Gemeinde-App Churchpool
Eine Gemeinde-App ermöglicht es, sich zeitgemäß und datenschutzkonform mit Engagierten in der Gemeinde und darüber hinaus digital zu vernetzen und Informationen mit unterschiedlichen Zielgruppen zu teilen. Die Evangelische Landeskirche in Baden erleichtert nun mit einem zentralen Angebot des Anbieters Churchpool allen Gemeinden den Einstieg in die Welt der Gemeinde-App.
Wir hatten alle Interessierte am 23. Juli 2024 zu einer digitalen Informationsveranstaltung eingeladen. Nach der erfolgreichen Implementierungsphase mit Lite-Profilen für jede Gemeinde gibt es nun auch eine der API-Schnittstelle von LUKAS zu Churchpool - hierzu gab es am 23. Oktober 2024 ein weiterer Digitaltermin (mit einer Videoaufzeichnung). Im Jahr 2025 haben wir Churchpool in einigen Pfarrkonventen/Pfarrkonferenzen der Kirchenbezirke vorgestellt: Am 8. Juli 2025 waren wir beispielsweise hybrid im Kirchenbezirk Villingen (eine Videoaufzeichnung finden Sie hier).
Detaillierte Informationen in Form von Häufig gestellte Fragen (FAQs) finden Sie auf dieser Seite und auf der Website von Churchpool.
Wenn Sie sich in die Infothek+ einloggen, können Sie sich das Video über die einzelnen Schritte der Einrichtung der API-Schnittstelle anschauen. Weitere Infos zur API-Schnittstelle finden Sie auch im LUKAS-Wiki.
Eine Gemeinde-App ist eine weitere Möglichkeit, sich mit seinen Zielgruppen zu vernetzen. Das können bereits engagierte Personen oder lediglich an Kirche interessierte Personen sein.
User*innen der App können Ihrer Gemeinde (und weiteren) beitreten und so beispielsweise per Push-Nachricht mit Neuigkeiten versorgt werden. Es kann untereinander gechattet werden, in Form eines Gruppen- oder Einzelchats. Alle Funktionen sind unter www.churchpool.com kurz beschrieben.
Eine Gemeinde-App bietet somit Interaktionsmöglichkeiten, die bei einer Website nicht möglich sind. Allerdings bleibt die Website - trotz Gemeinde-App - ein wichtiges digitales Schaufenster Ihrer Gemeinde.
Seit Mitte September 2024 sind alle Gemeinden der EKIBA mit einem Lite-Version in Churchpool zu finden sein. Um Gemeindedaten für die Lite-Version kümmerte sich ein Team im EOK. Die zentrale Pfarramtsadresse, auch die von gemeinsamen Pfarrbüros von mehreren Gemeinden, ist ausschlaggebend bei der Verortung und Benennung des Lite-Profils - auch Fusionen zum 01.01.2025 wurden bereits berücksichtigt. Fusionen nach dem Stichtag können Ulli Naefken gemeldet werden. Er kümmert sich dann mit Churchpool um die technische Fusion der Profile.
Jedes Lite-Version beinhaltet ein Gemeinde-Logo, Adressdaten und ein kurzer Infotext. Da die Lite-Profile nicht selbst administriert werden können, wenden Sie sich bitte mit Änderungswünschen zum Logo bzw. für den Infotext an ekiba@churchpool.de.
Über eine API-Schnittstelle vom Webbaukasten-System LUKAS zu Churchpool können seit Mitte Oktober 2024 Nachrichten und Termine im Lite- und auch Voll-Profil veröffentlicht werden.
Die Kosten für das Lite-Version werden von der EKIBA zentral übernommen. Es entstehen erst Kosten für Gemeinden usw. bei der Bestellung einer Voll-Version. Bei der Voll-Version geht dann auch die Administration an einen oder mehrere Admins über.
Informationen zum Unterschied von Lite- und Voll-Version finden Sie in den Folien (Seite 29) in der Infothek+.
