Gemeinde missionarisch entwickeln

 

A. Wie finde ich Ziele und Perspektiven für die Entwicklung meiner Gemeinde?

Scrabble-Steine support

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Jede Gemeinde entwickelt sich mit der Zeit und verändert sich dabei. Menschen, die schon lange dabei waren, verlassen die Gemeinde, neue kommen hinzu. Neue Herausforderungen entstehen, bisher bewährte Angebote verlieren an Attraktivität. Folgende Tools helfen dabei, die Gemeinde bewusst und refelektiert zu entwickeln:
 

Logo Perspektiventwicklung
Teilnehmende einer Perspektiventwicklung

Quelle: ekiba_amd

Die Missionarischen Dienste bieten im Rahmen seines Arbeitsschwerpunktes „Gemeinde missionarisch entwickeln“ Perspektiventwicklung (PE) an. Zwei Moderatoren begleiten bis zu 25 MitarbeiterInnen einer Gemeinde (Gemeindebeirat) von Freitag 18 Uhr bis Samstag 18 Uhr. Ziele und Ergebnisse dieses Prozesses sind, neben dem Finden eines biblischen Verheißungstextes, die Benennung konkreter Perspektiven für die Gemeindearbeit, die Formulierung eines Perspektivsatzes und das Beschließen und Planen von konkreten Maßnahmen in der Gemeinde. Perspektiventwicklung hilft nicht zur Lösung von Problemen oder Konflikten.

Der „Charme“ der Perspektiventwicklung liegt in der zeitlichen Begrenztheit und der besonderen Dynamik eines solchen „Perspektivwochenendes“. Gemeinsames geistliches Leben (Gebet, Bibelteilen, Singen) und bewährte Moderationsmethoden werden kombiniert.

Nach einem halben Jahr besucht das Moderator/innenteam die Gemeinde erneut und wertet den bisherigen Verlauf des Prozesses aus.  

 
Ziele
  • Klärung des eigenen Profils
  • Entwicklung einer tragfähigen Vision
  • Formulierung eines Perspektivsatzes: Was ist unsere Aufgabe und unsere Verheißung an diesem Ort?  
Zielgruppen
  • Gemeinden und Ältestenkreise, die gemeinsam (statt einsam) eine Gesamtperspektive für ihre Arbeit entwickeln wollen
  • Gemeinden, die in den nächsten Jahren visitiert werden und die durch die Perspektiventwicklung die Visitation vorbereiten möchten.
Unterstützung durch die Missionarischen Dienste
  • Information des Ältestenkreises über Ziel und Ablauf einer Perspektiventwicklung
  • Durchführung einer Perspektiventwicklung durch geschulte Moderator/innen des Arbeitskreises Perspektiventwicklung im AMD Baden
 

Ein Beratungsformat zur Gemeindeentwicklung
Cover Faltblatt Vitale Gemeinde

Quelle: ekiba_amd

Eine faszinierende Entdeckung aus England:
In einer Situation allgemeinen kirchlichen Niedergangs
fallen einige Gemeinden auf, die gegen den Trend wachsen.
Was ist ihr Geheimnis? Robert Warren, Beauftragter der Kirche von England für Evangelisation, hat das gemeinsam mit anderen untersucht. Sie haben die Gemeinden zusammengeholt, die Verantwortlichen befragt und die Resultate an anderen Orten überprüft.
Ergebnis:
Es gibt keine Zauberformel, es liegt nicht an einer bestimmten Veranstaltungsform, besonderen Leitern oder einer speziellen Art der Frömmigkeit - zu unterschiedlich sind die Gemeinden.
Aber es gibt etwas anderes:
Sieben gemeinsame Merkmale - Einstellungen, Haltungen und Werte - prägen das Leben dieser Gemeinden:

Sie beziehen Kraft und Orientierung aus dem Glauben an Jesus Christus
- statt die Dinge aus eigener Kraft am Laufen zu halten.
Sie richten den Blick nach außen
- statt sich nur mit sich selbst zu beschäftigen.
Sie fragen danach, was Gott will
- statt das zu machen, was andere wollen.
Sie wagen Neues
- statt Angst zu haben vor dem Misserfolg.
Sie sind miteinander unterwegs
- statt nebeneinander.
Sie fragen danach, was die Menschen brauchen
- statt nach dem, was ihnen selbst gefällt.
Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche
- statt alles machen zu wollen.

Vitale Gemeinde ist kein neues Seminar, keine zusätzliche Veranstaltung für müde Mitarbeitende, keine billige Erfolgsmethode. Vitale Gemeinde ist ein eintägiges Beratungsformat für Verantwortliche und Mitarbeitende in der Gemeinde. Es macht mit den sieben Merkmalen vitaler Gemeinden vertraut, ermöglicht einen ehrlichen Blick auf die eigene Gemeinde, würdigt ihre Stärken und entwickelt Schritte, um die Gemeinde weiter zu entwickeln.
Vitale Gemeinde vertraut darauf, dass Gott mit seiner Kirche noch etwas vorhat.
 
Weitere Informationen zum Konzept:
Haben Sie Interesse?
Vitale Gemeinde eignet sich, um in der Gemeinde Bilanz zu ziehen. Das Beratungsformat kann zur Vorbereitung auf Visitationen oder als deren Fortsetzung verwendet werden.
Dauer: 6-7 Stunden (z. B. samstags 10-16 Uhr)
Beteiligte: Die Leitung der Gemeinde (Ältestenkreis) und Mitarbeitende, 15-25 Personen
Moderation durch Mitarbeitende der AMD möglich.
Kosten: 210 € zzgl. 60 € Fahrtkostenpauschale
 
 

B. Wie kann meine Gemeinde gastfreundlicher und einladender werden?

Bemalter Stein Welcome

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Immer mehr Gemeinden stellen sich die Frage: Wie können wir mit Menschen in Kontakt kommen, die nicht an unserem gemeindlichen Leben teilnehmen? 

Wir bieten an, bei regionalen Impulstagen oder Ältestenrüsten über Gastfreundschaft in der eigenen Gemeinde nachzudenken und diese weiter zu entwickeln. Dazu sammeln wir Beispiele und entwickeln neue Ideen.
 

Kind lugt durch angelehnte Türe

Quelle: Fotolia_Fotograf_viccel

Cover Impulsheft Gastfreundliche Kirche sein

Immer mehr Gemeinden stellen sich die Frage: Wie können wir mit Menschen in Kontakt kommen, die nicht an unserem gemeindlichen Leben teilnehmen? 

Christliche Gemeinde lebt von der Erfahrung der Gastfreundschaft Gottes: Gott öffnet sich zu uns Menschen und lädt uns zur Gemeinschaft ein.

Die Missionarischen Dienste unterstützen Gemeinden dabei, eine Kultur der Gastfreundschaft zu entwickeln. Dabei werden besonders Menschen in den Blick genommen, die nicht am gemeindlichen Leben teilnehmen, weil ihnen die herkömmlichen Formen fremd sind.

Dieser Prozess mit seinen Veränderungen im Gemeindeleben kann eine wertvolle Bereicherung sein.

Wir bieten an, bei regionalen Impulstagen oder Ältestenrüsten über Gastfreundschaft in der eigenen Gemeinde nachzudenken und diese weiter zu entwickeln. Dazu sammeln wir Beispiele und entwickeln neue Ideen.

Impulsheft Gastfreundliche Kirche sein
„Wir sind Kirche für alle und alle sind uns willkommen!“ – das ist an vielen Orten die Botschaft von Kirche. Wir wollen offen und einladend sein für Junge und Altgewordene, Familien und Singles, Migranten und Zugezogene, Fromme und Zweifler. Sie allen sollen ihren Platz bei uns finden, Glauben entdecken und leben können. Und doch sieht die Realität meist anders aus. Menschen mit bestimmten Prägungen, Lebensstilen und musikalischem Geschmack finden leichter den Zugang zur Kirche als andere. Durch die Art, wie wir Kirche sind, machen wir es nicht wenigen Menschen schwer, sich bei uns willkommen zu fühlen.
 
Das Impulsheft „Gastfreundliche Kirche sein“ hilft, sich mit der Frage auseinander zu setzen, wie wir eine Kirche werden können, zu der mehr Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen Zugang finden können. Das Impulsheft bietet theologische Grundlegungen, Praxisbeispiele, Checklisten und viele Anregungen für Gemeinden und kirchliche Gruppen, um sich auf den Weg der Gastfreundschaft zu machen. Es ist geeignet für hauptberuflich und ehrenamtlich Mitarbeitende und kirchliche Gremien.
 
Das Impulsheft ist erhältlich:
Unterstützung durch die Missionarischen Dienste:
  • Gestaltung von regionalen Impulstagen
  • Begleitung von Ältestenrüsten oder Mitarbeitertagen
  • Durchführung eines Workshops bei Mitarbeiter-/Ältestentagen
  • Beratung von Gemeinden
 
 
 
 

Altarraum einer Kirche

Quelle: © epd-bild / Stephan Arend

Gottesdienst erleben“  
ist ein Projekt für Gemeinden und Regionen
Gottesdienst erleben“   
motiviert Menschen, den Gottesdienst neu für sich zu entdecken
Gottesdienst erleben“   
setzt Gemeindeglieder in die Lage, persönlich zum Gottesdienst einzuladen
Gottesdienst erleben“   
hilft der Gemeinde, gastfreundlicher zu werden
Gottesdienst erleben“   
gibt es bereits an vielen Orten in Deutschland und in zahlreichen Ländern weltweit
 
„Gottesdienst erleben ist ein einmaliges Projekt an einem ausgewählten Sonntag im Kirchenjahr.
Der Gottesdienst ist für viele Menschen das wichtigste Angebot der Kirche. Er kann genutzt werden, um die Gastfreundschaft einer Gemeinde zu stärken und weiter zu entwickeln. 
Wir informieren über das Projekt „Gottesdienst erleben“ für Gemeinden und Regionen und begleiten jene, die es ausprobieren wollen.

Eine Gemeinde oder eine ganze Region lädt an diesem Sonntag persönlich Menschen zum Gottesdienst ein, die schon lange Zeit keinen Gottesdienst mehr besucht haben. Der Gottesdienst an diesem ausgewählten Sonntag wird nicht spektakulär, aber besonders gründlich und gastfreundlich gestaltet.
Das Projekt lädt dazu ein, mit den Augen jener den Gottesdienst zu betrachten, die bisher nicht an ihm teilnehmen. Es verändert die Gottesdienstkultur der Gemeinde und fördert die Haltung der Gastfreundschaft.
Die Missionarischen Dienste in Baden beraten und begleiten Gemeinden, Regionen und Kooperationsräume beim Kennenlernen, Vorbereiten und Durchführen des Projekts.
 
 
Hintergrund und Informationen:
Das Projekt „Gottesdienst erleben“ geht zurück auf die Initiative „Back to Church“ der Kirche in England. Was dort 2003 in Manchester in einer Gemeinde begonnen hat, wird heute weltweit in vielen Ländern und von vielen Konfessionen durchgeführt.

In Deutschland begleitet das „Zentrum für Mission in der Region“ (ZMiR) das Projekt.Wer das Projekt kennenlernen will, der kann sich genauer informieren unter: www.gottesdiensterleben.de 
 
 
 

Auschnitt aus Bodenbild

Quelle: ekiba_amd

Geöffnete Kirchen werden gerne als Rückzugsraum im Trubel der Innenstädte genutzt. Eine kurze geistliche Einkehr, auch von Menschen ohne Anbindung ans Gemeindeleben.
 
