Leicht umzusetzen:
„Ich brauche Segen – dem Segen auf Alltagswegen begegnen“:
Die Ev. Landeskirche in Baden beteiligt sich an der deutschlandweiten ökumenischen Aktion "Ich brauche Segen", die Segen im Alltag verteilt (Aufkleber, Minikärtchen, Mini-Plakate; zu Weihnachten neu: Türanhänger, Lesezeichen). Ein QR-Code führt auf die Seite
www.segen.jetzt, auf der verschiedene und wechselnde Segensworte gelesen oder als Audio zugesprochen werden können.
Kirchenjahr to go/in der Tüte/zum Mitnehmen:
kleine Kuverts oder Butterbrottüten zum Mitnehmen mit einem kurzen kirchenjahreszeitlichen Impuls und einer zum Impuls passenden kleinen Beigabe werden an verschiedenen Orten im Dorf/Stadtteil (z.B. Bus-Haltstelle, Park, Supermarkt, Kirchplatz) platziert: hingestellt oder mit Wäscheleine und Klammern befestigt, sowie einem laminierten Schild „Zum Mitnehmen“; während Corona: Platzierung an „safe spaces“: Wäscheleine vor der Kirche/Gemeindezentrum, Korb in offenen Kirchen, (nach Rücksprache) bei kirchennahen Geschäften
mehr Infos und Beispiele
Kreidebotschaften zum Kirchenjahr:
zu Ostern (z.B.: Jesus/Christus ist auferstanden), Pfingsten (z.B. Taube), Weihnachten (z.B. Fürchtet euch nicht, mit Krippen-Symbol)
mit Straßenkreide oder wasserlöslicher Sprühkreide ohne Lack auf den Gehweg malen/sprühen (ggf. Ordnungsamt informieren)
entweder bei einer Druckerei Plotterfolie herstellen lassen, diese auf beschichteten Karton aufkleben und mit Cutter ausschneiden oder über eine Druckerei (in Zusammenarbeit mit einer Schreinerei) Holzschablonen herstellen lassen oder das gewünschte Motiv großkopieren und auf Tonkarton auscuttern
ggf. kann es Sinn machen, vorab die Lokalpresse zu informieren
Ostersteine oder Segenssteine:
Steine werden mit Oster-/Hoffnungs- bzw. Segens-Botschaften bemalt und auf der Rückseite mit #hoffnunghamstern/#stärkeralsdertod bzw. #segenssteine/#segensorte beschriftet und dann im Park, an Spazierwegen etc. ausgelegt
mehr Infos
Abreißzettel:
„Segen zum Mitnehmen“, „Nimm dir, was du brauchst“, „Erfüll dir einen Wunsch“ an Ampeln, Laternenmasten etc. aufhängen
Beispiel 1
Beispiel 2
Abreißzettel#segenmobil
Tafel: auf eine (Schul)Tafel wird eine Frage/Aussage geschrieben, es werden Kreidemarker/Kreide dazugelegt, Passant*innen können ergänzen, z.B. „Was ist mir wirklich wichtig?“; „Ich bin dankbar für…“; „Was ich noch lernen will…“; „Von der Seele schreiben…“; „Mein Wunsch für den Sommer…“; „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ (vgl. Kunstprojekt: Before I die); während Corona: eine Stiftebox für gebrauchte Kreidemarker, eine für desinfizierte Stifte
Adventskoffer auf Reisen:
Maria und Josef auf Reisen: ein Koffer mit Figuren von Maria und Josef ist in der Adventszeit unterwegs mit der Bitte um Herberge für eine Nacht; der Koffer wird an eine Person/Familie gegeben – mit der Bitte, ihn nach einer Nacht weiterzugeben und kurz vor Weihnachten (Datum) an konkret genannter Stelle abzugeben (Kirche, Gemeindehaus, Pfarramt oder…), denn: Heilig Abend ohne Maria und Josef wäre nicht Heilig Abend; im beigelegten Adventstagebuch haben die Gastgeber*innen die Möglichkeit davon zu erzählen, was sie mit Maria und Josef erlebt haben
Infos zur Vorbereitung und Durchführung
Beispiele mit etwas mehr Aufwand – zur eigenen Inspiration bzw. zum Ausleihen:
Passion und Ostern auf der Straße:
Hoffnungsweg Pforzheim (2021): Plakatserie mit 7 Motiven, jeweils ein altes und neues Motiv zusammengestellt, dazwischen eine thematisch passende zeitgemäße Frage, passend zu Palmsonntag, Gründonnerstag (2), Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag; über QR-Code kommt man auf eine Seite mit zusätzlichem Material (Bibeltext, Andacht, Geschichte für Kinder etc.)
