Themen / Nachrichten

  
Die Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg entscheidet darüber, wie das Land in Zukunft den Spagat zwischen sozialem Zusammenhalt, wirtschaftlicher Stärke und ökologischer Verantwortung meistert.
Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Unter dem Motto „Orange the World – Stoppt Gewalt gegen Frauen!“, wird weltweit ein starkes Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt.
In einer dreiteiligen Seminarreihe hat der Fachbereich Pilgern von Kirche in Freizeit und Tourismus der Württembergischen Landeskirche Frauen und Männer zu zertifizierten Pilgerbegleitern ausgebildet. Pilgererfahrene Fachleute vermittelten den Einsteigerinnen und Einsteigern an drei Wochenenden das nötige Rüstzeug.
Karlsruhe, (30.09.2025). Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Kirchenrätin Anke Ruth-Klumbies, die am 26. September 2025 verstorben ist. Von 2013 bis 2022 war sie theologische Leiterin und Geschäftsführerin der Evangelischen Frauen in Baden. 
 
Die Evangelischen Frauen in Baden haben das sechste „Handbuch für Pilgerinnen“ des Evangelischen Frauenpilgerweges veröffentlicht. Dieses Handbuch beschreibt die „Pilger.Schön“-Strecke durch den Nordschwarzwald von Frauenalb bis Achern.
 

  

Demokratie wählen! Wahlaufruf zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schriftzug Evangelische Frauen in Baden
Die Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg entscheidet darüber, wie das Land in Zukunft den Spagat zwischen sozialem Zusammenhalt, wirtschaftlicher Stärke und ökologischer Verantwortung meistert.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Antifeminismus begegnen

Fahne am EOK
Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Unter dem Motto „Orange the World – Stoppt Gewalt gegen Frauen!“, wird weltweit ein starkes Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt.

Zwei neue Pilgerbegleiterinnen für Pilger.Schön

Zwei Frauen vor Scheunentor, Rucksack im Hintergrund
In einer dreiteiligen Seminarreihe hat der Fachbereich Pilgern von Kirche in Freizeit und Tourismus der Württembergischen Landeskirche Frauen und Männer zu zertifizierten Pilgerbegleitern ausgebildet. Pilgererfahrene Fachleute vermittelten den Einsteigerinnen und Einsteigern an drei Wochenenden das nötige Rüstzeug.

Nachruf auf Anke Ruth-Klumbies - Ehemalige Leiterin der Evangelischen Frauen in Baden

Anke Ruth-Klumbies
Karlsruhe, (30.09.2025). Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Kirchenrätin Anke Ruth-Klumbies, die am 26. September 2025 verstorben ist. Von 2013 bis 2022 war sie theologische Leiterin und Geschäftsführerin der Evangelischen Frauen in Baden. 
 

Pilger.Schön - Handbuch für Pilgerinnen neu erschienen

Grünes Pilgerarmband mit Aufdruck Pilger.Schön
Die Evangelischen Frauen in Baden haben das sechste „Handbuch für Pilgerinnen“ des Evangelischen Frauenpilgerweges veröffentlicht. Dieses Handbuch beschreibt die „Pilger.Schön“-Strecke durch den Nordschwarzwald von Frauenalb bis Achern.

Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis für Feministische Theologie vergeben

Drei Frauenköpfe vor lila Hintergrund
Der Leonore-Preis 2025 wird Professorin Dr. Christine Wenona Hoffmann und Privatdozentin Dr. Christiane Nagel und der Nachwuchswissenschaftlerin Nasreen Sarah Shah zugesprochen. 

Vor 225 Jahren wurde Regine Jolberg geboren

Regine Jolberg
Sie wollte die soziale und religiöse Not ihrer Zeit lindern: Regine Jolberg (1800-1870) gründete 1840 im badischen Leutesheim bei Kehl eine der ersten Einrichtungen für Kleinkinder in Deutschland und bildete Kinderpflegerinnen aus. Sie wurde vor 225 Jahren, am 30. Juni 1800, in Frankfurt am Main geboren und starb am 5. März 1870 im badischen Nonnenweier (Ortenaukreis).

Gewalt gegen Frauen hat viele Formen

Zwei Flaggen gegen Gewalt an Frauen
Orange Days 2023 – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen
 Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wehte auch in diesem Jahr als weithin sichtbares Zeichen die leuchtend orangene Fahne „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ am Gebäude des Evangelischen Oberkirchenrats in Karlsruhe. Seit 1981 organisieren Frauen- und Menschenrechtsorganisationen weltweit Veranstaltungen und Aktionen an dem Gedenktag zur Bekämpfung Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. 

Kirche fördert Frauenprojekte in Baden, Indien und im Libanon

Die Gratia-Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden wird auch im kommenden Jahr benachteiligte Frauen weltweit und in Baden fördern. Mit insgesamt 11.000 Euro unterstützt die Stiftung in ihrem 15. Gründungsjahr unter anderem traumatisierte Frauen im Libanon und fördert Frauen in Nordindien bei deren Bemühen, ihre eigenen Produkte in kleinen Betriebe zu vermarkten.
Ergebnisse 1 - 10 von 50
 

Pilger.Schön - Pilgern für Frauen

Was haben Frauen vor 500 Jahren zur Reformation beigetragen und welche Kraft wächst daraus den Frauen von heute? Der evangelische Frauenpilgerweg durch Baden lädt Frauen herzlich ein, das Pilgern für sich zu entdecken und mit weiblichem Blick auf Gott und den Glauben unterwegs zu sein.
 