Vielleicht haben Sie Ihre Gemeinde schon bei Churchpool entdeckt? Dabei handelt es sich (höchstwahrscheinlich) um ein Lite-Profil mit den Grunddaten der Gemeinde.
Jedes Lite-Profil beinhaltet ein Gemeinde-Logo, Adressdaten und ein kurzer Infotext. Da die Lite-Profile nicht selbst administriert werden können, wenden Sie sich bitte mit Änderungswünschen zum Logo bzw. für den Infotext an ekiba@churchpool.de.
Über eine API-Schnittstelle vom Webbaukasten-System LUKAS zu Churchpool können seit Mitte Oktober 2024 Nachrichten und Termine im Lite- und auch Voll-Profil veröffentlicht werden.
Die Kosten für das Lite-Profil werden von der EKIBA zentral übernommen. Es entstehen erst Kosten für Gemeinden usw. bei der Bestellung einer Voll-Version. Bei der Voll-Version geht dann auch die Administration an einen oder mehrere Admins über.
In der Voll-Version stehen u.a. folgende Funktionen zur Verfügung: Einrichten von Gruppen, direktes Veröffentlichen von Nachrichten und Termine in der App.
Informationen zum Unterschied von Lite- und Voll-Version finden Sie in den Folien (Seite 29) in der Infothek+.
Für User*innen der App ist Churchpool kostenfrei. Die Kosten der Gemeinde-Profile (und später auch die Kooperationsraum-Profile) übernimmt für die Lite-Version die EKIBA zentral. Lite-Versionen für Kirchenbezirke sind aktuell nicht vorgesehen.
Möchte eine Gemeinde, ein Kirchenbezirk, ein landeskirchenweit agierendes Arbeitsfeld oder ein Kooperationsraum eine Voll-Version haben, gibt es Rahmenvertragskonditionen, die Sie nach erfolgtem Login einsehen können.
- Churchpool-App herunterladen
- Benutzeraccount registrieren
- Gemeinde finden und beitreten
- E-Mail an ekiba@churchpool.de schicken mit Betreff: Übernahme des Gemeinde-Profils XYZ. In der E-Mail den Bestellwunsch einer Voll-Version äußern.
- Digitales Bestellblatt von Churchpool erhalten und zurücksenden.
Wenn Sie eine Voll-Version für einen Kirchenbezirk/Kooperationsraum/o.a. bestellen möchten, schreiben Sie bitte ebenfalls eine E-Mail an ekiba@churchpool.de.
Eine Voll-Version für ein Profil ist für Gemeinden, Kooperationsräume, Kirchenbezirke und landeskirchenweit agierende Arbeitsfelder denkbar. Bei gemeindeübergreifenden Gruppen muss man individuell prüfen, in welchem Profil man eine private Chat-Gruppe anlegt. Seit Kurzem ist es möglich, eine Chat-Gruppen an verschiedene Profile anzudocken.
Wichtig: Kooperationsräume, die beispielsweise kein Gemeindeverband sind, sind nicht rechtsfähig und können somit auch keinen Vertrag abschließen. Bei der Voll-Version für einen Kooperationsraum könnte theoretisch die Rechtsträgerschaft durch eine einzelne Gemeinde des Kooperationsraums oder durch den Kirchenbezirk erfolgen - wir empfehlen auf die Rechtsträgerschaft des gesamten Kooperationsraums zu warten. Bei Kooperationsräumen in Stadtkirchenbezirken ist der Rechtsträger weiterhin der Stadtkirchenbezirk.
Aktuell sind es über 70 Gemeinden mit einem Voll-Profil. Sie können sich gerne bei folgenden Gemeinden zu den Churchpool-Erfahrungen mit einem Voll-Profil erkundigen:
- Ev. Kirchengemeinde Osterburken und Bofsheim
- Hirschberg-Großsachsen
- Christuskirche Freiburg
- Friedenskirche Freiburg
- Matthias Claudius Kapelle Freiburg
- Petrus-Paulus Freiburg
- Evangelisch in Weinheim
- Evangelische Gemeinde in der Neckarstadt Mannheim
- Evangelisch in Baden-Baden
- u.a.