Um diese Besucher*innen auf einem besonderen Weg mit der Bibel vertraut zu machen, haben die Missionarischen Dienste in Baden und die Entwickler*innen des Glaubenskurs "Stufen des Lebens" Bodenbilder entwickelt, die im Kirchenraum ausgelegt werden. Die farbenfrohen Bodenbilder bieten Anreize und Denkanstöße zu den Kirchenfesten oder zum Vaterunser.
 
 

C. „Brot & Salz – Gott erhalt’s“ - Neuzugezogene begrüßen!

Logo Brot und Salz - Gott erhalt's
Wenn Menschen umziehen, bedeutet das immer auch, sich neu orientieren zu müssen: neue Nachbarn, neue Wege, neue Einrichtungen in der Umgebung – von der Bäckerei über den Kindergarten oder die Schule bis hin zur Hausarztpraxis. Auch der Weg zur Kirchengemeinde ist neu und erst einmal unbekannt. Und manchmal braucht es auch einen Impuls, ihn zu gehen.

Ein Umzug ist also ein guter Anlass, als Kirchengemeinde freundlich und einladend auf diejenigen zuzugehen, die neu in den Ort gezogen sind und ihnen zu signalisieren: Herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass Sie da sind! Wenn Sie Lust am Kontakt haben – wir sind für Sie da!

Mit dem  Willkommenspaket „Brot & Salz – Gott erhalt's“ möchten wir Sie gerne dabei unterstützen!
 
 
Brot & Salz - Willkommen in der neuen Gemeinde (Beitrag aus Lichtblicke)
 
 

Bestellung bitte bis 18.03.26
Bild vom Set: Stoffbeutel, Aufkleber und Karten

Quelle: ekiba MOT

Das Willkommenspaket besteht aus einem Brotbeutel (Bio-Baumwolle), einer für Ihre Kirchengemeinde individualisierten Karte, einem aufgeklebten Salztütchen, einem Brotgutschein, der bei einer Bäckerei vor Ort eingelöst werden kann und einem „Brot & Salz“-Aufkleber für ein Kuvert. Das Set wurde zum persönlichen Überreichen oder für den Postversand entwickelt.
 
Was braucht es von Ihrer Seite?
  • Die Suche nach einer Bäckerei in Ihrem Ort als Kooperationspartnerin: Dort können Neuzugezogene ihren Gutschein einlösen und die Bäckerei wird Ihnen die Brote in Rechnung stellen. Für die Bäckerei ist dies ebenfalls eine Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen.
  • Gelder für das Willkommenspaket, evtl. für die Brote (nach unseren Erfahrungen werden ca. 20% der Gutscheine eingelöst), evtl. Porto.
  • Die Brotbeutel und Karten werden von Ihnen in Ihre Umschläge eingetütet, mit Adress-Aufklebern der Neuzugezogenen und dem Brot & Salz - Aufkleber versehen.
 
Brot & Salz bestellen in 2 Schritten!
  1. Über den E-Shop der EKIBA bestellen Sie die gewünschte Zahl der Willkommenspakete in Sets zu jeweils 25 Stück. Ist der Bestellvorgang im EKIBA-Shop abgeschlossen, erhalten Sie eine Bestellbestätigung.
  2. Für Ihre individualisierten Karten geben Sie alle nötigen Angaben zu Ihrer Kirchengemeinde (Name, Anschrift, Homepage, Logo) und der Bäckerei-Filiale (Adresse) in eine Eingabemaske ein.
Bitte beachten Sie, dass für die vollständige Bestellung sowohl die Bestellung im EKIBA-Shop als auch das Ausfüllen der Eingabemaske notwendig sind! Eine reine Erfassung der Daten in der Maske löst keine Bestellung aus.
 
Nach Ende der Bestellfrist (siehe EKIBA-Shop) werden die Willkommenspakete in passender Anzahl produziert und versendet.
 
 
 

In dieser Rubrik gibt es Informationen und Anregungen rund um "Brot & Salz".  Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen und Anregungen unter
 
 

Hier finden Sie die Anleitung zur Adress-Generierung über Ihren DaviP-online-Zugang (Auswertung der Zugänge) - Vor allem der Haken bei "Haushaltsvorstand" ist wichtig, damit nicht jedes neugezogene Mitglied ausgedruckt wird, sondern nur eine Person pro Familie.
 

Quelle: Evangelische Landeskirche in Baden

 
 

verschiedene Versandtaschen

Quelle: ekiba.de/MOT

Versandtaschen mit Beutel

Quelle: ekiba.de/MOT

Welche Umschläge nehme ich?
Vier Formatgrößen bieten sich an – alle haben Vor- und Nachteile:
 
  • Umschlag B5 (Kraftpapier): Die eindeutig günstigste Variante! Nachteil: Man kann kaum zusätzlich etwas dazulegen. Außerdem braucht es etwas Geschick, Beutel und Karte in den Umschlag zu geben, ohne dass der Umschlag zerreißt! Am besten beim Füllen mit der „Seil-Seite“ beginnen und erst am Ende, wenn der Umschlag heil geblieben ist, den Aufkleber aufbringen. Die Umschläge sehen etwas faltig aus, wenn sie gefüllt sind, dafür sind sie sehr kompakt. Zum Austeilen ist das praktisch, für den Postversand könnten die Umschläge zu dünn sein.
  • Umschlag B5+ (Karton): Die komfortabelste Variante! Gut zu befüllen und stabil. Nachteil: vergleichsweise teuer.
  • Umschlag E5 (Kraftpapier): Alternative zum B5 Umschlag! Hier ist mehr Platz, dafür ist der Preis für den Umschlag ein wenig höher. Auch ein Gemeindebrief passt noch gut dazu.
  • Umschlag C4 (Kraftpapier mit Papprückwand): Viel Platz für Beilagen, die Papprückwand stabilisiert den Umschlag.
Tipps aus der Werkstatt: 
  • Umschläge VOR dem Befüllen mit der Adresse bedrucken! 
  • Bei leicht einreißbaren Umschlägen erst nach erfolgreichem Adressieren die "Brot & Salz"-Aufkleber anbringen!
  • Die Seile des Brotbeutels versetzt legen, sodass sie möglichst wenig auftragen.
  • Für den Postversand sollte der Umschlag maximal  2 cm hoch sein. 
 
 

einfach gefalteter Beutel
gefalteter Beutel Kordel außen
gefalteter Beutel mit Kordel
gefalteter Stoffbeutel in einer Versandtasche
Brotbeutel in der Mitte falten, sodass Ober- und Unterkante leicht versetzt untereinanderliegen und die Kordeln des Beutels nicht auftragen. Anschließend vierteln und die herausragenden Seile möglichst flach über den Beutel legen und in den Umschlag geben. 
Alternativ:
einfach gefalteter Beutel
gefalteter Beutel mit Kordeln
2-fach gefalteter Beutel
Material im Umschlag
Beutel in der Mitte falten und die Kordeln versetzt flach nach innen legen. Anschließend vorsichtig zum Viertel falten. In den Umschlag geben. 
 
 

Natürlich kann man in das Begrüßungspaket noch etwas hinzulegen. Insgesamt sollte man aber eher zurückhaltend sein. Bei „Brot & Salz“ geht es in erster Linie um einen freundlichen und aufmerksamen Willkommensgruß, damit sich Neuzugezogene in ihrer besonderen Situation wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Das schließt die Information über kirchliche Angebote nicht aus, sollte aber nicht im Vordergrund stehen. 
Mögliche Beilagen: 
  • Aktueller Gemeindebrief
  • Einladung zu einer Kennenlern-Veranstaltung (s.u.)
  • Passende Angebote der Gemeinde für einzelnen Zielgruppen (falls dies den Daten zu entnehmen ist)
  • Interessante kirchliche Angebote in der nahen Region (EEB, Kirche und Tourismus, City-Kirche, Angebote der Regionalgemeinden, Digitale Kirche u.a.m) 
 
 

Umzüge stellen zumeist einschneidende Veränderungen im Leben von Menschen dar. Es gilt, sich im neuen Zuhause einzurichten, im neuen Lebensumfeld zurechtzufinden (täglicher Bedarf, Ärzte, Freizeit usw.) und heimisch zu werden, oftmals geht mit dem Umzug ein Wechsel der Arbeitsstelle einher; sind Kinder im Haushalt, so stehen auch Kindergarten- oder Schulwechsel an. Mit dem Umzug verändern sich auch Beziehungen: zu Freund*innen, die zurückgelassen werden, muss die Beziehung neugestaltet werden, zugleich gilt es, am neuen Lebensort neue Kontakte zu knüpfen. Je nachdem, welche Bedingungen zum Umzug geführt haben, wird der Neuanfang entweder herbeigesehnt oder ist mit manch banger Frage verbunden; oftmals herrscht auch eine gemischte Gefühlslage vor.

Neuzugezogene sind dabei keine homogene Gruppe, sondern eine Gruppe, so bunt wie das Leben, die lediglich darin eine Gemeinsamkeit haben, dass sie allesamt zuziehen. Es sind: Verheiratete, Familien, Zusammenlebende, Singles (Ledige, Geschiedene, Verwitwete), Azubis, Studierende, (Früh)Rentner*innen, Senior*innen (bei Kindern, im Altersheim, alleine wohnend), Geflüchtete usw. Auch in Bezug auf ihr Verhältnis zu Kirche ist die Gruppe der Neuzugezogenen bunt: von Menschen, die in ihrer früheren Kirchengemeinde mitgearbeitet oder regelmäßig den Gottesdienst besucht haben, bis hin zu Menschen, die nicht im gemeindlichen Leben auftauchen, weil Kirche keine große Bedeutung mehr für ihr Leben hat, die sie aber dennoch finanziell als Kirchenmitglied unterstützen.

(Aus: Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 27.) 
 