Alle Infos zu Strecken, Handbüchern usw. finden Sie hier: www.pilgerschoen.de 
 

 

GRATIA - Die Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden

Logo Gratia Stiftung
Gratia ist eine Gemeinschaftsstiftung von Frauen für Frauen. Gratia unterstützt Frauen in ihrem Engagement für eine gerechte und friedliche Welt. Gratia fördert Initiativen von Frauen im Gebiet der Badischen Landeskirche und ihrer weltweiten Partnerkirchen. Weitere Informationen können Sie auch unserer Infobroschüre entnehmen:  
 

GRATIA unterstützt diakonische Projekte für Mädchen und Frauen innerhalb der Badischen Landeskirche und ihrer Partnerkirchen. GRATIA trägt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen bei. GRATIA dient Zwecken der Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Entwicklungshilfe und der Bildungsarbeit.
 
Seither werden gefördert:
  • Initiativen und Projekte von Frauen in Gemeinden, Bezirken und auf landeskirchlicher Ebene in Baden und in den der Evangelischen Landeskirche in Baden verbundenen Partnerkirchen
  • Projekte anderer gemeinnütziger Träger
  • Vergabe des Marie-von-Marschall-Preises (2.000 Euro) für zukunftsweisende Projekte von Frauen, die spirituelles und gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise verbinden
  • Symposien, Kolloquien, ökumenische und interreligiöse Begegnungen der Evangelischen Frauen in Baden
 

 
Unsere Bankverbindung lautet:
Kontoinhaberin: Evang. Landeskirche in Baden
Bankverbindung: Evangelische Bank eG
IBAN DE29 5206 0410 0000 5000 03
BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck: „GRATIA“
Bitte geben Sie Ihre Adresse an, falls Sie eine Spendenbestätigung möchten.
 
Oder nutzen Sie unsere online-Spendenmöglichkeit
 
  
 
Jeder Beitrag hilft, Frauen zu unterstützen und ihre Situation zu verändern. Wir danken Ihnen sehr – im Namen der Frauen, die durch Ihre Spende besser leben können.
 
 

GRATIA fördert Initiativen junger Frauen gegen Einsamkeit

Drei Frauen gehen über ein Feld, sie haben uns den Rücken zugewandt
GRATIA, die Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden, fördert mit dem Programm „better together“ im Zeitraum von September 2025 bis September 2026 bis zu 20 Initiativen junger Frauen* gegen Einsamkeit. Das Programm „better together“ verfolgt das Ziel, die individuelle Situation junger Frauen*, die von Einsamkeit betroffen sind, sowohl akut als auch nachhaltig zu verbessern. 

Teilnahmebedingungen:

Interessensbekundungen an einer Förderung können per E-Mail an frauen@ekiba.de eingereicht werden. Wer für eine Förderung infrage kommt, erhält ein Formular, das ausgefüllt und unterschrieben zurückgesendet werden muss. Danach wird abschließend über eine Förderung entschieden.
 
Die Förderung beträgt einmalig 1000 Euro. Die Zuwendungsempfängerin ist dafür verantwortlich, die Fördersumme im Rahmen der Initiative einzusetzen und die rechtlichen Aspekte bei den Durchführungen der Initiative zu beachten. 
 
Als Nachweis ist ein Reel (60 sec) zu erstellen und der Stiftung zur Verfügung zu stellen. Dieses Reel wird beim Festakt der Stiftung im Oktober 2026 gezeigt und ggf. für die weitere Arbeit der Evangelischen Frauen in Baden und ihrer Stiftung GRATIA verwendet. Die Organisatorin garantiert, dass die auf dem Reel sichtbaren Personen mit der Abbildung einverstanden sind.
 

FAQ:

Wer fördert wen?
GRATIA, die Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden, fördert 20 Initiativen junger Frauen* gegen Einsamkeit. 
 
Welche Form der Unterstützung bietet GRATIA?
Die Stiftung GRATIA bietet finanzielle Unterstützung zur Realisierung der Initiative. Die Organisation und Durchführung liegt bei Dir oder einem Organisationsteam. 
 
Wie schnell muss ich mich bewerben?
Es werden die ersten 20 Initiativen unterstützt, die den Teilnahmebedingungen entsprechen. 
 
Ich habe eine Idee, aber zähle ich noch zur Altersgruppe?
Es werden junge Frauen unterstützt, daher darfst Du maximal 30 Jahre alt sein.
 
Meine Idee ist nicht nur für junge Frauen, sondern bringt mehrere Generationen zusammen. Geht das auch?
Ja, das geht, sofern es sich um eine Initiative für Frauen* handelt.
 
Warum wird Frauen* mit Gendersternchen geschrieben?
Als Frauen* verstehen wir alle Menschen, die sich weiblich lesen. 
 