mehr Infos
StreetArt-Aktion #wandelmut, Ankerstelle Mannheim (2021): Charaktere aus der Ostergeschichte (Mk 14,1-16,20) werden in unsere Zeit gebracht als paste-ups, jeweils mit einem QR-Code, um mehr über die Personen und ihre Erlebnisse zu erfahren
mehr Infos
Osterbanner Graben-Neudorf (2020): Banner in verschiedenen Größen, Motiv: Foto eines örtlichen Kirchenfensters, das den auferstandenen Christus zeigt, darunter die Worte „Wir feiern Ostern! Jesus ist auferstanden!“; die Banner wurden an Fenstern, Hofeinfahrten, Kirchen etc. aufgehängt
Pop-up-Aktionen mit persönlichem Kontakt durchgeführte Aktionen, um sich inspirieren zu lassen oder sie für die eigene Situation anzupassen und zu übernehmen
Stille2go (Stille zum Mitnehmen) – z. B. am Hauptbahnhof:
während der Woche der Stille in den Morgenstunden (6.00h-8.00h) wurden Ohrstöpsel am Bahnhof an Reisende verschenkt; auf der Verpackung ist eine Internetadresse abgedruckt, die zu einem Stille-Impuls führt; die Idee dahinter: Stille kommt zu Menschen an einem lauten Ort, es wird etwas verschenkt, was Menschen für die Reise brauchen können
die Aktion wurde auch beim Dt. Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 in Zusammenarbeit mit den Kommunitäten durchgeführt
Bericht
#segenmobil – z.B. beim Stadt-/Dorffest:
beim Stadtfest in Karlsruhe war ein ökumenisches Team mit mobilen Segensstationen präsent (Segenskeks; Segensselfie; Segnen für Anfänger*innen)
Bericht
Segensgebete to go, persönlich geschrieben:
auf einer Retro-Schreibmaschine werden Segensgebete zum Mitnehmen für die Passant*innen geschrieben, für sie selbst oder liebe Menschen aus ihrem Umfeld, individuell für ihr Anliegen formuliert
Weitere Infos
Markt-Lücke – auf dem Wochenmarkt:
auf dem Wochenmarkt in Markdorf war ein ökumenisches Team mit einem Stand präsent und ist mit Menschen ins Gespräch gekommen, jeweils zu einem jahreszeitlich passenden Thema (z.B. Fußball-WM, Fastnacht, Weihnachten …), 1xMonat
an manchen Orten sind Kirchengemeinden auch mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten
Gesprächs- und Zuhörangebot:
mit zwei Stühlen, einem Stuhl und einem Sofa oder einer mobilen Kirchenbank im öffentlichen Raum sein, offen für Begegnungen; evtl. weist eine Werbefahne/Beachflag zusätzlich auf das Angebot hin
Mahl ganz anders – an Gründonnerstag:
in verschiedenen Städten wird an Gründonnerstag das Gemälde von Leonardo da Vinci vom letzten Abendmahl Christi mit seinen Jüngern als lebendiges Denkmal in einer Theaterperformance im öffentlichen Raum nachgespielt
mehr Infos hier
Gedenkpunkt – Innehalten im Trauermonat November:
ein Gedenkkranz mit bedruckten Bändern, drapierter lilafarbener Samtstoff und eine brennende Kerze, dahinter ein Roll-up „DenkMal an einen verstorbenen Menschen“, im Umfeld ein gelber runder Aufkleber auf dem Boden mit der Aufschrift „GedenkPunkt“; dazu die Möglichkeit zum Gespräch
Bericht hier
gottesdienstliche Formen diese Formen werden in der Regel angekündigt (Gemeindebrief, Homepage, Ortsblatt, Plakate), sodass Menschen gezielt hinkommen können, sie sind zugleich offen für Spaziergänger*innen, die zufällig vorbeikommen
Heilig Abend kommt/Ostern kommt:
Weihnachten kommt zu den Menschen, mit Live-Musik, Bollerwagen, Wunderkerzen, Weihnachtsgeschichte, Gebet und Segen; Ostern kommt zu den Menschen, mit Live-Musik, Bollerwagen, Ostereiern, Ostergeschichte, Gebet und Segen
Sommer-Abend-Segen:
am Flussufer, im Park oder wo auch immer es einen schönen Platz am Ort gibt; Gestaltung: kurzes Nachtgebet, mit 2 Liedern, kurzem Impulstext, Stille, Segen, Kerzen
Beispiel
Plakatdownload
Stationenweg im Grünen zu Ostern/Himmelfahrt:
z.B. auf einem Wanderweg, Spazierweg; Stationen mit kleinen Erklärungen zum jeweiligen Fest oder Impulstexten, mit einer Einladung, etwas zu tun, ggf. mit einem QR-Code, der zu einem Lied oder Video führt; evtl. ist an einer Station am Ende des Stationenwegs ein Team der organisierenden Gemeinde mit Kaffee und Keksen (z.B. an einem Grillplatz).
Gute-Nacht-Geschichte für Kinder/Familien:
auf einem öffentlichen Platz/in einem Park etc.; eine Geschichte hören, zusammen singen, ein süßes Betthupferl bekommen
Weitere Hinweise interessant ist auch die Initiative der Pfarr-Kolleg*innen der Nordkirche
Pop Up Church