 

Kleine Events sind eine schöne Möglichkeit, Neuzugezogene einzuladen, ihre neue Kirche, die Kirchengemeinde und andere Neuzugezogene kennenzulernen.  
Events bieten den Menschen außergewöhnliche, nicht alltägliche Erlebnisse an. Überlegen Sie, was Ihre Kirche und Ihren Ort zu etwas Besonderem macht. Zeigen Sie, was Sie begeistert, wo es am schönsten ist und welche versteckten Ecken die „Neuen“ unbedingt kennenlernen sollten. Erkunden Sie gemeinsam mit den Neuzugezogenen diese schönen Orte (wenn die Kommune bereits etwas ähnliches anbietet, überlegen Sie, ob Sie sich dabei einbringen können). 
Am besten gelingt das gepaart mit einem Umtrunk und einer Kleinigkeit zu essen. So kann man miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben. Weil es zutiefst christlich ist, am Tisch oder am Lagerfeuer (Johannes 21) zu sitzen - mit Brot und Wein, Kaffee und Kuchen, Fisch oder Bowl - und Brot und Leben zu teilen.  
Heißen Sie Ihre Neuzugezogenen willkommen – in aller Freiheit und ohne den moralischen Zwang, wiederkommen zu müssen. Eine Einladung dazu können Sie dem Begrüßungspaket beilegen.
Ideen: 
  • Fest/ Empfang/Brunch 
  • Einladung zum Neujahrsempfang oder zum Sommerfest/ Erntedankfest mit einer besonderen Begrüßung Neuzugezogener
  • Frühstück/ Brunch/ Kennenlern-Nachmittag mit einer Vorstellung von Insider-Tipps (die schönsten Stellen am Ort, Ausflugsmöglichkeiten in der Region, die wichtigsten Festtage und Feierlichkeiten im Ort)
  • Kirche als besonderer Ort  
  • Einladung zur Kirchturm-Besteigung mit anschließendem Sektempfang/Kaffeetrinken
  • Einblick in die Katakomben oder andere geheime Orte Eurer Kirche
  • Abendliche Taschenlampen-Führung durch die Kirche (besonders geeignet bei Wandmalereien in der Kirche) 
  • Dorf-/Stadtführung 
  • Dorf- oder Stadtführung zu versteckten Orten und schönsten Stellen 
  • Ein Insta-Walk für Neuzugezogene durch den Ort 
Instawalk mit Hoffnungszeichen
 
  • Brot backen 
  • Brotback-Kurs mit dem Bäcker, der die Gutschein-Brote ausgibt. Oder einem „back-begeisterten“ Gemeindemitglied 
  • Mit den Konfirmanden Brote für ein Neuzugezogenen-Event backen
 
 

Motivation und Haltung
Menschen willkommen zu heißen ist es ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Es signalisiert: Wir nehmen dich wahr hier am Ort und wir heißen dich willkommen. 
Manche Gemeinden gehen auf ihre Neuzugezogenen Gemeindemitglieder zu, indem sie sie besuchen. Dabei kommt stark auf die innere Haltung an: Was motiviert Verantwortliche und Engagierte, Neuzugezogene willkommen zu heißen? Geht es um ein freundliches und aufmerksames Willkommen Heißen – oder verbindet sich damit der heimliche Wunsch, dass doch der eine oder die andere zu einer (längerfristigen) Bindung an die Kirchengemeinde findet? So verständlich dieser Wunsch ist, so sehr spürt das Gegenüber doch zugleich, ob es um ihn als Person und seine Situation geht oder ob jemand Werbung für die eigene Kirchengemeinde macht und neue Mitglieder gewinnen möchte. Das schließt nicht aus, den anderen auch über kirchliche Angebote zu informieren. Doch im Vordergrund steht die besuchte Person.  
Weil keine Kirchengemeinde alle Menschen erreichen und für alle Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen, Milieus und Lebensstilen Möglichkeiten zum Andocken bieten kann, ist es hilfreich, auch über kirchliche Angebote in der Region Bescheid zu wissen, um Neuzugezogene bei Bedarf darauf hinzuweisen zu können (z.B. andere Gemeinden mit anderem Profil, Einrichtung der Ev. Erwachsenenbildung, City-Kirche, Internet-Angebote). Im Vordergrund steht, dass der andere einen geistlichen Ort für sich findet, wenn er das möchte – nicht, ob dieser Ort die eigene Gemeinde ist.  
Wer sich in der Neuzugezogenen-Arbeit engagiert, sollte eine gewisse Neugier auf Menschen mitbringen: auf die Lebens- und Glaubenserfahrung anderer Menschen, auf ihre Art, das Leben und die Welt zu sehen und zu deuten, auf ihre Hoffnungen und Befürchtungen. Gerade in der Situation des Umzugs haben Menschen viel zu erzählen.  
Wenn wir Neuzugezogene begrüßen, dann geht es darum, der besuchten Person Gutes zu tun, Zeit und Interesse für sie zu investieren, sich in eine möglicherweise fremde Welt zu begeben, eine kleine Aufmerksamkeit der Gemeinde zu schenken, ohne für all das eine Gegenleistung zu erwarten.  
Das bedeutet dann auch, dem anderen die Freiheit zu lassen, selbst über seine Nähe und Distanz zur Gemeinde zu entscheiden. 
(Leicht gekürzt aus: Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 27. ) 
 
Besuche bei Neuzugezogenen 
Manche Gemeinden kombinieren ihren Willkommensgruß mit dem Angebot oder der Ankündigung eines Besuchs. Die Erfahrung dabei ist: Wird ein Besuch angeboten und eine Rückmeldung erbeten, wenn ein Besuch erwünscht wird, so wird dieses Angebot nur selten von Neuzugezogenen in Anspruch genommen. Die Hürde erscheint zu groß, selbst aktiv zu werden und einen Besuch zu wünschen. Wird der Besuch eines/einer hauptamtlich Mitarbeitenden schriftlich angekündigt (z.B. „In den nächsten zwei Wochen wird …“), so können sich die Neuzugezogenen darauf einstellen, dass jemand von der Kirchengemeinde vorbeischauen wird. Zugleich ist dies eine lockere Form der Ankündigung, die nicht garantiert, jemanden anzutreffen. 
(Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 28. ) 
 
Besuche im Altersheim
Für Neuzugezogene in einem Altersheim ist das Materialabgebot „Brot und Salz“ weniger passend – aber auch dort freut man sich über einen Besuch! Wenn Sie Neuzugezogene im Altersheim besuchen möchten, suchen Sie im Vorfeld den Kontakt zu den Heimen und stellen Sie Ihr Vorhaben vor. Vielleicht wird Ihnen eine Ansprechperson genannt, an die Sie sich wenden können. Klären Sie, ob die Kirchengemeinde über Neuzugezogene im Heim informiert wird. Ein Besuch bei den „Neuen“ hat dann noch 1-2 Wochen Zeit, damit sich die betreffende Person erst einmal einleben kann.  
Schöne und passende Karten oder kleine Broschüren bekommen Sie z.B. bei den „Marburger Medien“: 
 
 
Herzlich Willkommen – Karte mit Schokoherz 

Als Ansprechpartnerin im EOK für Besuche im Altersheim steht Ihnen Pfarrerin Urte Bejick gerne zur Verfügung.
Besuchsdienst gründen 
Wenn Sie in Ihrer Gemeinde einen Besuchsdienst gründen wollen, finden Sie hier Informationen und Materialien: 

Über Basiskurse für Besuchsdienste (Wie mache ich einen Besuch? Kommunikation) und weitere Fortbildungsangebote informiert Sie gerne Pfarrerin Ingrid Knöll-Herde.
 
  

Ingrid Knöll-Herde

Abteilung Seelsorge: Seelsorge in Gemeinden und Kirchenbezirken / Seelsorge im Alter
 

D. Wie können „Kurse zum Glauben“ dabei helfen, meine Gemeinde missionarisch zu entwickeln?

 
Logo Ateliers des Glaubens
Eine gute Gelegenheit, um sich mit den Grundfragen des Glaubens zu beschäftigen — das sind die „Kurse zum Glauben“. Grundkurse wie „Alpha“ oder „Spur8“ sowie weiterführende Kurse vermitteln Glaubenswissen und geben Anregungen, wie der Glaube im Alltag gelebt werden kann. Wir beraten Leitende und Mitarbeitende, welche Kurse es gibt, was bei der Durchführung zu beachten ist und welche zu ihnen passen.
 
Auf der neuen Website „Ateliers des Glaubens“ findet man alles, was man braucht, um mit anderen über den Glauben zu reden: Frische Ideen und bewährte Kurse. Kurze Formate und Tiefgehendes. Dazu Anregungen, Wissenswertes und die Ermutigung, ein Gespräch zu starten: www.ateliers-des-glaubens.de
 
Die Missionarischen Dienste beraten Sie gerne, wenn Sie Glaubenskurse in Ihrem Kooperationsraum oder Bezirk durchführen möchte und kommen auch zu einer Informationsveranstaltung zu Ihnen.
 
 

Logo Stufen des Lebens Glaubenskurs
„Auf eine besondere, kreative Art
wollen wir Bibel und Leben
in Verbindung bringen.
Lassen Sie sich überraschen!“
 
 
 
„Vor Gott ist jeder richtig, so wie er ist.“
Was zeichnet Stufen des Lebens aus?
Schuhe in verschiedenen Farben
Stufen des Lebens
  • eröffnet ungewohnte Zugänge zum Glauben und zur Bibel
  • bietet einen geschützten Raum, in dem Gefühle und Erfahrungen, Gewissheit und Zweifel zur Sprache gebracht werden können
  • schafft Gelegenheit zur Begegnung mit sich selbst und Gott
  • gibt die Gelegenheit zu entdecken, was die Geschichten der Bibel mit meinem Alltag zu tun haben
„... ich will mutig weiter gehen“
zwei Frauen
Ei
n Glaubenskurs - nicht nur als Einstiegshilfe
 
Stufen des Lebens dient dem Einstieg aber auch der Vertiefung im christlichen Glauben. In einem überschaubaren Zeitraum können sich Menschen Kerninhalten des christlichen Glaubens annähern und sie in Beziehung zur eigenen Biografie setzen. Er bietet Räume, in denen Fragen, Zweifel und Erfahrungen zur Sprache kommen können. Bibelkenntnisse werden nicht vorrausgesetzt.
 
„... die Bilder spiegeln mein Leben wider, sodass ich wirklich Lösungen finde“
Konzept

Bodenbild aus Kurs
Bodenbilder: eindrucksvoll, plastisch und lebensnah: Die Dynamik dieses Kursmodells entfaltet sich mit Hilfe von Bodenbildern, die in der Mitte eines Stuhlkreises eindrucksvoll arrangiert werden, und die sich im Laufe einer Kurseinheit verändern. So werden Bibeltexte anhand von Symbolen, Naturmaterialien und Alltagsgegenständen plastisch und lebensnah in Szene gesetzt. Sie laden zur inneren Einkehr ein und helfen, Neues im Glauben zu entdecken.
 
Andacht mit Bodenbild zum Vaterunser mit Isabel Prinzessin zu Löwenstein (10:51 Min)
 
„neugierig, was kommt“
Pflanzensprosse, die Asphalt durchbrochen hat
Ziel
 
Stufen des Lebens nimmt Menschen mit auf eine innere Reise, eröffnet ungewöhnliche Zugänge zum Glauben. Biblische Geschichten werden ins Verhältnis zu eigenen Lebensgeschichte gesetzt und helfen, diese neu und tiefer zu verstehen.
 
 
„Mit anderen meinen Glauben teilen“
Die Kursthemen
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●  Alles hat seine Zeit
●  Anstößig leben
●  Beten - Atemholen der Seele
●  Botschaften, die ins Leben fallen
●  Dem Leben auf der Spur
●  Der Segen bleibt
●  Durch Krisen reifen
●  Ein Platz an der Sonne
●  Erzähl mir deine Geschichte
●  Farbe kommt in dein Leben
●  Leben im Gef(l)echt von Beziehungen
●  Liebe ist nicht nur ein Wort
●  Ob Vertrauen sich lohnt
●  Quellen, aus denen Leben fließt
●  Überrascht von der Freude
●  Vaterunser - ein beinahe alltägliches Gespräch
●  Weil Du Ja zu mir sagst
●  Wenn der Wind darüber weht
 
Es liegen auch Kursmappen in anderen Sprachen vor: Weitere Infos
 
„Auf neuem Boden stehen“
Entstehung

Pflanze zum Eintopfen
Im Jahr 1982 begann die Katechetin Waltraud Mäschle (+1999) im württembergischen Wilsbach mit den ersten Kursen von „Stufen des Lebens“ – Reli für Erwachsene.
Heute sind die fast 20  verschiedenen Kurse ein fester Bestandteil der Arbeit von Kirchengemeinden in Deutschland und international. Die Ausbildung der Kursleitenden erfolgt über die missionarischen Ämter der evangelischen Landeskirchen und über entsprechende Stellen anderer Kirchen und Werke. 2002 wurde in Baden eine hauptamtliche Stelle eingerichtet. Seitdem leitet Isabel Prinzessin zu Löwenstein die Arbeit von „Stufen des Lebens“ in der badischen Landeskirche.
 