Dürfen auch Männer an der Initiative beteiligt sein?
Grundsätzlich nein. Hier soll ein „Safe Space“ für Frauen* entstehen.
 
In welchem Zeitraum soll die Initiative stattfinden?
Der Förderungszeitraum läuft von September 2025 bis September 2026. Danach sollte Deine Initiative auf eigenen Füßen stehen.
 
Meine Initiative läuft bereits. Kann ich mich trotzdem noch bewerben?
Ja, falls Du noch eine Finanzierung brauchst, um Deine Initiative am Leben zu halten.
 
Wie viele Teilnehmerinnen müssen dabei sein?
Mindestens acht.
 
Wer trägt die Verantwortung?
Die Stiftung GRATIA oder die Evangelische Landeskirche in Baden übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Durchführung des geförderten Projekts. Als Zuwendungsempfängerin liegt die inhaltliche, organisatorische und rechtliche Umsetzung ausschließlich in Deiner Verantwortung. 
 
Was muss ich bei der Planung noch beachten?
Vergiss nicht, notwendige Genehmigungen einzuholen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, Raumnutzungen abzuklären, Datenschutz und Haftung zu überprüfen (z. B. mögliche Haftungsausschlüsse) und auf einen hinreichenden Versicherungsschutz hinzuwirken. Unter Umständen kann der Abschluss einer (Veranstalter-)Haftpflichtversicherung nötig sein.
 
Muss ich in Baden wohnen, um mich zu bewerben?
Initiativen aus Baden werden bevorzugt. Aber schreib uns gerne trotzdem, wenn Du woanders wohnst, wir machen auch mal eine Ausnahme.
 
Welchen Nachweis muss ich erbringen?
Sobald Deine Initiative ein erstes Mal stattgefunden hat, schickst Du uns ein Reel (60 sec) als Nachweis. Dieses Reel dürfen wir bei der Geburtstagsfeier der Stiftung im Oktober 2026 zeigen und ggf. für unsere Arbeit verwenden.
 
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Bei Fragen kannst Du Dich an Birgit Weber von der Stiftung GRATIA unter der E-Mail-Adresse frauen@ekiba.de wenden.
 
 
 
 

save the date: GRATIA-MAHL. Die Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden wird 20 und feiert Geburtstag
 
Wann: Freitag, 16. Oktober 2026
Einlass: 16 Uhr • Beginn: 16:30 Uhr
Wo: Albert-Schweitzer-Saal, Reinhold-Frank-Str. 48 a, Karlsruhe
Schirmherrschaft: Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart
 

Das lateinische Wort 'gratia' bedeutet unter anderem Anmut, Grazie, Wohlwollen, Gunst, Dank und Gefälligkeit. In der lateinischen Bibelübersetzung ist es das Wort für Gnade. „Sola gratia“ – „allein aus Gnade“ lautete die reformatorische Grundeinsicht Martin Luthers. Das heißt so viel wie: das Leben der Menschen, unser Dasein, die Erde, die uns trägt und nährt, die Liebe, die wir brauchen, sind nicht unser Verdienst, sondern sind Geschenk, sind Gottes großes JA zu den Menschen und zu seiner Schöpfung.
 

  

Satzung

„GRATIA – Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden“
 

1. Vorbemerkung
 
Der Vorstand der Stiftung GRATIA erlässt folgende Förderrichtlinie:
 
GRATIA will Frauen ermutigen und ermächtigen, bei der Gestaltung von Kirche und Gesellschaft entscheidend mitzuwirken. GRATIA bekennt sich zu einer Haltung gegenseitiger Sorge und Fürsorge, die die gesamte Schöpfung miteinschließt. Die Stiftung dient Zwecken der Förderung der Gleichberechtigung von Frauen, der Entwicklungshilfe und der Bildungsarbeit.
 
GRATIA fördert zukunftsweisende, innovative und nachhaltige Projekte und Initiativen vorwiegend von Frauen, insbesondere solche, die das respektvolle Miteinander der Menschen fördern, unabhängig von Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Behinderung, Religion oder kulturellem Hintergrund.
 
2. Fördermittel
 
GRATIA stellt in der Regel jährlich eine Gesamtsumme von bis zu 30.000 EUR als Fördermittel zur Verfügung.
Projekte können maximal über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert werden. Begründete Ausnahmen sind möglich.
 
3. Antragsweg und Förderverlauf
 
Initiativen und Organisationen, die eine Förderung für ihr Vorhaben wünschen, reichen einen Antrag ein. Der Antrag muss unter Verwendung des Formblattes „Förderantrag stellen“ erfolgen.
 
Für einen formalen Antrag gilt folgendes Verfahren:
Der Antrag soll bis zum 1. September digital eingereicht werden. Eingehende Anträge werden zum Jahresende beschieden. In Absprache mit den Antragsstellerinnen behält sich GRATIA Projektbesuche vor.
 
Die Entscheidung über die Förderung und den Umfang der Förderung trifft der Stiftungsvorstand. Die Bewilligung erfolgt durch Bescheid. Die Förderrichtlinien und die landeskirchlichen Zuwendungsrichtlinien sind Bestandteil des Bescheids. Die Auszahlung erfolgt zu Beginn der Förderperiode. Der Empfang des Geldes ist zu bestätigen. Spätestens einen Monat nach Beendigung des Projektzeitraums ist ein Verwendungsnachweis und ein Projektbericht fällig.
 
