Die mit Abstand größte Position bei unseren landeskirchlichen Ausgaben entfällt auf Personalausgaben. Und davon machen die Gehälter der 600 Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone den größten Teil aus. Wenn man alles zusammenzählt, kommen mindestens zwei Drittel der Kirchensteuer bei den Kirchengemeinden an. Aber auch das, was aus dem vermeintlichen „bürokratischen Wasserkopf“ bezahlt wird, ist fast ausschließlich inhaltliche Arbeit. Und die kommt vielen Menschen zugute – auch Mitgliedern der Kirchengemeinden: Krankenhaus- und Telefonseelsorge, Bildungseinrichtungen und ein großer Anteil am evangelischen Religionsunterricht durch kirchliche Lehrkräfte.