Weitere Infos: www.stufendeslebens.de

Kurzandachten Stufen aufs Ohr
 
  

Rahel Becker

Beauftragte für Stufen des Lebens
 
Stufen des Männerlebens
ist ein Zweig von Stufen des Lebens, begleitet von Hans-Martin Steffe und Frieder Gutscher.
 
 

Mehrsprachiger Glaubenskurs
Publikationen Christlicher Glaube im Gespräch
Der Kurs soll helfen, gemeinsam mit Menschen aus dem persischem Sprachraum den christlichen Glauben kennen zu lernen. Es gibt Teilnehmenden-Hefte für den Grundkurs in  persisch-englisch-deutsch und Impulshefte in persisch-deutsch.
 
 
 
 

Glaubenskurs für Hochbetagte
Cover-Bild

Die Zahl der hochbetagten Menschen steigt. Viele sind in ihren letzten Lebensjahren auf die Betreuung im Pflegeheim angewiesen. Speziell für sie haben wir den Glaubenskurs ERINNERN & VERTRAUEN entworfen.
Der Kurs besteht aus acht jeweils etwa einstündigen Gesprächseinheiten. Er kann von Seelsorger/innen, Beschäftigten in der Pflege o. Betreuung oder auch von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Kurs wendet sich an Gruppen von hochbetagten Menschen in Alters- und Pflegeheimen oder auch in der Gemeindearbeit. Die Einheiten können auch einzeln durchgeführt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und der Vorbereitungsaufwand ist minimal.
Mit einem Alltagsgegenstand wird die Gruppe zu einem biblischen Thema hingeführt. Bibelworte, Fragen und Impulse geben dem Gespräch Richtung und Inhalt vor. Aber das Wichtigste sind die Beiträge der Teilnehmenden. Hier ist ihre Lebenserfahrung gefragt. Abgeschlossen wird jedes Gespräch mit einem Choralvers, den alle Teilnehmenden für sich mitbeten können.

Der Kurs umfasst folgende Kapitel:
  • Vergiss nicht zu danken! - Danken lernen für das Schöne im Leben
  • Mensch, ärgere dich nicht! - Lernen, auch schwierige Lebenswege zu akzeptieren
  • Die Schuld erließ er ihm auch - Vergebung als Grundlage für unser Verhältnis zu Gott
  • Mit zweierlei Maß - Die Notwendigkeit, auch Anderen zu vergeben
  • Ganz der Vater - Jesus Christus, der Sohn Gottes
  • Ich bin getauft - Die Bedeutung der Taufe und des Glaubens
  • Ein Abschied für immer? - Die Hoffnung der Christen auf das Leben nach dem Tod

BESTELLUNG

 

E. Was hilft Ehrenamtlichen mit Leitungsaufgaben, ihre Verantwortung für geistliche Leitung auszuüben?

Menschen llesen Bibel bei Arbeitstreffen

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Die Leitung einer Gemeinde ist immer auch eine geistliche Aufgabe. Sie geschieht im Gebet und im Hören auf Gott und sein Wort. 
 
Die Missionarischen Dienste bieten Workshops für Ehrenamtliche in Leitungsverantwortung an. Sie sind zum Beispiel für Ältesten-Rüsten oder Mitarbeitertage geeignet und helfen zu verstehen, was “geistlich Leiten” bedeutet und wie dies im Leitungsalltag umgesetzt werden kann. 
 
Gerne kommen die Missionarischen Dienste in Baden in Ihre Gremien und arbeiten mit Ihnen am Thema „Geistlich Leiten".
 

F. Wie lernen wir, miteinander über unseren Glauben zu sprechen?

Zwei Personen im Gespräch

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Über den eigenen Glauben zu reden, fällt nicht leicht. Wie mache das, ohne einen anderen Menschen zu bedrängen? Wie gehe ich mit meinen eigenen Fragen und Zweifeln um?  
 
Die folgenden Kurse helfen, selbst sprachfähiger und kommunikationsfähiger im Glauben zu werden. 
 

Beschreibung und Download
Zwei Personen im Gespräch

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

 
Über den eigenen Glauben sprechen, das ist gar nicht so einfach.
Wie rede ich von etwas ganz Persönlichem?
Wie finde ich Worte für meinen Glauben?
Und was mache ich, wenn mein Gegenüber mich nicht versteht oder das, was ich sage, ablehnt?

„Persönlich vom Glauben reden“ ist ein Kommunikationstraining in drei Einheiten, das Menschen hilft, den eigenen Glauben anderen gegenüber in Worte zu fassen. Jede Einheit dauert zwei Stunden.

Geeignet ist das Kommunikationstraining für alle, die das Sprechen vom Glauben einüben möchten.

Das Training kann in Gemeindeleitungen, mit Mitarbeitenden, in Hauskreisen, Besuchsdienstkreisen etc. eingesetzt werden. Das vorbereitete Material setzt GemeindepfarrerInnen, DiakonInnen und mit der Leitung von Kursabenden vertraute Mitarbeitende in die Lage, die Einheiten selbstständig vorzubereiten und durchzuführen.
Drei Bausteine:
I. Meine eigenen Schätze heben
Die Teilnehmenden beschäftigen sich - ausgehend von der Erzählung der Speisung der Fünftausend - mit der Frage, was sie zu geben haben. Was hat ihren Glauben geprägt: Welche Menschen, Texte und Erfahrungen sind ihnen wichtig geworden? Im speed dating erzählen sie einander davon.
 
  
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II. Gelegenheiten zum Gespräch entdecken
Die Teilnehmenden entdecken, wie das Thema Glaube in Gesprächssituationen auftauchen kann. Sie lernen Kommunikationshilfen kennen und probieren diese im Rollenspiel aus.
 
  
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III. Meine Motivationen und Hindernisse entdecken
Warum sollte ich überhaupt von meinem Glauben sprechen und was hält mich oftmals zurück? Anhand des Modells vom „inneren Team“ entdecken die Teilnehmenden in einer exemplarischen Gesprächssituation ihre persönlichen Motivationen und Hindernisse.
 
  
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Elemente des Kommunikationstrainings:
Impulsreferate mit Präsentationen
Einzelarbeit und Austausch in Kleingruppen
Kommunikationsübungen
Rollenspiele
Jeweils liturgischer Abschluss

Das Training wurde erarbeitet von Pfarrerin Dr. Silke Obenauer und Kirchenrat Axel Ebert, Missionarische Dienste der Ev. Landeskirche in Baden.
 
Unterstützung durch die Missionarischen Dienste:
  • Multiplikatorenschulung zum Kurs „Persönlich vom Glauben reden“
  • Durchführung eines Workshops bei Mitarbeiter-/Ältestentagen
 

G. Wie können Menschen ihre Gaben entdecken und in der Gemeinde einsetzen?

Frau mit Bodypainting halb schwarz halb bunt

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

„Du bist mehr!“ Mit diesem Claim arbeitet Gabenorientierung. Menschen werden unterstützt, das Potenzial, das Gott in sie hineingelegt hat, mehr zu entdecken und zu leben – und wenn sie es möchten, auch im Engagement in der Kirche einzubringen.  Das impliziert einen Wechsel der Perspektive: vom beherrschenden Blick auf die Aufgaben hin zu einem Blick auf die Menschen – und von dort wieder zu den Aufgaben. 
Wir führen regionale (Multiplikations-) sowie digitale Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche durch und können zur Beratung in Gemeinden oder bei Ältestenrüsten angefragt werden.
 

Gummibärchenreihe mit einem, der aus der Reihe tanzt

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Gabenorientierte Gemeindeentwicklung lädt zu einem Perspektivwechsel ein
Statt zuerst auf Aufgaben zu schauen, die getan werden müssen, wird das Gemeindeleben von den Begabungen der Menschen her entwickelt, die Freude daran haben, sich einzubringen.
 
Gabenorientierte Mitarbeit und Gemeindeentwicklung nimmt die Charismen der Gemeindeglieder ernst
Sie macht Gemeinde zu einem Ort, an dem sich Menschen mit dem einbringen können, was sie gern und gut machen, und in Bereichen, in denen ihr Herz schlägt. So ist sie offen für Veränderungen und neue missionarische Aufbrüche.
 
Gabenorientierte Gemeindeentwicklung fördert ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung
Eine Kultur der Gabenentdeckung und Wertschätzung kann entstehen, wenn Gemeinden sich aufmachen, zu entdecken, welche Begabungen Gott ihnen geschenkt hat und diese fruchtbar werden lassen. So geht es bei gabenorientierter Gemeindeentwicklung zunächst um eine Frage der Blickrichtung und Haltung: Wir lassen uns mithineinnehmen in eine verheißungsorientierte Wahrnehmung, die darauf vertraut, dass Gott gegenwärtig ist und schon in der Gemeinde begabend wirkt. Wir vertrauen darauf, dass Gott der Gemeinde schenkt, was sie zum Leben benötigt. Wir vertrauen darauf, dass letztlich ER Gemeinde baut – und können dann vertrauensvoll das Unsere anpacken.
Mehr entdecken - Gabentool für Jugendliche
„Mehr entdecken!“ unterstützt Jugendliche in einem zweiteiligen Workshop à 2h dabei, ihren Gaben auf die Spur zu kommen. Interaktive Phasen wechseln sich mit Einzelarbeit und Kleingruppengesprächen ab. Bei Bedarf können die Jugendlichen nach dem Workshop ein Auswertungsgespräch mit der Leitung führen.
Bestellung TN-Heft
 
 

Gummibärchenreihe mit einem, der aus der Reihe tanzt

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

Ich bin dabei - für Erwachsene
Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, welche einzigartigen Fähigkeiten sie besitzen – und dass sie mit diesen Fähigkeiten die Welt positiv verändern können. „Ich bin dabei“ ist ein motivierender Gaben-Kurs, der Ihnen hilft herauszufinden, was in Ihnen steckt – und Ihnen zeigt, wie Sie diese Begabungen erfolgreich in die Tat umsetzen. Probieren Sie es aus! Denn sowohl nach biblischem Verständnis, als auch nach soziologischen Erkenntnissen gehören das Entfalten der eigenen Persönlichkeit und das Engagement für die Gemeinschaft zu den wesentlichen Kennzeichen eines erfüllten Lebens. Dieses Programm entstand in Kooperation von Gerth Medien mit der Evangelischen Kirche Baden.
 
 
 

H. Wie kann Kirche an ungewöhnlichen Orten Menschen überraschen? Welche Konzepte und Ideen gibt es dazu schon?

Ich brauche Segen - Fensteraufkleber bei einer Bäckerei

Quelle: Initiative „Ich brauche Segen“

Evangelium und Kirche ploppen im Alltag der Menschen auf - überraschend, kreativ, experimentell. Und zwar gerade auch bei denjenigen, die von sich aus nicht zur Kirche kommen. Darum geht es bei Pop-up-Kirche. 

Wir beraten Sie zu Ihren Gegebenheiten vor Ort, so dass Sie Ihre Initiative gut vorbereitet durchführen können. Zusätzlich bieten wir regionale und digitale Workshops zu diesem Thema an. 
 