Für unverlangt eingereichtes Material wird keine Haftung übernommen.
 
4. Ausschlussgründe
 
Auf eine Förderung besteht kein Rechtsanspruch.
 
Die Zuwendung kann aktuell und für die Vergangenheit zurückgenommen werden, wenn
  • die Zuwendung aufgrund falscher oder unvollständiger Angaben erwirkt wurde;
  • sich herausstellt, dass mit der Förderung der Antragszweck nicht zu erreichen ist.
 
5. Öffentlichkeitsarbeit
 
GRATIA mach in der Öffentlichkeit sowie im Geschäftsbericht auf die geförderten Projekte aufmerksam. Das von den Projekten zur Verfügung gestellte Material kann hierfür verwendet werden.
 
In den Materialien des geförderten Projektes ist auf die Förderung durch GRATIA mit dem Logo von GRATIA hinzuweisen. Der Hinweis auf die Förderung durch GRATIA darf nicht den Tatbestand eines Sponsorings erfüllen.
 
Einladungen zu Veranstaltungen und ggf. zu Projektbesuchen sind erwünscht, ebenso Hinweise auf die öffentlichen Aktivitäten, die in Zusammenhang mit dem Projekt stehen.
 
Diese Richtlinien wurden am 15. Juni 2024 beschlossen und sind seit 1. Januar 2025 in Kraft. 
Die Förderrichtlinien von 2007 sind außer Kraft gesetzt.
 

Bitte nutzen Sie das Dokument „GRATIA Formular Erstkontakt“, wenn Sie formlos überprüfen lassen möchten, ob Ihr Projekt für eine Förderung durch GRATIA infrage kommt.
 
Bitte nutzen Sie das Formular „GRATIA Formular Förderantrag stellen“, wenn Sie einen vollständigen Antrag an GRATIA senden möchten. 
 

Vor über zwanzig Jahren sollte das evangelische Mütterkurhaus „Marie-von-Marschall-Haus“ in Hinterzarten renoviert werden. Dafür spendeten Frauen in der Landeskirche Geld mit einer Gesamtsumme von 120 000 DM. Leider trennte sich die Evangelische Landeskirche in Baden 2004 vom „Marie-von-Marschall-Haus“. Mit dem von Frauen gespendeten Geld wurde die Idee von der Frauenstiftung GRATIA geboren. Mit dem damals für das Mütterkurhaus gesammelten Geld konnte der finanzielle Grundstock für eine eigene Stiftung gelegt werden. Seither unterstützte die rechtlich unselbstständige Frauenstiftung zahlreiche Frauen- und Mädchenprojekte in Baden und in den Partnerkirchen weltweit. 
Zudem vergibt die Stiftung im Zweijahresturnus den Marie-von-Marschall-Preis für zukunftsweisendes Arbeiten von Frauen, die spirituelles und gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise verbinden. 
 
Preisträgerinnen Marie-von-Marschall-Preis:
 
2008: Annelise Fehrholz · Geschäftsführerin der Frauenarbeit in Baden bis 1985
2010: Dr. Reinhild Traitler, Schweiz · Mitbegründerin von EPIL ("European Project für Interreligious Learning”)
2012: Margarete Brunzlow, Dora Koelblin, Elsbeth Wenz · Ehrenamtlich Engagierte in der Frauenarbeit
2014: "Internationales Frauencafé Bruchsal" sowie "Abrahams Töchter. Interreligiöser Frauentreff Villingen"
2016: "Unterwegs für das Leben" · Frauenfriedensbewegung
2018: Evangelische Hochschule Freiburg
2021/2022: Dorothea Schaupp und Renate Heuck · Synodale / Ehrenamtlich Engagierte im Weltgebetstag
2024: Anke Ruth-Klumbies · Leitung Ev. Frauen in Baden bis 2021, Feministische Theologin, Ausbau der Stiftung GRATIA sowie „Fernstudium Theologie - kontextuell, geschlechterbewusst, feministisch“
 
 
 

Foto  Renate Baudy
Foto Dr. Christine Böhmig
Foto  Erna Dörenbecher
Bild Doris Jockmann
Portrait Beate Schmidtgen
Foto Uschi Schmitthenner
Foto Birgit Weber
Renate Baudy
Seit 2017 Vorständin von GRATIA. Vorsitzende der Bezirksbeauftragten der Evangelischen Frauen in Baden. Lebte und wirkte im Pfarrhaus und ist ehrenamtlich in Gemeinde, Kirchenbezirk und auf Landesebene tätig.
„Frauen können einander helfen, ihre eigene Kraft und Stärke zu entdecken und einander Schutzräume zu bieten. Sie können miteinander etwas verändern, für sich selbst und für die Gesellschaft.“
 
 
 
 
 