Wir sind im Herbst 2024 mit den Gemeinde-Profilen gestartet. Zu einem Zeitpunkt X können jeweils die Gemeinde-Profile zu einem gemeinsamen Kooperationsraum-Profil fusionieren. Der Zeitpunkt kann in jedem Kooperationsraum individuell festgelegt werden. Durch die Fusion werden alle Inhalte und Mitglieder in ein gemeinsames Profil überführt. Das funktioniert sowohl bei der Lite- sowie bei der Voll-Version eines Profils.
Wichtig: Kooperationsräume, die beispielsweise kein Gemeindeverband sind, sind nicht rechtsfähig und können somit auch keinen Vertrag abschließen. Bei der Voll-Version für einen Kooperationsraum könnte theoretisch die Rechtsträgerschaft durch eine einzelne Gemeinde des Kooperationsraums oder durch den Kirchenbezirk erfolgen - wir empfehlen auf die Rechtsträgerschaft des gesamten Kooperationsraums zu warten. Bei Kooperationsräumen in Stadtkirchenbezirken ist der Rechtsträger weiterhin der Stadtkirchenbezirk.
Microsoft Teams
Für jede kirchliche Ebene steht bei Microsoft Teams (abgekürzt MS Teams oder nur Teams) mindestens ein eigenes Team zur Verfügung. MS Teams ist eine Plattform, die Chats, Besprechungen, (Video-)Anrufe, Dateiablage und viele weitere Funktionen kombiniert. Eine wichtige Funktion ist die gemeinsame Cloud-Nutzung. Diese ermöglicht es in einem online-basierten Ablageort, Dateien zu speichern und gemeinsam zu bearbeiten. Haupt- und Ehrenamtliche mit EKIBA-E-Mail-Adresse können sich einfach in MS Teams organisieren. Menschen ohne EKIBA-E-Mail-Adresse können als Gäste in MS Teams eingeladen werden. Die digitale, kollaborative Zusammenarbeit steht im Mittelpunkt der Nutzung von MS Teams.
Churchpool
Churchpool ist eine App, die nicht zum kollaborativen Arbeiten gedacht ist, sondern als reine Kommunikationsplattform. Über die App können Mitglieder mit Nachrichten und Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben (und darüber hinaus) versorgt werden. Über die Gruppen-Funktion vernetzen sich ehren- und hauptamtlich Engagierte und entdecken, erleben bzw. erschaffen so Gemeinschaft. Churchpool ist eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit für Interessierte mit der Kirche. Es wird keine EKIBA-E-Mail-Adresse benötigt. Die Registrierung erfolgt direkt in der App, im Anschluss kann man (Gemeinde-)Profilen betreten bzw. Nachrichten abonnieren.
Unsere Empfehlung
Wenn Sie sich auf Kirchenbezirks- bzw. Kooperationsraumebene mit Hauptamtlichen und allen Gremienmitgliedern vernetzen wollen, empfehlen wir hierzu MS Teams. Diese Plattform ist eine Arbeitsumgebung und ein Ablageorte für Protokolle und Dateien aller Art. Für eine formlose Kommunikation mit Engagierten und Interessierten (ohne Dateianhänge) schlagen wir Churchpool vor. Bei der Benennung von Profilen in Churchpool ist zu beachten, dass eine interessierte Öffentlichkeit nicht sehr vertraut mit kirchlichen Strukturen ist. Dies könnte eine Hürde sein, dem Profil beizutreten bzw. sich die Nachrichten zu abonnieren. Wir möchten auf die Gefahr hinweisen, dass man sich so ggfs. via MS Teams bzw. Churchpool mit der gleichen Zielgruppe vernetzt.