Segenmobil beim Stadtfest

Quelle: Wolfgang Seiler

Evangelium und Kirche ploppen im Alltag der Menschen auf – überraschend, kreativ, experimentell. Und zwar gerade auch bei denjenigen, die von sich aus nicht zur Kirche kommen.
Pop-up-Kirche geht dorthin, wo die Menschen sind, in ihren Alltag, raus aus den kirchlichen Gebäuden, auf die Straßen, Plätze oder in die Geschäfte der Dörfer und Städte. Dort taucht sie kontextbezogen auf und in einer unaufdringlichen Art und Weise. Sie bindet nicht, sondern macht den Menschen ein Angebot, hier und jetzt – mal spielerisch, mal irritierend, mal ermutigend. Und sie vertraut darauf, dass dadurch der Heilige Geist wirken und Menschen berühren kann.
 
Einen Ideenpool finden Sie unter diesem Beitrag.
 
Unterstützung durch die AMD:
  • Beratung bei der Entwicklung von Pop-up-Kirche vor Ort
  • Online-Workshops
  • regional durchgeführte präsentische Workshops
 

Pop-up-Aktionen ohne persönlichen Kontakt
 
Leicht umzusetzen:
 
„Ich brauche Segen – dem Segen auf Alltagswegen begegnen“:
Ich brauche Segen - Fensteraufkleber bei einer Bäckerei

Quelle: Initiative „Ich brauche Segen“

Die Ev. Landeskirche in Baden beteiligt sich an der deutschlandweiten ökumenischen Aktion "Ich brauche Segen", die Segen im Alltag verteilt (Aufkleber, Minikärtchen, Mini-Plakate; zu Weihnachten neu: Türanhänger, Lesezeichen). Ein QR-Code führt auf die Seite www.segen.jetzt, auf der verschiedene und wechselnde Segensworte gelesen oder als Audio zugesprochen werden können.
 
 
 
 
 
Butterbrottüten zum Mitnehmen mit einem kurzen kirchenjahreszeitlichen Impuls

Quelle: Nicole Schally

Kirchenjahr to go/in der Tüte/zum Mitnehmen:

kleine Kuverts oder Butterbrottüten zum Mitnehmen mit einem kurzen kirchenjahreszeitlichen Impuls und einer zum Impuls passenden kleinen Beigabe werden an verschiedenen Orten im Dorf/Stadtteil (z.B. Bus-Haltstelle, Park, Supermarkt, Kirchplatz) platziert: hingestellt oder mit Wäscheleine und Klammern befestigt, sowie einem laminierten Schild „Zum Mitnehmen“; während Corona: Platzierung an „safe spaces“: Wäscheleine vor der Kirche/Gemeindezentrum, Korb in offenen Kirchen, (nach Rücksprache) bei kirchennahen Geschäften

mehr Infos und Beispiele

 

Kreidebotschaft auf Asphalt

Quelle: Heike Springhart

Kreidebotschaften zum Kirchenjahr:

zu Ostern (z.B.: Jesus/Christus ist auferstanden), Pfingsten (z.B. Taube), Weihnachten (z.B. Fürchtet euch nicht, mit Krippen-Symbol)
mit Straßenkreide oder wasserlöslicher Sprühkreide ohne Lack auf den Gehweg malen/sprühen (ggf. Ordnungsamt informieren)
entweder bei einer Druckerei Plotterfolie herstellen lassen, diese auf beschichteten Karton aufkleben und mit Cutter ausschneiden oder über eine Druckerei (in Zusammenarbeit mit einer Schreinerei) Holzschablonen herstellen lassen oder das gewünschte Motiv großkopieren und auf Tonkarton auscuttern
ggf. kann es Sinn machen, vorab die Lokalpresse zu informieren

 

Bemalter Stein zum Mitnehmen auf Parkbank

Quelle: Pfrin. Silke Obenauer

Ostersteine oder Segenssteine:

Steine werden mit Oster-/Hoffnungs- bzw. Segens-Botschaften bemalt und auf der Rückseite mit #hoffnunghamstern/#stärkeralsdertod bzw. #segenssteine/#segensorte beschriftet und dann im Park, an Spazierwegen etc. ausgelegt

mehr Infos

 

Blatt mit Abreißstreifen vom Segenmobil

Quelle: Pfrin. Silke Obenauer

Abreißzettel:

„Segen zum Mitnehmen“, „Nimm dir, was du brauchst“, „Erfüll dir einen Wunsch“ an Ampeln, Laternenmasten etc. aufhängen

Beispiel 1

Beispiel 2

Abreißzettel#segenmobil

 

Tafel:
Tafel zum Ergänzen

Quelle: Nicole Schally

auf eine (Schul)Tafel wird eine Frage/Aussage geschrieben, es werden Kreidemarker/Kreide dazugelegt, Passant*innen können ergänzen, z.B. „Was ist mir wirklich wichtig?“; „Ich bin dankbar für…“; „Was ich noch lernen will…“; „Von der Seele schreiben…“; „Mein Wunsch für den Sommer…“; „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ (vgl. Kunstprojekt: Before I die); während Corona: eine Stiftebox für gebrauchte Kreidemarker, eine für desinfizierte Stifte

 

Inhalt Adventskoffer mit biblischen Erzählfiguren

Quelle: Nicole Schally

Adventskoffer auf Reisen:

Maria und Josef auf Reisen: ein Koffer mit Figuren von Maria und Josef ist in der Adventszeit unterwegs mit der Bitte um Herberge für eine Nacht; der Koffer wird an eine Person/Familie gegeben – mit der Bitte, ihn nach einer Nacht weiterzugeben und kurz vor Weihnachten (Datum) an konkret genannter Stelle abzugeben (Kirche, Gemeindehaus, Pfarramt oder…), denn: Heilig Abend ohne Maria und Josef wäre nicht Heilig Abend; im beigelegten Adventstagebuch haben die Gastgeber*innen die Möglichkeit davon zu erzählen, was sie mit Maria und Josef erlebt haben

Infos zur Vorbereitung und Durchführung

 

Beispiele mit etwas mehr Aufwand – zur eigenen Inspiration bzw. zum Ausleihen:

 

Passion und Ostern auf der Straße:

Plakat vom Hoffnungsweg Pforzheim

Hoffnungsweg Pforzheim (2021): Plakatserie mit 7 Motiven, jeweils ein altes und neues Motiv zusammengestellt, dazwischen eine thematisch passende zeitgemäße Frage, passend zu Palmsonntag, Gründonnerstag (2), Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag; über QR-Code kommt man auf eine Seite mit zusätzlichem Material (Bibeltext, Andacht, Geschichte für Kinder etc.)
mehr Infos

StreetArt-Aktion #wandelmut, Ankerstelle Mannheim (2021): Charaktere aus der Ostergeschichte (Mk 14,1-16,20) werden in unsere Zeit gebracht als paste-ups, jeweils mit einem QR-Code, um mehr über die Personen und ihre Erlebnisse zu erfahren
mehr Infos

Osterbanner Graben-Neudorf (2020): Banner in verschiedenen Größen, Motiv: Foto eines örtlichen Kirchenfensters, das den auferstandenen Christus zeigt, darunter die Worte „Wir feiern Ostern! Jesus ist auferstanden!“; die Banner wurden an Fenstern, Hofeinfahrten, Kirchen etc. aufgehängt

Pop-up-Aktionen mit persönlichem Kontakt

durchgeführte Aktionen, um sich inspirieren zu lassen oder sie für die eigene Situation anzupassen und zu übernehmen

 

Ohrstöpselpäckchen mit Aufdruck Stille to go

Quelle: ekiba_amd

Stille2go (Stille zum Mitnehmen) – z. B. am Hauptbahnhof:

während der Woche der Stille in den Morgenstunden (6.00h-8.00h) wurden Ohrstöpsel am Bahnhof an Reisende verschenkt; auf der Verpackung ist eine Internetadresse abgedruckt, die zu einem Stille-Impuls führt; die Idee dahinter: Stille kommt zu Menschen an einem lauten Ort, es wird etwas verschenkt, was Menschen für die Reise brauchen können

die Aktion wurde auch beim Dt. Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 in Zusammenarbeit mit den Kommunitäten durchgeführt

Bericht

 

Segenmobil beim Stadtfest

Quelle: Wolfgang Seiler

#segenmobil – z.B. beim Stadt-/Dorffest:

beim Stadtfest in Karlsruhe war ein ökumenisches Team mit mobilen Segensstationen präsent (Segenskeks; Segensselfie; Segnen für Anfänger*innen)

Bericht

 

alte Reiseschreibmaschine für die Aktion

Quelle: ekiba_amd

Segensgebete to go, persönlich geschrieben:

auf einer Retro-Schreibmaschine werden Segensgebete zum Mitnehmen für die Passant*innen geschrieben, für sie selbst oder liebe Menschen aus ihrem Umfeld, individuell für ihr Anliegen formuliert

Weitere Infos

 

Markt-Lücke – auf dem Wochenmarkt:

auf dem Wochenmarkt in Markdorf war ein ökumenisches Team mit einem Stand präsent und ist mit Menschen ins Gespräch gekommen, jeweils zu einem jahreszeitlich passenden Thema (z.B. Fußball-WM, Fastnacht, Weihnachten …), 1xMonat
an manchen Orten sind Kirchengemeinden auch mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten

 

Gesprächs- und Zuhörangebot:

mit zwei Stühlen, einem Stuhl und einem Sofa oder einer mobilen Kirchenbank im öffentlichen Raum sein, offen für Begegnungen; evtl. weist eine Werbefahne/Beachflag zusätzlich auf das Angebot hin

 

Mahl ganz anders – an Gründonnerstag:

in verschiedenen Städten wird an Gründonnerstag das Gemälde von Leonardo da Vinci vom letzten Abendmahl Christi mit seinen Jüngern als lebendiges Denkmal in einer Theaterperformance im öffentlichen Raum nachgespielt

Menschen beim Abendmahl ganz anders

Quelle: Gerhard Baral

 

mehr Infos hier

 

Gedenkpunkt – Innehalten im Trauermonat November:

ein Gedenkkranz mit bedruckten Bändern, drapierter lilafarbener Samtstoff und eine brennende Kerze, dahinter ein Roll-up „DenkMal an einen verstorbenen Menschen“, im Umfeld ein gelber runder Aufkleber auf dem Boden mit der Aufschrift „GedenkPunkt“; dazu die Möglichkeit zum Gespräch

Bericht hier

 

gottesdienstliche Formen

diese Formen werden in der Regel angekündigt (Gemeindebrief, Homepage, Ortsblatt, Plakate), sodass Menschen gezielt hinkommen können, sie sind zugleich offen für Spaziergänger*innen, die zufällig vorbeikommen

 

Ostern kommt mit Bollerwagen

Quelle: Nicole Schally

Heilig Abend kommt/Ostern kommt:

Weihnachten kommt zu den Menschen, mit Live-Musik, Bollerwagen, Wunderkerzen, Weihnachtsgeschichte, Gebet und Segen; Ostern kommt zu den Menschen, mit Live-Musik, Bollerwagen, Ostereiern, Ostergeschichte, Gebet und Segen

 

 

Cover Sommer-Abend-Segen

Quelle: Andrea Müller

Sommer-Abend-Segen:

am Flussufer, im Park oder wo auch immer es einen schönen Platz am Ort gibt; Gestaltung: kurzes Nachtgebet, mit 2 Liedern, kurzem Impulstext, Stille, Segen, Kerzen

Beispiel

Plakatdownload

 

Stationenweg im Grünen zu Ostern/Himmelfahrt:

z.B. auf einem Wanderweg, Spazierweg; Stationen mit kleinen Erklärungen zum jeweiligen Fest oder Impulstexten, mit einer Einladung, etwas zu tun, ggf. mit einem QR-Code, der zu einem Lied oder Video führt; evtl. ist an einer Station am Ende des Stationenwegs ein Team der organisierenden Gemeinde mit Kaffee und Keksen (z.B. an einem Grillplatz).

