikation ist an Bedingungen geknüpft, bitte klären Sie dies mit der Ansprechperson.
 
  

Online-Spendenportal der ekiba

Beispielbild Einbindung twingle Spendenformular
Kirchengemeinden, kirchliche Stiftungen und Referate des Evangelischen Oberkirchenrates mit ihren Diensten und Einrichtungen können spendenfähige Projekte über das Spendenportal online Spenden sammeln. Auch rechtlich selbständige Fördervereine, rechtlich selbständige Stiftungen oder eigenständige diakonische Einrichtungen dürfen das Spendenportal kostenfrei nutzen.
 
Sie melden Ihr Projekt an, stellen den Spendenaufruf auf Ihrer Homepage ein und können auch per QR-Code um Spenden bitten. 
 
Der Vorteil: mit einem Klick können Spenderinnen und Spender den Spendenvorgang starten und ohne weiteren Seitenwechsel auch abschließen. Man kann die Spendenhöhe festlegen und bestimmen, ob es eine einmalige Spende oder eine sich wiederholende Dauerspende sein soll. Spenden kann man per Bankeinzug, ApplePay, Google Pay, PayPal oder Kreditkarte tätigen. Spenderinnen und Spender sowie die Projektverantwortlichen erhalten umgehend eine E-Mail, die für die Spende dankt, Kontaktaufnahme anbietet und über die Spendenbestätigung informiert, sofern diese gewünscht wird.
 
 
  

Sabine Mayer

Spenden- und Kollektenwesen | erreichbar: Mo.-Do. 8-11:30 + 13-15:15 Uhr
  

Fördermittelberatung und Fördermittelrecherche

Sie haben eine Projektidee, einen konkreten Bedarf oder eine innovative Lösung für ein bestehendes Problem und benötigen Gelder zur Umsetzung?  Viele Vorhaben in Kirchengemeinden, -bezirken und kirchlichen Initiativen lassen sich durch Stiftungen, Lotteriemittel oder öffentliche Förderprogramme von Bund, Ländern oder EU, aber auch über kirchliche Fördertöpfe mitfinanzieren. Der Aufwand für die Antragstellung - und auch die Erfolgsaussichten – sind dabei sehr unterschiedlich. Für manche Vorhaben lohnt dieser Weg, weil nicht die üblichen Spender*innen angesprochen werden.
  

 
Zuschüsse für Kinder- und Jugendarbeit finden sich auf den Seiten der Evangelischen Jugend Baden: PRO aktuell
Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gibt es zudem das Jugendbonusprogramm.
 
Fördermöglichkeiten durch Soziallotterien wie Aktion Mensch, Deutsche Fernsehlotterie und Glücksspirale kann man mit der Fördermittelberatung der Diakonie Baden klären. Sie unterstützt auf Honorarbasis auch bei der Antragstellung.
 
Die Abteilung Bau, Kunst und Umwelt des Evangelischen Oberkirchenrates hat zu den Themen Gebäude, Sanierung, Energie, Klimaschutz oder Nachhaltigkeit, aber auch anderen Themen eine umfassende  Übersicht zu Fördermöglichkeiten und Beratungsangeboten mit weiteren hilfreichen Tipps und Links erstellt.
 
Die Entwicklung von systematischen Fundraising-Aktivitäten in Kirchengemeinden und Kirchenbezirken honoriert die Evangelische Landeskirche in Baden mit der Bonuszuweisung.
 
Erkundigen Sie sich zunächst, ob Ihr Bezirk eine*n Bezirksfundraiser*in hat: Sie unterstützen vor Ort bei Fragen zu Fundraising, Eigenmitteln und regionalen Netzwerken.
 
Die Fördermittelberatung der EKiBa unterstützt Sie darüber hinaus bei:
  • der Einschätzung, ob Ihr Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist,
  • der Einschätzung von Aufwand, Erfolgsaussichten und Förderwahrscheinlichkeit,
  • der Vermittlung an interne und externe Ansprechpersonen und Beratungsstellen,
  • mit Tipps für die Eigenrecherche von Fördermitteln
  • der Recherche geeigneter Förderprogramme und Fördermittelgeber,
  • Hinweisen zur Antragstellung,
  • Tipps für Kommunikation mit Fördermittelgebern
  • Seminaren zum Einstieg in die Arbeit mit Fördermitteln
Senden Sie uns hierzu einfach diese Projektskizze an charlotte.nelles@ekiba.de. Wir melden uns dann für ein kurzes Beratungsgespräch.

  

Noch ganz am Anfang?

Sie haben eine Idee, wissen aber nicht, wie daraus ein förderfähiges Projekt werden kann? Lesen Sie unseren Leitfaden "In sieben Schritten zur Förderung Ihres Projekts".
 
Wir empfehlen für Ihren Einstieg ins Thema die folgenden Fortbildungen
  • Fundraising für Gemeinden – kurz & knapp
  • Einstieg in die Welt der Fördermittel
  

1. Bedarf oder Idee identifizieren
Ausgangspunkt ist eine Idee oder ein konkreter Bedarf: Welche Situation möchten Sie verbessern? Das Vorhaben sollte einen erkennbaren Mehrwert für Menschen schaffen, idealerweise über die eigene Gemeinde hinaus.
 
2. Mitstreiter*innen gewinnen
Gute Projekte entstehen im Team. Suchen Sie frühzeitig Menschen, die Ihre Idee mittragen, ihre Erfahrungen einbringen und Verantwortung übernehmen.
 