Dr. Christine Böhmig
Seit 2021 Vorständin von GRATIA. Stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums der Evangelischen Frauen in Baden. Von Beruf Ethnologin und Krankenschwester, arbeitet sie als Dozentin in den Themen interkulturelle Kommunikation und diversitätsbewusste Zusammenarbeit, vor allem in der Pflege.
„Mit GRATIA sind wir Säerinnen und freuen uns, wenn hier und da eine Pflanze wächst und Wurzeln stärker werden.“
 
 
 
 

Erna Dörenbecher
Seit 2015 Vorständin von GRATIA. Sie war als juristische Abteilungsleiterin langjährige Stellvertreterin der Rechtsreferenten im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe und Lehrbeauftragte in Freiburg (i. Br.). Sie ist jetzt als Mediatorin sowie in diakonischen Einrichtungen in leitenden Funktionen tätig.
„Mädchen und Frauen sollen in die Lage versetzt werden, ihr Leben selbstbestimmt und verantwortlich gestalten zu können. GRATIA hilft, die notwendigen Freiräume und Lebensbedingungen zu schaffen.“
 
 
 
 

Doris Jockmann
Seit 2021 Vorständin von GRATIA. Stellvertretende Vorsitzende der Bezirksbeauftragten der Evangelischen Frauen in Baden. Als Steuerfachangestellte bis zum Ruhestand in leitender Funktion als Finanz- und Lohnbuchhalterin tätig. Vielfältig ehrenamtlich aktiv.
„Mich begeistert, dass GRATIA mit ihrer Förderung ein Stück Friedensarbeit leisten kann.“
 
 
 
 
 
 
Dr. Beate Schmidtgen
Seit 2025 Vorständin von GRATIA. Sie leitet die Abteilung "Evangelische Erwachsenenbildung und Geschlechterdialog" im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe und steht für feministische Theologie ein. 
"Mir liegt nicht nur die Förderung von Frauenprojekten am Herzen, sondern auch die Zukunft der Arbeit der Evangelischen Frauen in Baden."
 
 
 
 
 

Uschi Schmitthenner
Seit 2006 Vorständin von GRATIA, Gründungsmitglied der Stiftung. Vorsitzende des Präsidiums der Evangelischen Frauen in Baden. Diakonin der Evangelischen Landeskirche und vielfältig ehrenamtlich tätig.
„Ich habe GRATIA von der ersten Stunde an begleitet. Es ist so schön zu sehen, was sich daraus entwickelt hat: Unsere Frauenstiftung ist erwachsen geworden. Die Unterschiedlichkeit der geförderten Projekte sowie die ermutigenden Berichte der Projektpartnerinnen geben uns die Bestätigung, das Richtige getan zu haben.“
 
 
 
 

Birgit Weber
Seit 2021 Vorständin von GRATIA. Fundraiserin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit sowie Stellvertretung für den Fachbereich Frauen in der Abteilung Erwachsenenbildung und Geschlechterdialog im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe.
„Mich beflügelt der Gedanke, dass es Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen für alle Menschen geben kann. Indem wir uns für die Rechte und das Wohl von Frauen einsetzen, stärken wir auch insgesamt unsere Gesellschaft.“
 
 
 
 
 
 
 

Beratung einer Familie in einer Notunterkunft
Verein: Zarok e. V. in Kenzingen
Projekt: „Panaga Organization for Education“ (Psychologische Stabilisierung
von jesidischen Familien, besonders Witwen mit Kindern)
Förderung: 2024 und 2025 mit je € 3.900 
 
 
 
Beratungsraum mit zwei Sesseln
Verein: Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum e. V., Freiburg
Projekt: Psychische Krisen als Folge der Corona Pandemie –
Soforthilfe für Mädchen und Frauen
Förderung: 2024 2025 mit insgesamt € 10.000
 
 
 
 
Zwei Frauen erstellen ein Fotobuch
Verein: Wildwasser e. V. in Freiburg /
Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen
Projekt: „Barrierefreie Hilfen für Mädchen und junge Frauen
mit Behinderung nach sexuellem Missbrauch“
Förderung: 2019 mit € 4.000 
 
 
 
zwei sitzende Frauen mit Kopftuch
Verein: Amica e. V. Freiburg
Projekt: „Genderbasierte und sexualisierte Gewalt im syrischen Konflikt –
Unterstützung für weibliche Überlebende im Libanon“
Förderung: 2015 bis 2021 mit insgesamt € 22.500
 
 
 
 
malende Frauen an einer großen Leinwand
Verein: Schwere(s)los e. V. in Freiburg
Projekt: „Hände, Herz und Hirn“ für Frauen,
die Opfer sexualisierter Gewalt wurden
Förderung: 2025 mit € 3.400 
 
 
 
 
stehende Frau im Raum der Stille
Verein: Badischer Landesverein für Innere Mission Karlsruhe
Projekt: „Raum der Stille“ für Mädchen und junge Frauen in der
Jugendhilfeeinrichtung Hohberghaus in Bretten
 Förderung: 2016 mit € 2.500 
 
 
 
 
Zimmer mit einem Bett
Verein: Diakonieverein beim Diakonischen Werk Freiburg
Projekt: „Unterstützung und Begleitung im Notzimmer“
Förderung: 2016 mit € 3.000
 
 
 
 
 