 

Veranstalterin Gute Nacht Geschichte wartet auf Teilnehmende

Quelle: Nicole Schally

Gute-Nacht-Geschichte für Kinder/Familien:

auf einem öffentlichen Platz/in einem Park etc.; eine Geschichte hören, zusammen singen, ein süßes Betthupferl bekommen

 

 

Weitere Hinweise

interessant ist auch die Initiative der Pfarr-Kolleg*innen der Nordkirche

Pop Up Church

 

 

 

 

I. Was ist „Fresh X“ und wie kann unsere Gemeinde damit Menschen erreichen, die keinen Bezug zur Kirche haben?

Fresh X steht für neue, ergänzende Ausdrucksformen von Kirche: Vielfältig, erfrischend. Fresh X fördert eine StartUp Kultur und hilft dabei, an Orte und in Kontexte zu gehen, wo Leuten die Kirche fremd ist. So haben Fresh X-Projekte das Potential eine neue und frische Gestalt von Kirche zu werden, auch wenn sie zum Teil ganz anders aussehen als bekannte Formen von Kirche. Gerne kommen wir zu Ihnen und beraten Sie auf regionalen oder gemeindlichen Impulstagen, coachen und begleiten konkrete Aufbrüche vor Ort.
 
 

Logo CVJM Baumhauscamp e. V.
Baumhaus Kids Camp im Odenwald – Glaube und Abenteuergemeinschaft in der Natur
Baumhaus Kids Camp bei Michelbuch im Odenwald – ein Sommercamp für Kinder, das Naturerlebnis und christlichen Glauben auf besondere Weise verbindet. Die Teilnehmenden leben in und um ein Baumhaus, erleben gemeinsam Kletteraktionen, Geländespiele und singen am Lagerfeuer biblische Geschichten.
Das Camp legt großen Wert darauf, christliche Werte wie Gemeinschaft, Verantwortung und Solidarität erlebbar zu machen. Der Glaube wird spielerisch vermittelt und bietet den Kindern eine stabile Orientierung im Alltag. Die besondere Atmosphäre des Camps entsteht durch echtes Miteinander, kleine Gruppen und das Abenteuer „Leben im Baumhaus“ – ein Ort, an dem Kinder Gottes Nähe spüren können.
 
Das Baumhauscamp 20plus – für junge Erwachsene
Nach dem Kids Camp bietet das Baumhauscamp 20plus jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Gemeinschaft, Glaubensimpulse und Erholung in der gleichen einzigartigen Umgebung zu erfahren. Es ist ein Raum, um Glauben zu vertiefen, sich auszutauschen und Kraft für den Alltag zu tanken.
 
Ehrenamtliches Engagement – Herzschlag des Camps
Dass dieses besondere Camp überhaupt stattfinden kann, verdanken wir zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Reihen des CVJM Baumhauscamp und des CVJM Baden. Mit viel Herzblut, Zeit und Engagement sorgen sie für eine sichere, liebevolle und inspirierende Atmosphäre, in der Kinder und Jugendliche Glauben neu entdecken können.
 
Das Baumhauscamp ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie CVJM und Kirche  heute neu gedacht und gelebt werden kann – generationenübergreifend, mutig und mitten im Leben.
 
Neugierig geworden?
 
 

Ausbildung zertifizierte*r Sela-Yogalehrer*in
Sela-Yoga, zwei Hände nach oben
Eine kompakte Ausbildung zum/zur zertifizierten Lehrer*in für Christliches Yoga nach Sela
 
"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele."  (PSALM 139,14)
 
Für viele aktive Menschen ist Yoga der ideale Weg, das körperliche und geistige Befinden im Gleichgewicht zu behalten und die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Christliches Yoga ergänzt dabei die Erkenntnisse aus Naturwissenschaft und Psychologie um Elemente der Theologie. 
 
Das in dieser Ausbildung vermittelte Wissen wird benötigt, um qualifiziert Christliches Yoga zu unterrichten. Die Ausbildung zum/zur Lehrer*in für Christliches Yoga dauert zwei Jahre und umfasst vier Ausbildungsblöcke mit jeweils einer Wocheneinheit (Montag bis Freitag) und einem Wochenende (Freitagabend bis Sonntagnachmittag).
 
Parallel zur Ausbildung sind die Teilnehmenden verpflichtet, selbst regelmäßig für sich zu üben und für ein halbes Jahr einen Kurs des Sela Instituts live oder online zu besuchen. Ergänzend zur Ausbildung treffen sich die Teilnehmenden regelmäßig zum Austausch in einer Supervisionsgruppe. Außerdem bietet jede*r Teilnehmende eine (kleine) Christliche Yogagruppe an, in der Praxiserfahrung beim Unterrichten des Christlichen Yogas gesammelt wird. Nach zwei Jahren schließt die Ausbildung an einem Prüfungswochenende mit der Zertifizierung ab.
 
 

Gott begegnen zwischen Wald und Wild
Logo Christliche Jäger Vereinigung
Christliche Jagd Vereinigung – Kirche in Tarnfarben
Inmitten von Wald, Wild und Weite entsteht ein ganz neuer Zugang zu Gemeinschaft, Glaube und Schöpfungsverantwortung: Die Christliche Jagd Vereinigung (CJV) bringt jagdbegeisterte Menschen zusammen, um Natur zu erleben, sich über den Glauben auszutauschen – und Kirche neu zu denken.
Ob beim Bau eines Hochsitzes, in Gesprächen am Lagerfeuer oder in der stillen Beobachtung der Schöpfung: Die CJV ist ein Ort, an dem Glaube nicht „von außen vermittelt“, sondern mitten im Leben gelebt wird. Eine Form von Kirche, die draußen stattfindet – und dabei tief drinnen berührt.
 
Mit Rückenwind der Landeskirche
Die Christliche Jagd Vereinigung wird in Kooperation mit Göran John von den missionarische Diensten (AMD) der Evangelischen Landeskirche in Baden getragen und begleitet. Die Verbindung von gelebter Schöpfungsspiritualität und kirchlicher Verankerung zeigt: Dieses Projekt ist mehr als ein Hobby – es ist eine neue Form von Kirche, eine Fresh Expression of Church.
Göran John bringt seine langjährige Erfahrung in innovativer Gemeindearbeit ein und unterstützt die CJV darin, Menschen an der Schnittstelle von Natur, Glaube und der Jagdleidenschaft  zu erreichen.
 
Was wir anbieten:
  • Netzwerk von christlichen Jägern und Jägerinnen
  • Freizeiten für Jäger und Jägerinnen
  • Vermittlung von Prediger bzw. Predigerinnen für Hubertus-Messen
  • Teilnahme an Jagdmessen mit einem Info-Stand, um im Austausch mit anderen zu sein
  • Beziehungspflege zu Institutionen im Bereich Jagd und Forst
  • Neue Formen von Spiritualität und Gottesdiensten
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich gerne bei Diakon und Neulandentdecker Göran John. Die Vereinigung ist auch für Mitglieder andere Konfessionen ökumenisch offen.
 
Wir kooperieren mit dem Zentrum für Gemeindeentwicklung und Missionale Kirche (GEM) der Ev. Landeskirche Württemberg , vertreten durch Martin Weber (0151-40513725; Martin.Weber@ELK-WUE.DE,
 
 
 

Coworking und Kirche?
Mit kirchlichen Coworking Spaces bieten Kirchengemeinden nicht nur Orte von „New Work“ in den Städten und auf dem Land. Sie eröffnen damit eine neue Form der kirchlichen Gemeinschaftsbildung und beteiligen sich selbst aktiv an der Sozialraumgestaltung. Beim jährlichen stattfindenden Inspirationstag zu kirchlichen Co-Working Spaces erfahren Engagierte in Kirchengemeinden, Caritas, Diakonie und christlichen FreshX-StartUp´s und Gemeinschaften, wie Räume und Gebäude neu und anders genutzt werden können. Mit Blick auf die Kirchenentwicklung 2032 vermittelt der Tag neue Perspektiven zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Kirche.  Die Teilnahme erfolgt wahlweise im vor Ort oder digital.
 
Weitere Informationen
 

Logo FreshX-Projekt Paradieschen
Bild aus Gemeinschaftsgarten Paradieschen
Bild aus Gemeinschaftsgarten Paradieschen
Bild aus Gemeinschaftsgarten Paradieschen
Bild aus Gemeinschaftsgarten Paradieschen
Ein neues FreshX Prokjekt in Singen am Bodensee wächst und gedeiht
Service first! Dieser Grundsatz bei fresh expressions of church funktioniert einfach! Auf jeden Fall dann, wenn die Beteiligten begeistert sind von diesem gemeinsamen Dritten, was sie in die Nachbarschaft (oder „in die Welt“) bringen wollen! Bei uns war es zuerst die Idee eines Cafes. Ich sagte zu einer befreundeten Nachbarin: „Ich finde, wir brauchen ein Cafe hier.“ Sie antwortete mit: leuchtenden Augen! Von Anfang an war sie im Kernteam dabei. Die Idee zerschlug sich, und wir schwenkten um auf die Idee mit dem Garten. Der Pfarrer eröffnete uns diese Möglichkeit – gleiche Nachbarschaft, gleicher Block, 50 Meter weiter. Wir  - Stefanie, Carmen, Uwe und Hilde - sind seit 1 ½ Jahren am Gärtnern im Paradieschen, mit immer noch wachsender Begeisterung – weil wir alle Gärtnern lieben. Mit dem Aufblühen und Wachsen der Natur wächst die Aufmerksamkeit der Passanten und wächst die Gruppe: seit diesem Jahr 2022 haben uns bereits 2 Neue gefunden: eine Religionspädagogin, die nicht mehr in die Kirche geht, und ein Alevit aus der Türkei. Unsere ausgedehnten Pausen sind beglückend, denn da finden wir bei Suppe und Gesprächen auch innerlich zusammen. Zur Todesstunde Jesu an Karfreitag luden wir die Gemeinde ein ins Paradieschen. Auf Wunsch der Gruppe hielten wir das Gedenken im Schweigen.
 