3. Ziele und Rahmen klären
Besprechen Sie im Austausch mit Ihrem Team:
  • Welche Ziele sollen erreicht werden?
  • Wer gehört zur Zielgruppe?
  • Wie viele Menschen sollen profitieren?
  • Welches finanzielle Volumen hat das Vorhaben?
4. Förderchancen prüfen
Nehmen Sie Kontakt zur Fördermittelberatung der Landeskirche auf (Servicestelle Fundraising). In einer Erstberatung erhalten Sie eine Einschätzung, ob Ihr Vorhaben realistische Chancen auf eine externe Förderung hat. Bei positiver Einschätzung erhalten Sie Hinweise auf passende Förderprogramme und Fördermittelgeber, aber auch auf Datenbanken, die Sie für Ihre Suche nutzen können.
Ergänzend können Sie die von uns angebotenen Weiterbildungsangebote zum Einstieg in die Thematik nutzen. Wir empfehlen hier „Fundraising für Gemeinden – kurz & knapp“, sowie „Einstieg in die Welt der Fördermittel“
 
5. Projektkonzept entwickeln
Konkretisieren Sie mit Ihrem Team die Idee und beantworten Sie u.a. folgende Fragen schriftlich.
  • Was ist das Ziel des Projekts? Welche Wirkung soll erzielt werden?
  • Welche Maßnahmen und Methoden sind dafür geplant?
  • Wann beginnt das Projekt und wie lange dauert es?
  • Welche finanziellen, personellen und sachlichen Ressourcen werden benötigt? Welche Kooperationspartner können dabei unterstützen?
  • Wie kann das Projekt über die Förderlaufzeit hinaus wirken?
Die Antworten bilden die Grundlage Ihres Projektkonzepts.
 
6. Den Förderantrag erstellen
Sobald ein potentieller Fördermittelgeber gefunden ist, erstellen Sie auf Basis Ihres Konzepts einen Antrag. Jeder Antrag sollte gezielt auf die jeweilige Förderinstitution zugeschnitten sein. Auch in dieser Phase bietet die Fördermittelberatung punktuelle Unterstützung an.
Nach der Antragstellung folgt die Prüfungsphase. Bei einer Bewilligung dürfen die Vorbereitungen für die Umsetzung des Projekts beginnen!
 
Hinweis: Vorhaben im Kontext Bau und Klima müssen Sie zunächst mit Ihren Architekten der Verwaltungsämter bzw. der Bauberatung des EOK klären.
  

Wer stiftet, sät Hoffnung

Die Stiftungsidee bietet die Möglichkeit, Akzente des eigenen Glaubens und der eigenen Wertvorstellungen nachhaltig über die persönliche Lebensspanne hinaus zu setzen. Das Spektrum reicht dabei von den vielfältigen Tätigkeiten in der Verkündigung und Seelsorge bis zum Erhalt von historischen Kirchengebäuden. Regional und überregional ist Ihr Engagement gefragt, das durch eine Stiftung Dauer gewinnt.
Bei Stiftungsgründungen und Zustiftungen spielen inhaltliche, rechtliche und steuerliche Aspekte zusammen. Gerne beraten wir Sie persönlich! Nähere Informationen unter www.gutes-stiften.org.

Die Geschichte von Margarete und Ilse Geiger ...

  

Vererben

Sie haben gehört, dass in den kommenden Jahren viel gemeinnützig vererbt wird? Sie fragen sich, wie Ihre Kirchengemeinde oder diakonischen Einrichtung davon profitieren kann? Denn Erbschaften und Vermächtnisse helfen weiter: Zur Verwirklichung kleinerer oder größerer Vorhaben. Oder als Grundlage für eine Stiftung, aus deren Erträgen dauerhaft die eigene Arbeit finanziert wird.
 
„Was bleibt. Weitergeben Schenken Stiften Vererben“ heißt das Kommunikationskonzept, das im sensiblen Bereich des Erbschaftsfundraising neue Wege geht: Das Motto heißt nicht „Erben und Vererben“ oder „Mit dem Erbe Gutes tun“, sondern setzt mit dem Claim „Was bleibt.“ bei einem menschlichen Grundbedürfnis an: dem Wunsch etwas Bleibendes zu hinterlassen. Die Wanderausstellung eröffnet vielfältige Möglichkeiten das Thema in die Gemeindearbeit einzubringen. Schulungen und Materialien  unterstützen dabei. Wir helfen Menschen ihre letzten Dinge in ihrem Sinn gut zu regeln – und das allein ist ein Gewinn, der den monetären Ertrag bereits übersteigt.
 
Sie möchten in Ihrer Gemeinde oder in Ihrem Diakonieverein Menschen bei den Vorsorgefragen unterstützen? „Nicht(s) vergessen. Gut vorbereitet für die letzte Reise“ hilft Ihnen dabei auf vielfältige Weise: Sie können Ratgeber und Vorsorgeordner weitergeben und auf die kostenlose Vorsorgeformular-Datei und die (online-) Seminare helfen Menschen bei der Klärung dieser Fragen. Zugleich wird das Thema des Erbens und Vererbens auch in diesem Zusammenhang niederschwellig angesprochen.

Nähere Informationen finden Sie hier

  

Ansprechpersonen Fundraising

Kirchenrat Dr. Torsten Sternberg

Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege

Luise Bröther

Beziehungspflege und Stiftungsberatung

Sabine Mayer

Spenden- und Kollektenwesen | erreichbar: Mo.-Do. 8-11:30 + 13-15:15 Uhr