Fang dir einen Regenbogen
Ich laufe in Karlsruhe über das Gelände der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und bin berührt von Gebet, Gesang und lächelnden Gesichtern. Dieser Glaubensort strahlt Hoffnung aus. Es ist eine Atmosphäre wie ich es oft an Heiligabend nach dem Weihnachtsgottesdienst erlebt habe. Man kennt sich nicht, aber man grüßt sich und verteilt Geschenke durch freundliche Gesten.
Kirche mit Schaufenster
Kirche statt Leere heißt es für zwei Monate in der Tauberbischofsheimer Innenstadt. Aus einem ehemaligen Sportgeschäft wurde eine Pop-Up-Kirche. Im Juni und Juli 2022 lässt sich durch die offene Tür und das Schaufenster beobachten, was Kirche und Diakonie so macht. Für Stadtpfarrerin Heike Kuhn ein gelungenes Experiment.
Hoffnung ist die wahre Stärke
Hoffnungsstur und glaubensheiter. Mit dieser Wortschöpfung am Ende ihrer Predigt am 1. Advent 2021 hat Heike Springhart etwas ausgelöst. Vielfach wurde sie seither zitiert, wenn es um die Frage nach der Zukunft der Kirche ging. Inzwischen ist Heike Springhart Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Baden. „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ ist nun auch der Titel ihres Buches, das soeben erschienen ist. Es enthält neben zwei Predigten grundsätzliche Gedanken darüber, was Kirche stark macht. Als Diskussionsgrundlage bietet sich die Zusammenfassung in 15 Thesen an. Weitere Facetten der Hoffnung fächern Annette Kurschus, Evelyn Finger und Jürgen Moltmann in ihren Gastbeiträgen auf.
Frischer Wind
Ausflug, Kurzurlaub oder einfach nur faulenzen. „Auf jeden Fall raus aus den vier Wänden“, das antworten die meisten Menschen auf die Frage, wie sie Pfingsten verbringen. Das hat Tradition. Wurde früher das Vieh zum ersten Mal auf die Weide geführt, gehören heute Pfingstmärkte, Turniere und Open-Air-Festivals an vielen Orten zum Pfingstwochenende. Aber was ist der Anlass für die beiden Feiertage im Kalender? Was wird an Pfingsten gefeiert?
Entspannt über Gott und die Welt reden
Seit kurzem fährt ein echter Hingucker durch den Schwarzwald. Ein silberner Airstream-Anhänger mit dem Schriftzug „Silberlilly“. „Was soll das denn sein?“ – Diese Frage hören die Verantwortlichen gern. Denn wenn sie mit ihrer „Silberlilly“ unterwegs sind, wollen sie damit vor allem eines: Dass die Leute neugierig werden und fragen, worum es hier eigentlich geht.
Wohin der Glaube führt
„Mein Vater war Schriftsteller“, erzählt Reza Rasty (Name von der Redaktion geändert) und beschreibt, wie er im Iran aufgewachsen ist: „Wir hatten viele Bücher zu Hause. Ich habe viel gelesen.“ Zunächst begeisterte sich der Computeringenieur sehr für Spiritualität, doch dann entschied er, dass Religion nichts für ihn sei. Heute ist Rasty Christ und Mitglied der badischen Landeskirche. Hinter ihm liegt die Flucht nach Deutschland und eine spirituelle Reise, die ihn in die Stadtkirchengemeinde Offenburg führte.
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