4 Komponenten, die mit entscheidend für die Existenz des Paradieschens als fresh expression of church sind:
  • Meine Ausbildung zur Pionierin für fresh expressions of church
  • Der Pfarrer der Gemeinde, der keine Angst vor fresh x hat sondern im Gegenteil sich eingelesen hat und ganz aktiv diese Initiative unterstützt. Er möchte eine fresh expression of church!
  • Der Platz, den uns die Gemeinde überlassen hat, ohne Vorgaben: ein wahrer Erprobungsraum, Spielwiese, Experimentierfeld…..
  • Ein Tag Zeit pro Woche ganz dem Projekt gewidmet. Bei uns der Donnerstag, mein freier Tag; denn ein Garten, Ideen und Beziehungen brauchen Zeit.
Was ist die DNA vom Paradieschen?
Das Paradieschen will mitten in unserer Stadt lebendige Gärten und grüne Oasen schaffen und es fängt auf dem Gelände der Markuskirche an.Das Paradieschen ist zum Mitmachen. Die Menschen der Nachbarschaft dürfen das Paradieschen genießen und sich begegnen. Sie dürfen hier gärtnern – im gemeinsamen Bereich für alle und in kleinen Privatbeeten allein. Selbst wenn sie nicht gärtnert, sind sie willkommen und dürfen sich hier aufhalten.Das Paradieschen hilft, die Temperaturen, die Luft und die Artenvielfalt in der Stadt zu verbessern. Deshalb achten die Gärtner bewusst auf Pflanzen und Anbaumethoden, die diese Ziele fördern.Im Paradieschen wollen die Mitglieder die Schönheit und den Segen Gottes feiern. Sie bieten an, gemeinsam zu erkunden, wie Leben mit Gott heute gehen kann.
 
Und wo noch Luft nach oben ist:
Wir bräuchten eine geistliche 2er- oder 3er-Schaft im Kernteam, die gleichzeitig fähig ist zur Multiplizierung der Fresh-X- Idee. Sonst kommt die Gemeindeidee immer aufgesetzt hinterher statt gleichzeitig. Dies ist noch meine Suche und mein Hören-auf-Gott.
 
Stefanie Hasenbrink
 
 

Mit #Gründergeist reagieren wir mit Methoden und Haltungen von Fresh Expression of church auf die Herausforderungen von einer sich verändernden und reformierenden Kirche. Wir spüren der DNA von Pionieren und Pionierinnen nach, die hoffen und daran arbeiten das „Kirche weitergeht“. Wir feiern das Gefühl dieser Menschen, „nicht hineinzupassen“ (the gift of not fitting in) und scouten, coachen und ermutigen sie zu Neuen Formen von Kirche: zu Erprobungsräumen mit gemeindebildenem Charakter, zu frischen Formen von Kirche. Und das tun wir in diesen Formaten und Schritten:
 
#Gründergeist – die Hütte 
Hier sammeln sich Gründer und Gründerinnen auf einer Hütte in den Schweizer Bergen: Aeschieried. Es geht exklusiv zu: mit Bewerbungsverfahren und dem konkreten Pitch einer Gemeindegründungsidee. Und es geht ums Machen. Und darum die Heilige Unruhe zu verwandeln – wirklich etwas „auf die Straße zu bringen“. Hier stehen und sitzen alle eng zusammen. Es wird richtig gut gegessen. Und hier wird der Wunsch Wirklichkeit: Kirchenpioniere gehen als Gesendete, Ermutigte und Berufene in den Kontext und gründen neu. Und darauf zielt alles hin: Sehnsüchtige und Unruhige anzufeuern, zu vernetzen und auszustatten mit allem, was sie brauchen um loszulegen.

#Gründergeist – die Zoomsessions 
Dieses Format geht über die Hütte hinaus. Es ist das zweimonatliche digitale Treffen für Gemeindegründerinnen und -gründer. Hier gibt es 90 Minuten Ermutigung und Coaching für die Teams, hier findet kollegiale Beratung statt, hier gibt es Tipps und Tricks im Pioniergewitter. Dabei geht es um konkrete Tools und Methoden, die weiterbringen. Es geht um Handwerkszeug wie Effectuation und Business Model Canvas, geistliches Jüngerschaftstraining, Zielgruppenanalyse oder Gebetswalk und und und ...
 
#Gründergeist – das Gipfeltreffen
Hier kommen Gemeindeinitiativen und Gleichgesinnte aus Baden & Württemberg zusammen. Menschen, die sich nicht zufrieden geben wollen mit Reduktionsprozessen und einem Relevanzverlust von Kirche. Hier entsteht Vernetzung von Unruhigen und Sehnsüchtigen, hier bekommen Gründerinnen und Gründer Impulse für ihr Gründungsteam. Hier wird Ermutigung ausgesprochen und Erfahrungen für die nächsten Schritte weiter gegeben. Hier entsteht Connection mit anderen Verrückten. Hier wird gefeiert, getanzt, gebetet und gechillt. 
#Gründergeist – die Roadtrips
Die Erzdiözese Freiburg veranstaltet zusammen mit anderen Bistümern und Ev. Landeskirchen inspirierende Lernreisen mit zwei Kleinbussen. Hier können Engagierte in Gemeinden, Verbänden und der Caritas erleben, wie sich neue christliche Gemeinschaft schon heute zeigen kann. Die Begegnung mit inspirierenden Pionier:innen, die Vernetzung untereinander und die neuen Perspektiven aus ungewöhnlichen Orten geben Impulse für die eigene Kirchenentwicklung vor Ort.
Man kann pro Jahr an einem der fünf Roadtrips teilnehmen, damit mehr Leute die Chance auf einen Bus-Platz bekommen.
 
Gründergeist – die Bewegung für Kirchenpionier:innen in Baden und Württemberg mit AMD der Ev. Landeskirche Baden, CVJM Baden, Diözese Rottenburg-Stuttgart – Junge Erwachsene, Erzdiözese Freiburg Glaubenskommunikation und das Bonifatiuswerk, ejw Württemberg, Evang. Landeskirche Württemberg, CVJM Württemberg, Erzdiözese Freiburg
 

Komm mit auf die GRÜNDERGEIST Roadtrips zu innovativen christlichen Initiativen! 🌍🔥 Lass dich inspirieren von mutigen Kirchenpionier:innen, die neue Wege gehen, und erlebe, wie vielfältig und lebendig Kirche sein kann. Weitere GRÜNDERGEIST Roadtrips findest du unter www.ebfr.de/roadtrips. GRÜNDERGEIST ist die ökumenische Bewegung für Kirchenpionier:innen im Südwesten.
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GRÜNDERGEIST ist eine Initiative der evangelischen und katholischen Kirchen und dem CVJM in Baden-Württemberg und der Pfalz.
 
Das ist GRÜNDERGEIST | Kirche mutig bewegen
Wir vernetzen, ermutigen und befähigen mutige Aufbruchsmenschen in den christlichen Kirchen. GRÜNDERGEIST ist die ökumenische Bewegung für Kirchenpionier:innen im Südwesten. 🔔 Abonniere jetzt und sei Teil einer Bewegung, die Kirche lebendig macht! 🚀
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Wilde Familienkirche auf der Kirchenkanzel | GRÜNDERGEIST Roadtrip #4 zur Kirche Kunterbunt Coburg
Wie sieht eigentlich Kirche mit Kindern und Familien aus, die wenig Bezug zum Glauben haben? Wie geht eine gastfreundliche, generationenübergreifende, kreative und christuszentrierte Familien-Gemeinde? Dies entdecken die Teilnehmenden beim GRÜNDERGEIST Roadtrip zur Kirche Kunterbunt Coburg.
🎥 In diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=wR2XaodZ7oI bekommst du 
✅ Einblicke in die Idee der Kirche Kunterbunt: https://www.kirche-kunterbunt.de
✅ Inspirationen aus Coburg, wie Kirche Kunterbunt eine traditionsreiche Kirche auf den Kopf stellt - https://www.cvjm-coburg.de/website/de
✅ Ermutigung für deine eigene wilde Form von Kirche
 
Heavy Metal Kirche mit großem Herz | GRÜNDERGEIST Roadtrip #3 zur Metalchurch Schweiz
 
Was passiert, wenn Heavy Metal Fans eine christliche Gemeinde gründen? Die Schweizer Metalchurch ist ein Netzwerk von Christ:innen, die Heavy Metal Musik lieben.
🎥 In diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=xaGoIdyY8-M&t=13s bekommst du
✅ Einblicke, wie eine „Szene-Kirche“ aussehen kann und warum es solche Initiativen braucht
✅ Inspirationen der Metalchurch, die seit 10 Jahren eine Community von christlichen Metalfans bildet: https://metalchurch.ch/
✅ Ermutigung für deine eigene wilde Form von Kirche
 
Kirche im Rotlichtmilieu? | GRÜNDERGEIST Roadtrip #2 zum Hoffnungshaus und "St. Maria als"
Was geschieht mit einer Kirche, die sich dem öffentlichen Raum zurück schenkt? Wie sieht Kirche im Rotlichtviertel aus? Warum ist Kirche mehr als ein Gebäude? Wie wächst Hoffnung in Perspektivlosigkeit und Segen unter menschenunwürdigen Bedingungen? Dieser GRÜNDERGEIST Roadtrip ist herausfordernd und zieht einen großen Bogen zwischen Schönheit und Krisen.
🎥 In diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=BiCOvAWamDY bekommst du
✅ Einblick in das Hoffnungshaus, Stuttgart - Kirche im Rotlichtmilieu: https://www.hoffnungshaus-stuttgart.de
✅ Inspirationen durch "St. Maria als" - eine Stuttgarter Kirche, die den Mut hatte, ihre der Stadtgesellschaft zurückzugeben: https://www.stmariaals.de/
✅ Ermutigung durch Harry, der als ehemaliger Obdachloser ein Lebensmittel rettet und verschenkt:   / harrys.bude  
 
Kloster 2.0: Warum Menschen wieder gemeinsam leben wollen | GRÜNDERGEIST Roadtrip #1 zu Weit.land
In den letzten Jahrzehnten zeigt sich eine neue Sehnsucht nach gemeinschaftlichem Leben. Von der christlichen WG bis zur Mehrgenerationenhaus mit gemeinsamer Glaubensquelle: Die Bewegung neuer monastischer und kommunitärer Gemeinschaften hat eine besondere Ausstrahlung in einer Welt, die von Vereinzelung und Polarisierung geprägt ist.
🎥 In diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=A9nE7KVqBMc bekommst du
✅ Einblick in neue christliche Gemeinschaften
✅ Ermutigung durch das Lebensprojekt "Weit.land": https://weit.land/
✅ Inspiration für deine eigene Suche nach gemeinschaftlichem Leben.
 

Logo Kirche kunterbunt
Eine Kirche, in die auch Pippi Langstrumpf aus der Villa Kunterbunt gerne gehen würde, das ist Kirche Kunterbunt. Mit diesem neuen Format von Kirche werden alle Generationen und v.a. junge Familien angesprochen. Es ist kein Familiengottesdienst, bei dem man stillsitzen muss. Es ist ein Aktionsnachmittag. An verschiedenen Stationen können Jung und Alt gemeinsam basteln, Experimente machen, werken und spielen.
Bei einem kurzen Impuls wird die biblische Geschichte oder das christliche Thema kunterbunt und lebendig für Erwachsene und Kinder nahe betrachtet.
Wichtig ist uns außerdem die Zeit für Gemeinschaft bei gutem Essen. Kirche Kunterbunt lebt Gastfreundschaft, ist generationenübergreifend, gibt Raum für Kreativität und will einen Zugang zum Glauben ermöglichen.
 
Weitere Infos, inklusive Erklärvideos und ausgearbeiteten Entwürfen findet man hier: www.kirche-kunterbunt.de
 

Ansicht Bus
Ansicht Bus
Cover Einladung
Im NimBus kommt Kirche zu dir!
 