Menschen die auf dem Feld arbeiten
Kooperationspartnerin: The Diocese of St. Mark the Evangelist,
Polokwane, Südafrika
Projekt: Brunnenbau auf dem Gelände des
„Jane Furse drop-in-centre“ in Südafrika
Förderung: 2014 mit € 3.000 
 
 
 
Drei Mitarbeiter Innen in einer Besprechung
Verein: Diakonieverein beim Diakonischen Werk Freiburg
Projekt: „Aktiv in Arbeit“ – Info, Coaching und Bewerbungstraining
für Migrantinnen
Förderung: 2014 mit € 3.500
 
 
 
 
 
Teddybär und Stop Schild
Verein: Wildwasser Karlsruhe. Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen e. V.
Projekt: Präventionskonzept sexualisierte Gewalt
Förderung: 2024 und 2025 mit insgesamt € 7.000
 
 
 
 
 
 
  

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen zu GRATIA

Birgit Weber

Vorsitzende Vorständin GRATIA, Abteilung Erwachsenenbildung und Geschlechterdialog, Stellvertretung Fachbereich Ev. Frauen in Baden, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
 

Müttergenesung

Kampagnenmotiv 2026 Mütter auf die Eins

Seit über 75 Jahren setzt sich das Müttergenesungswerk für die Gesundheit von Müttern, und mittlerweile auch Vätern und pflegenden Angehörigen ein. 

Die bundesweite Sammlung findet vom 02. - 17. Mai 2026 rund um den Muttertag (10. Mai) statt.

 

 

Kampagnenmotiv 2026 Mütter auf die Eins
Mütter auf die Eins! Spendenaufruf des Müttergenesungswerks 2026 
Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks
 
Mütter auf die Eins! Diese Botschaft trägt uns in diesem Jahr rund um den Muttertag – und sie ist mehr als ein Motto. Sie ist eine Haltung. Eine Forderung. Ein Versprechen. Mütter gehören auf die Eins. Auf die Eins unserer Aufmerksamkeit. Auf die Eins unserer Wertschätzung. Und auf die Eins der politischen Agenda.
 
Es mag wie ein Klischee klingen, aber die Erfahrung zeigt dann eben doch, dass es in den meisten Familien so ist: Mütter tragen – jeden Tag. Sie gestalten Familienleben, schenken Geborgenheit, erziehen Kinder, pflegen Angehörige, organisieren den Alltag und stehen zugleich fest im Berufsleben. Sie halten aus, sie halten durch, sie halten alles zusammen. Und allzu oft stellen sie sich selbst dabei an letzte Stelle. Mehrfachbelastung ist für viele Mütter kein Ausnahmezustand, sondern Alltag. Die ständige Verantwortung, der permanente Balanceakt zwischen Familie, Beruf und Pflege fordern ihren Preis. Erschöpfung und gesundheitliche Belastungen sind häufig die Folge. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen.
 
Mütter sind das Herz unserer Gesellschaft. Wer sich um andere sorgt, verdient selbst Fürsorge. Wer täglich Stärke zeigt, braucht Räume, um neue Kraft zu schöpfen.
 
Den gesamten Spendenaufruf finden Sie hier: Spendenaufruf von Elke Büdenbender
 
Für Familien in finanzieller Not, die sich die gesetzliche Zuzahlung, Kleidung, Fahrkosten oder ein kleines Taschengeld nicht leisten können oder um an Angeboten zur Nachsorge teilnehmen zu können, benötigen wir Ihre Spende!
 
Wir bitten Sie herzlich um Ihre Unterstützung für die Arbeit in der Müttergenesung. 
 
Der diesjährige Sammlungszeitraum rund um den Muttertag ist vom 02. bis 17. Mai 2026.
 
Damit Ihre Spenden Familien in Baden zugutekommen, überweisen Sie bitte auf das folgende Konto:
 
Kontoinhaber: Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe  - 3A-Service
Bankverbindung: Evangelische Bank eG
IBAN: DE07 5206 0410 0000 5000 11
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Sammlung Müttergenesung HHSt 51/6760.01
 
oder nutzen Sie unsere online-Spendenmöglichkeit
 
  
 
Weitere Informationen zu stationären Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen gemäß §§ 24 und 41 SGB V (Mütter- und Mutter-Kind-Kuren) finden Sie unter:
 
 

Mutter mit zwei Kindern und Bilderbuch
Für die kommende Sammlung stehen Ihnen verschiedene Materialien zur Verfügung.
 
  • Doppelkarten "Tulpenmeer" und „Blumenwelt“
  • Postkarten "Danke" in verschiedenen Designs
  • Plakate DIN A3
  • Spendenflyer
  • Lesezeichen
  • Türanhänger
  • Luftballons
  • Abzeichen Müttergenesungswerk selbstklebend

Das Sammlungsmaterial ist kostenlos und ist ein Dankeschön an die Spenderinnen und Spender.


 

viele bunte Blumen

 

 

 

 

 

 

 

Kampagnenmotiv 2026 Schulwettbewerb
Super, wenn Sie und Ihre Schule sich am Schulwettbewerb beteiligen möchten! Das passende Sammlungs- und Informationsmaterial dafür können Sie kostenfrei bei uns bestellen.
 
