Erschwerter Umgang von getrennt lebenden Eltern mit ihren Kindern
Ein getrennt lebender Vater mit 1½-jähriger Tochter ...
... meldet sich bei uns in der Zeit, in der keine persönlichen Termine angeboten werden können. Das Kind wohnt bei der Mutter, der Vater leidet darunter, dass der Umgang derzeit unregelmäßig stattfindet aufgrund von Kommunikationsproblemen mit der Mutter. Er lässt sich auf die Vereinbarung eines telefonischen Erstgesprächs ein. Der Beratungsprozess kommt in Gang, auch mit der Mutter werden Telefontermine vereinbart. Es können nächste konkrete Umgangstermine für den Vater vereinbart werden und erste Dinge angesprochen werden, die den Umgang und die Kommunikation schwierig machen. Der Vater äußert in einem Telefonat, dass durch die telefonischen Gespräche ein positiverer Verlauf angestoßen worden sei.
Familie mit zwei Kindern, die Eltern seit fünf Jahren getrennt
Die Kommunikation war in den letzten fünf Jahren auf das organisatorische Minimum beschränkt und sehr verletzend. Das Kinderbetreuungsproblem durch Corona hat zu einer bis dahin für die Eltern unvorstellbaren Umgangsregelung geführt. Die Kinder sind nun jeweils eine Woche am Stück bei einem Elternteil. Die Auswirkungen werden durch die Beratungsstelle begleitet.
Die nächsten Schritte sind Überlegungen, die positiven Rückmeldungen der Kinder durch diese Änderung, auf die Zeit nach Corona auszuweiten. Es bleibt spannend, ob die Eltern die Hürden in Bezug auf Kommunikation und Kooperation schaffen.
Die nächsten Schritte sind Überlegungen, die positiven Rückmeldungen der Kinder durch diese Änderung, auf die Zeit nach Corona auszuweiten. Es bleibt spannend, ob die Eltern die Hürden in Bezug auf Kommunikation und Kooperation schaffen.
Wenn Konflikte eskalieren
Im Rahmen des Elternkonsenses meldet uns ein getrennter Vater, dass die Kindesmutter die gerichtlich festgelegten Umgänge mit dem 9-jährigen Sohn wegen der Corona-Gefahr verweigert. Die Konflikte zwischen den Elternteilen eskalieren, die Rechtanwälte werden eingeschaltet, der Kindesvater stellt einen Ordnungsgeldantrag.Wir bieten den Eltern eine Telefonkonferenz an, die die Mutter zunächst verweigert. Nachdem wir aufgrund der eskalierten Situation telefonische Einzelgespräche anbieten, gelingt es, mit den Elternteilen ein Arrangement für die kommenden beiden Umgänge zu treffen, auf das sich beide einlassen können.