„Das ist genau das, was ich gebraucht habe“ – sagt eine Mutter und schlürft genüsslich ihren Cappuccino, welcher liebevoll in unserer Siebträgermaschine zubereitet wurde. „Ich kann mich hier mit alten und neuen Freunden austauschen, während meine Kinder begeistert basteln, spielen und einer Geschichte lauschen“. Sie nimmt entspannt Platz auf einem der bequemen Sitze im Cafébereich des Doppelstockbusses NimBus. In diesem umgebauten Sightseeing-Bus kommen jeden Donnerstag auf Neureuter Spielplätzen Familien zusammen, die von der vollausgestatteten Küche und dem tollen Küchenteam profitieren, welches Café, heiße Schokolade, Getränke und wechselnde süße und herzhafte Speisen wie Kuchen, Waffeln, Suppen, Sandwiches und vieles mehr anbietet. Doch nicht nur Essen und Getränke sind super, sondern auch die Gemeinschaft, die aufkommt. In einer Sitzecke entdeckt man einen Jugendlichen, welcher sich ein Buch mitgebracht hat und gespannt die Seiten umblättert. Im Cafébereich sieht man Eltern, die miteinander und mit uns ins Gespräch kommen.
Wer die Treppe ins Obergeschoss erklimmt, hört schon begeisterte Kinder, die gerade Anhänger aus Pfeifenreiniger in Fischform gestalten. Passend zu der Geschichte, die gerade anschaulich mit biblischen Erzählfiguren gezeigt hat, wie Jesus am See Genezareth seine ersten Freunde fand. Auch ein älterer Herr findet seinen Weg in den NimBus und erzählt dem Team aus seinem Leben. Die Begegnung schließt er mit den Worten „schön, dass ich hier gesehen und mir mal zugehört wird“. Und genau das ist die Vision des NimBus! Kirche für alle nahbar und erfahrbar zu gestalten. Dort hinzufahren, wo sich Menschen aufhalten, gemeinsam Gemeinschaft zu gestalten, hinzuhören was gebraucht wird und ins Gespräch zu kommen, über Gott und die Welt.
 
Auch du bist herzlich eingeladen zum NimBus! Zum Beispiel donnerstags (außerhalb der Ferien) von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr nach Neureut auf den Wikingerspielplatz oder am ersten Donnerstag im Monat auf den Spielplatz an der alten Friedrichstraße. Doch auch an anderen Orten, zu anderen Veranstaltungen und mit anderen Formaten ist der NimBus präsent. Schau doch gerne mal auf den Homepage von Ev. Jugend Karlsruhe-Land, hier finden sich Termine.
 
Video der Landeskirche
von der Eröffnung mit Pionierin Rebecca Mann vor Ort zu Vision und Leidenschaft. Ein Video um Aufbruch von Kirche zu träumen und dahinter zu schauen auf die Gründerin und Pionierin:
 

für Unruhige, Sehnsüchtige und Entdecker in Kirche und Gesellschaft
Logo Neuland Entdecken
Was ist meine Sehnsucht? Was bewegt die Menschen in meinem Dorf, meiner Nachbarschaft? Was fehlt in unserer Stadt? Was ist der Spirit unseres Ortsteils? Wie kann Glauben lebensrelevant für die Menschen in meinem Umfeld werden? Was hat Gott mit mir vor, an dem Ort, an dem ich mich gerade hauptsächlich aufhalte? Was hält mich davon ab, raus zu gehen? Was brauche ich, um die Segel zu setzen?
 
In fünf Abenden möchten wir beim Starterkurs mit dir eine Reise ins Neuland beginnen. Gemeinsam erleben wir, dass unsere Sehnsucht und die Frage nach der Relevanz von Kirche etwas mit Gottes Sehnsucht zu tun haben. Der Kurs will dich als ehrenamtlich oder hauptamtlich Engagierte:r ermutigen und befähigen, deiner Sehnsucht nachzugehen und Kirche und Gemeinde in deinem Kontext neu zu denken und zu gründen. Der Kurs liefert dazu nicht nur inspirierendes und praktisches Handwerkszeug, sondern fördert mutige und tatkräftige Haltungen, die Kirche menschennah, bunt und lebensrelevant gestalten wollen. Mit dem Kurs wirst du spannende Menschen und Projekte kennenlernen, die dich auf der Reise ins Neuland stärken.
 
Weitere Infos:
 

In den letzten Jahren entstehen immer mehr mobile Formen von Kirche: Schäferwagenkirche, Fahrrad-Kirchen, ein Gemeindehaus im Linienbus, Straßenbahn-Gottesdienste oder spontane Pop-Up-Aktionen im öffentlichen Raum. Sie zeigen: Kirche kann leicht, beweglich, nah an den Menschen und segnend mitten im Leben unterwegs sein. Der Inspirationstag in Freiburg ist nun schon wieder ein Stück her und wir sind noch ganz Begeistert was an Vernetzung, Inspiration und ausprobieren in Freiburg möglich war. Hier kann man nochmal zurückdenken und träumen: https://www.youtube.com/watch?v=yRbggWcER6Y
 
Und das Beste: Es geht weiter mit RAUS! Wir gründen ein deutschlandweites ökumenisches Netzwerk. Einen Hup. Beim RAUS-Netzwerktreffen kommen zweimal im Jahr Menschen zusammen, die Kirche kreativ, mobil und draußen denken – oder damit beginnen möchten. Ob bereits erfahren oder einfach neugierig: Hier geht es um Austausch, Inspiration und gegenseitige Ermutigung.
 
 
 

Tiny Music Church
Die Tiny Music Church ist eine kleine nachhaltige Holzkirche auf Rädern. Sie rollt zu den Menschen in Stadt & Land und bringt Gott & Kirche auf charmante Weise ins Gespräch und musikalisch zum Klingen.
Die Kirche ist groß genug für einige Kirchenbesucher, die hier einen Raum zum Beten und Meditieren finden können, einen Sakralraum der auch zum Gespräch einlädt.
Die sieben Meter lange „Tiny-Music-Church“ soll, mit einer Bühne versehen, für Musik-Aktionen vor Ort einladen. Hierzu bietet sich ein weites Spektrum musikalischer Aktivitäten an, vor allem zum Mitmachen: Singen in kleinen Chören, Kleingruppen-Konzerte, Haus- und Familienmusik, Percussion- und Gospelworkshops sind nur einige der Möglichkeiten.
„Hier soll auch gezeigt werden“, erläutert die Initiatorin des Projekts Bezirkskantorin Anke Nickisch, „dass Kirchenmusik nicht allein aus Orgelmusik und großer Chorarbeit besteht, sondern viel facettenreicher ist und keine Musikrichtung ausschließt“.
 

Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Rebecca Kehrberger, CVJM Mannheim
diesiger Blick auf Kirche

Quelle: ekiba_amd

Baustelle

Quelle: ekiba_amd

Weihnachten vor dem Boulderhaus

Quelle: ekiba_amd

Ostergottesdienst

Quelle: ekiba_amd

Auf Mannheim Franklin sind die evangelische Kirche, die katholische Kirche und der CVJM Baden zusammengekommen, um dem Gemeinde-Pflänzchen der letzten Jahre eine Form zu geben, die Wachstum ermöglicht und Freiraum gibt, und gleichzeitig Gutes bewahrt und eine stabile Form findet, für die Zukunft auf Franklin. Eine ökumenische Gemeindegründung „YChurch. Kirche auf Franklin“ wächst und schlägt Wurzeln… Ein Bericht von Rebecca Kehrberger:
 
Anfang 2020: ich sitze nach unserem Umzug mit meiner Tochter im Kinderzimmer. Es ist diesig. Etwas liegt in der Luft: Unbehagen, Unklarheit. Wenige Tage später wird die Pandemie ausgerufen. Ich schaue aus dem Kinderzimmerfenster und blicke auf die Kirche, die mir schon bei der Wohnungsbesichtigung auffiel. „Gott – es ist deine Kirche. Was soll ich tun?“ Dieser Frage folgte ein langes, anstrengendes, kräftezehrendes Warten. 
 
Anfang 2021: frustriert darüber, dass der Weihnachtsgottesdienst ausfiel, stehe ich am Kinderzimmerfenster. Inzwischen mit einem Neugeborenen auf dem Arm und einem Kleinkind an der Hand, das seit Monaten nicht mehr in den Kindergarten durfte. Die Kraftreserven aufgebraucht. „Gott – es ist deine Kirche. Was soll ich tun?“ Mit dem Frühling kommt das Leben zurück. Ich laufe über Franklin, eine der größten Wohnbaustellen Deutschlands, in Mannheim. 10.000 Leute werden hier leben, wenn das Quartier fertig ist. Ich bin unterwegs mit dem Baby im Tragetuch und dem Kleinkind auf dem Fahrrad und bete Sekundengebete, viel mehr ist oft nicht möglich „Gott – es ist deine Kirche. Was soll ich tun?“
Mein Inneres erinnert sich an Jes. 43,19: Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Dieser Vers lässt mich nicht los. Ich fange an zu begreifen, dass es nicht darum geht, was ich tun soll. Ich lerne, dass Gott in diesem Stadtteil bereits am Werk ist. Ich laufe über die Baustellen, die unglaublich riesig sind und sehe, wie die Gebäude entstehen. Sichtbar. Ich spüre: So sichtbar schafft Gott hier Neues. Siehst du es?
 
Mitte 2021: ich darf erleben, wie Gott Türen öffnet. Ich werde ins Leitungsteam der ev. und kath. Kirche in Franklin berufen. Ein Gespräch mit einem Referenten des Landesverbandes eröffnet die Perspektive YChurch. Das ist eine neue Ausdrucksform von Kirche im Kontext von CVJM-Arbeit. Ich führe erste Gespräche mit den Hauptamtlichen der Kirche darüber, Gespräche mit den Dekanen folgen. Immer wieder feiere ich, dass alle dieses Neue gut finden. Bisher ging keine Türe zu. So schreibe ich, ein wenig blauäugig, einen Antrag bei einer Stiftung. Kurze Zeit später bekomme ich die Zusage für das Geld.
 
Anfang 2022: Ich bin hauptamtliche Mitarbeiterin im CVJM Mannheim. Pionierin für mein Herzensprojekt, mit brennendem Herz und eiskalten Füßen. So predige ich an Weihnachten 2021 vor dem Boulderhaus. Die Kirche dürfen wir nicht benutzen. Mit brennendem Herz und eiskalten Füßen stehe ich an Ostern auf der grünen Wiese und rufe mit über 150 Menschen „DER HERR IST AUFERSTANDEN“. Ich probiere aus: ein Online-Paar-Abend, ein Stationsgottesdienst im Kirche Kunterbunt Style, Postkartenaktionen für Alltagshelden, Gebetsmöglichkeiten, eine Segnungsstation auf dem Stadtteilfest, eine Minigottesdienst im Sommerfest des Kinderchores auf Picknickdecken. Das Gefühl bleibt, denn mein Herz brennt, aber die Füße sind immer wieder kalt. Aber ich lerne zu staunen. Gott schafft, er baut, er bereitet vor und ich bin dabei, laufe neben- oder hinterher. Ich wage zu träumen von der „Kirche“ die hier entsteht: ein Begegnungsraum zwischen Gott und Menschen. Ein Ort, an dem Familien gemeinsam ihren Glauben entdecken und entfalten können. Ein Ort, an dem eine lebensverändernde Begegnung mit Jesus Christus stattfinden kann.
 
Rebecca Kehrberger, Teil des Gründungsteams des ökumenischen Gemeindegründungsprojekt auf Mannheim Franklin