Alle Infos zum Schulwettbewerb finden Sie unter folgendem Link: 
 
 
 

Lg EVA
Logo Diakonie Müttergenesungswerk

Die Landesgeschäftsstelle der Evangelischen Landeskirche Baden ist eine Einrichtung des Evangelischen Fachverbandes für Frauengesundheit e.V. (EVA).
Unsere Geschäftsstelle und die örtlichen Beratungs- und Vermittlungsstellen der Diakonischen Werke unterstützen auf dem Weg zu einer Mütter- oder Mutter-Kind-Kur, zu einer Väter- oder Vater-Kind-Kur oder zu einer Kur für pflegende Angehörige.

 

 

Die Kurberaterinnen bei den Diakonischen Werken
 
  • informieren Sie über die Beantragung einer Kur
  • unterstützen Sie ggf. bei dem Antragsverfahren und der Kliniksuche
  • beraten und helfen bei der Finanzierung in Notlagen
 
Weiterführende Links:
 
 
 

Neue Kraft für Mütter
Wenn die Mutter krank ist und das Kind mitleidet oder das Kind krank ist und die Mutter nicht mehr kann, dann kann eine stationäre Mütter- oder Mutter-Kind-Kur helfen. Das wichtigste Ziel einer solchen Maßnahme ist, dass der Mutter und den Kindern neue Kraft finden - für den Alltag und für neue Perspektiven.

Rechtliche Grundlagen
Stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen (Mütter- und Mutter-Kind-Kuren) gemäß §§ 24 und 41 SGB V unterliegen mit wenigen Abweichungen denselben gesetzlichen Regelungen, wie stationäre Rehabilitation nach §§ 23 bzw. 40 SGB V.

Zeitdauer
Die Regeldauer einer solchen Maßnahme beträgt drei Wochen. Ist es medizinisch notwendig, dann kann sie auch verlängert werden. Der Wiederholungszeitraum zwischen zwei Kuren beträgt vier Jahre. Auch hier kann der Zeitraum verkürzt werden, denn medizinisch begründete Ausnahmen sind möglich.

Kosten
Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bis auf die gesetzliche Zuzahlung. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt pro Kalendertag € 10.
Der Antrag muss direkt an die Krankenkasse gerichtet werden. Kinder sind von Zuzahlungen immer befreit. 
 
 
  

Ihre Ansprechpartnerinnen beantworten gerne weitere Fragen

Stefanie Schwarz

Referentin für Müttergenesung und Frauengesundheit
 

Donnerstags in Schwarz

Schriftzug Donnerstags in Schwarz
Respekt, Sicherheit und Gerechtigkeit für Frauen und Männer, Mädchen und Jungen: Auch wir machen mit bei der Bewegung „Donnerstags in Schwarz“ (Thursdays in Black). Die  globale, ökumenische Bewegung macht auf geschlechtsbezogene Gewalt aufmerksam und lehnt sich gegen Haltungen und Handlungen auf, die Vergewaltigung und Gewalt dulden.
 

„Wir erheben unsere Stimme gegen sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt und setzen uns dafür ein, dass Frauen und Männer, Jungen und Mädchen, vor Vergewaltigung und Gewalt in Sicherheit sind“, erklärte Uschi Schmitthenner, Vorsitzende des Landesausschusses der „Evangelischen Frauen in Baden“ in Karlsruhe. Dies gelte allgemein in ihrem Zuhause, in der Schule, auf der Arbeit und an allen Orten in unserer Gesellschaft.
 
Die Unterstützer/innen der Kampagne tragen donnerstags schwarze Kleidung und einen Anstecker, um zu zeigen, dass sie Teil der globalen Bewegung sind. Schwarz ist in der Kampagne die Farbe des Widerstandes und der Resilienz. Sie soll vor allem Frauen Respekt geben, die Ungerechtigkeit und Gewalt die Stirn bieten. „Es ist immer wieder bewundernswert, mit welcher Kraft bedrängte Frauen der Gewalt widerstehen“, sagte Schmitthenner.
 
Die Bewegung entstand aus der Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen (1988 – 1998) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), in der Berichte von Vergewaltigung als Kriegswaffe, geschlechtsbezogener Ungerechtigkeit, Misshandlung, Gewalt und von vielen Tragödien, die aus solcher Gewalt entstehen, ersichtlich wurden. Die Bewegung wird von vielen Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rats der Kirchen, von nationalen Kirchenräten und ökumenischen und interreligiösen Partnern, akademischen Institutionen, Vereinen von Studierenden und vielen mehr getragen.
 
 
Info-Flyer: 
 
 
 

#gleichundberechtigt: 50 Jahre rechtliche Gleichstellung von Pfarrerinnen in der Evangelischen Landeskirche in Baden

#gleichundberechtigt - viele Jahrzehnte lang waren das Menschen, die in der badischen Landeskirche Pfarrerinnen werden wollten nicht, denn lange war das Pfarramt nur Männern vorbehalten. Vor 50 Jahren - im April 1971 - jedoch beschloss die badische Landessynode ganz nüchtern "Pfarrer im Sinne der Grundordnung ist auch die Pfarrerin." und hob damit alle geschlechtsspezifischen Regelungen auf. Seitdem gilt, was vorher schon viele gefordert hatten und was wir dieses Jahr besonders feiern wollen: Pfarrerinnen sind #gleichundberechtigt.
 
