Junge Dame mit einem Megafon
 

 

Ekiba Themen

Politik & Gesellschaft

Positionen aufzeigen. Haltung einnehmen.
  
Geflüchtete Kinder mit Spielsachen

„Es ist so schwer, gut anzukommen“ – Von der Arbeit mit Geflüchteten in Heidelberg

Am 20. Juni ist internationaler Weltflüchtlingstag. Die Vereinten Nationen haben ihn ins Leben gerufen. Mit Aktionen und Veranstaltungen soll auf die Situation von Millionen von Menschen aufmerksam gemacht werden, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen müssen. Auf was muss man 2023 besonders aufmerksam machen? Sigrid Zweygart-Peréz, Seelsorgerin im Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village in Heidelberg, muss nicht lange überlegen. 
 
Blick auf die Stadt Gengenbach

Flüchtlingshilfe in Gengenbach — Ohne Kirche geht es nicht

In der beschaulichen Kleinstadt Gengenbach leben nicht nur syrische Geflüchtete, sondern auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine oder aus dem Iran. Die Evangelische Kirchengemeinde Gengenbach bietet viele Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Im Verbund mit weiteren Akteuren innerhalb der Stadt hilft die Kirchengemeinde den Geflüchteten und unterstützt sie beim Ankommen in Deutschland.
Hand einer älterern Person mit zwei 2-Euro-Münzen

Altersarmut — wenn das Geld nicht mehr zum Leben reicht

Armut spielt verstecken mit uns. Sie ist da, aber man kann sie leicht übersehen. Vielleicht auch, weil Armut in Deutschland ein anderes Gesicht hat als die Armut in den Ländern des globalen Südens. In Deutschland muss niemand um sein Überleben fürchten. Aber: Einige unserer Mitmenschen haben im Vergleich zum allgemeinen Lebensstandard weniger. Weniger Besitz, weniger Verdienst - und das nagt am Selbstwertgefühl. Im Alter verschärft sich die Situation, wenn die Rente zu klein ist, die Preise steigen, der Körper die Mitarbeit im Alltag verweigert. Altersarmut droht.
bunte Buchstaben

Wir können die Welt beim Sprechen gerechter machen

Kürzlich wurde es wieder gekürt: das Unwort des Jahres. Unwörter entstehen im Gebrauch, sei es gedankenlos, sei es bewusst irreführend und diskriminierend. Aber nicht nur die Unwort-des-Jahres-Jury bemüht sich um einen sensibleren Sprachgebrauch. Auch in der Evangelischen Landeskirche in Baden soll eine Sprache gepflegt werden, die sich Menschen zuwendet und niemanden ausgrenzt. Die Germanistin Birgit Weber spricht darüber mit Claudia Baumann, der Beauftragten für Gleichstellung und Diversity. Und sie gibt Tipps, wie es gelingen kann, gerecht zu sprechen.
Menschenschlange vor der Vesperkirche

"Man gibt etwas und man bekommt etwas"

Britta Hansen steht in blauer Arbeitsweste auf der Treppe der Johanniskirche in der Karlsruher Südstadt. Sie blickt auf die Menschenschlange vor dem Eingang zum Innenhof. Lächelnd begrüßt sie die ankommenden Gäste, die zuerst einmal mit Kaffee oder Tee versorgt werden. So lässt sich an diesem kalten Januartag die Wartezeit bis zur Eröffnung der „Essens-Straße“ besser überbrücken. Hansen ist ehrenamtliche Projektleiterin der Karlsruher Vesperkirche und von Anfang mit dabei. Sie berichtet von ihren Erfahrungen.
Plakatmotiv der 64. Spendenaktion Brot für die Welt

Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Lange Zeit ist für Nazli Begum jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Küstenregion von Bangladesch. Immer häufiger werden ihre Felder von salzigem Meerwasser überflutet und zerstört. Doch sie hat gelernt, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.
LKWs auf Parkplatz

"Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in Deutschland passiert"

Diskutieren Sie auch über die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar? Mit Kolleg:innen und zuhause? In den Medien geht es in diesen Tagen oft erst in zweiter Linie um den Fußball. Wir hören von den Machenschaften in der Fifa rund um die Vergabe des Turniers und beim Turnier selbst. Es wird über die Ausbeutung der ausländischen Arbeitskräfte berichtet, die beim Bau der Stadien eingesetzt waren. Dass auch in Deutschland Menschen ausgebeutet werden, ist für viele von uns undenkbar.
Ausschnitt Roulette

Frieden lernen

Die Roulettekugel rollt. Auf der roten Sieben bleibt sie liegen. „Du Motherfucker“ schallt es durch den Raum. Alle sind gespannt, wie sich der Beschimpfte spontan verhalten wird. Denn darauf kommt es an beim „Beleidigungs-Roulette“: den Mechanismus von Beleidigungen zu durchschauen und dann anders reagieren zu können als nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir.“
Judenstern an Fassade

Jetzt ist die Zeit

Gedanken zu den Tagen zwischen 9. und 11. November 2022
Die Tage zwischen dem 9. und 11. November sind Tage, an denen die Fäden der Vergangenheit sortiert und mit dem drängenden „Hier und Jetzt“ verknüpft werden wollen. 
Blauer Hintergrund mit Logo der Interkulturellen Woche

Angekommen und angenommen

Bis geflüchtete Menschen in Deutschland richtig ankommen, dauert es. Um den "Kulturschock" abzufedern, braucht es Begegnungen mit Menschen, die hier leben. Die Kapellengemeinde in Heidelberg ist so ein Ort der Begegnungen. Pedram Badakhshan ist 2011 als Geflüchteter aus dem Iran nach Deutschland gekommen und fand dort die „willkommene und begrüßende Atmosphäre“ einer badischen Kirchengemeinde.
Ergebnisse 21 - 30 von 34