Es gibt eine API-Schnittstelle zwischen dem Webbaukasten LUKAS und Churchpool. In LUKAS lassen sich so über die Export-Funktion Nachrichten und Termine an das jeweilige Churchpool-Profil übermitteln. Eine bidirektionale Schnittstelle ist aktuell nicht vorgesehen. Weitere Infos zur API-Schnittstelle finden Sie auch im LUKAS-Wiki.
Wenn Sie sich einloggen, können Sie in einer Videoaufzeichnung die einzelnen Schritte der Einrichtung in LUKAS nachvollziehen.
Churchpool schreibt dazu: "Das Thema Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ (E2EE) wird in Deutschland bzw. in der EU sehr kontrovers erörtert.
Eine clientseitige „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ sichert zwar die Daten, verhindert aber leider größtenteils das in der Verantwortung der Dienstleister liegende notwendige Monitoring von Chat-Inhalten zur Bekämpfung potentiell rechtswidriger Inhalte. Im Rahmen der EU werden aktuell hierzu sogar Gesetzesvorlagen erörtert, die Anbieter von Online-Diensten dazu verpflichten, ihre Dienste - einschließlich der privaten Kommunikation der Nutzer - proaktiv auf CSA-Material (CSAM) und Child Grooming zu überprüfen, was eine E2EE faktisch unmöglich machen würde.
Des Weiteren sind bei der Aktivierung von „Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen“ unter anderem keine automatisierten Daten-Integrationen mehr möglich und schränken die vielfältigen Suchmöglichkeiten deutlich ein bzw. verlangsamen das System bei „globalen Suchabfragen“ erheblich, was in Summe die Benutzerfreundlichkeit belastet.
Viele große Messenger-Anbieter wie z.B. Discord, Mastodon und Slack haben daher bewusst eine E2EE nicht eingeführt.
Churchpool hat sich zwar zunächst ebenfalls gegen eine Implementierung der E2EE im Chat ausgesprochen, sichert jedoch jegliche Datenübertragungen im Rahmen einer HTTPS/SSL-Transitverschlüsselung. Mit dieser Transitverschlüsselung werden sämtliche Datenübertragungswege über das Internet zwischen Endgerät und Server verschlüsselt und gesichert. Zum Zwecke einer weitergehenden Informationssicherheit werden bei Churchpool zusätzlich regelmäßige technischen Datensicherungsprüfmaßnahmen wie z.B. Penetrations-Tests beauftragt und durchgeführt. Wie bekannt, erfolgt zudem das Hosting auch nur in Deutschland. Die Maßnahmen einer Datenschutzkonformität sind damit vollumfänglich erfüllt.
Dennoch verfolgen wir sehr eng die weiteren EU – Diskussionen bzw. zukünftigen Auflagen zu diesem Thema und entscheiden periodisch unter Abwägung jeglicher Pro und Contra Argumente über eine zukünftige Implementierung einer E2EE Verschlüsselung."
Die Funktionsweise der aktuellen Ortssuche basiert auf der Google Places-Datenbank. Falls ein gewünschter Ort dort nicht erscheint, liegt das meist daran, dass er bei Google nicht angelegt ist. In solchen Fällen kann man den Ort direkt bei Google vorschlagen und anlegen lassen – nach Freigabe durch Google wäre er dann auch über Churchpool auffindbar. Auch unabhängig von Churchpool macht die Übernahme der Inhaberschaft eines Unternehmensprofils Sinn.
Bis dahin besteht die Möglichkeit bei Churchpool direkt, einfach eine konkrete Adresse (z. B. „Hauptstraße 3, Musterort“) einzugeben – so lässt sich der Veranstaltungsort dennoch korrekt zuordnen allerdings nur mit der Adresse ohne einen Adress-Titel wie z.B. Markuskirche.
Ihre Ansprechpersonen für die Gemeinde-App
Vivian Ritter
Projektleitung Zentrales Pfarramtsbüro, Projektleitung Sicherung und Bearbeitung der Pfarrarchive