Auf der Herbstsynode 2022 hat Sarah Banhardt, die Sprecherin des Theologinnenkonvents die Aktivitäten im Jubiläumsjahr vorgestellt. Auf folgende Aspekte ist sie dabei besonders eingegangen:
 
  • Was haben wir unter dem Titel #gleichundberechtigt gefeiert?
  • Wie haben wir das getan?
  • Was haben wir dabei gelernt?
  • Und welche Konsequenzen ziehen wir daraus?
Hier können Sie Ihre Ansprache nachlesen: 
 
Hier können Sie sich ihre Präsentation dazu anschauen: 
 
 
 

Rucksack mit Logo Gleichundberechtigt
Ihnen (und uns natürlich auch) gefällt unser #gleichundberechtigt-Design so gut, dass wir uns entschlossen haben, einen Spreadshirt-Shop einzurichten, in dem Sie T-Shirts und andere schöne Dinge, individuell auf Ihren Geschmack zugeschnitten, käuflich erwerben können. Selbstverständlich Non-Profit.
 
 
 
 

 
Im neuen Podcast zum Unionsjubiläum geht es um "unser" Thema: #gleichundberechtigt.
 
Warum hat es überhaupt so lange gedauert zur Gleichstellung? Meilensteine, Argumente, Kräfte, die den Weg bereitet haben? Wie haben Frauen die Kirche verändert?
Und heute:
Sexismus und Anfeindungen müssen aufhören - und was steht noch aus?
 
Sarah Banhardt, Theologin und Historikerin, promoviert zu Doris Faulhaber. Im Gespräch mit Wolf-Dieter Steinmann, Rundfunkpfarrer i.R. erzählt sie Spannendes und Zukunftsweisendes.
 
 

INTERRELIGIÖSES FRAUENNETZ BADEN

Das Interreligiöse Frauennetz in Baden will Frauen, Gruppen und Initiativen, die sich in der interkulturellen und interreligiösen Begegnungsarbeit engagieren, zusammenbringen und vernetzen.
 

Das Interreligiöse Frauennetz Baden hat sich 2007 konstituiert. Über 40 Frauen waren im Herbst 2007 in Karlsruhe zusammengekommen, um die Idee eines Interreligiösen Frauennetzes in Baden voranzutreiben. Im Rahmen der Tagung „Alltag und Frömmigkeit“, die in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Baden im März 2008 in Rastatt stattfand, wurde nun unten stehendes Selbstverständnispapier diskutiert und bestätigt. Die Tagung gab darüber hinaus einen Einblick in die Vielfalt der religiösen Traditionen auch innerhalb der einzelnen Religionen, indem Vertreterinnen aus Judentum, Christentum, Islam und der Bahai-Religion vorstellten, wie sie jeweils ihren Glauben im Alltag leben. Der lebendige Austausch, die engagiert geführten Diskussionen, das gemeinsame Lerninteresse und die offene Atmosphäre des Treffens machten diese Tagung nach übereinstimmender Meinung der Teilnehmerinnen zu einer ganz besonderen.

Wer wir sind ...
Das interreligiöse Frauennetz Baden ist ein Zusammenschluss von Frauen und Frauengruppen, die – zum Teil seit vielen Jahren – in interreligiösen und interkulturellen Initiativen engagiert sind. Es vernetzt die dort gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen, dient der Begegnung, dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung und fördert neue Dialoginitiativen unter Frauen. Darüber hinaus versteht es sich als Ort des miteinander und voneinander Lernens und als Forum zur Diskussion und Bearbeitung von religiösen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen aus der Perspektive von Frauen und vor dem Hintergrund der je verschiedenen religiösen und kulturellen Traditionen der beteiligten Frauen.

Was wir wollen ...
Wir wollen das Engagement und die Kompetenzen von Frauen in der interreligiösen und interkulturellen Dialogarbeit deutlicher sichtbar machen und dem Beitrag und den Perspekti­ven von Frauen in der Öffentlichkeit mehr Gewicht verleihen. Wir wollen Frauen ermutigen und ermächtigen zu selbstbewusster Teilhabe und zur Mitgestaltung in allen Feldern der Gesellschaft. Wir wollen Frauen bestärken, selbst initiativ zu werden als Brückenbauerinnen für ein gutes und respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft.

Was wir tun ...
Wir laden Frauen ein, sich mit uns in der interreligiösen und interkulturellen Dialogarbeit zu engagieren. Regelmäßige Netztreffen dienen der Begegnung, dem Austausch und der Information; Bildungsveranstaltungen und Workshops bieten die Möglichkeit, sich mit religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragenstellungen vertieft auseinanderzusetzen.

Was uns besonders am Herzen liegt ...
Einander respektvoll und offen, mit Wertschätzung und Interesse begegnen; einander als gleichwertige Gesprächspartnerinnen achten; durch gegenseitiges Kennenlernen, Vorurteile abbauen; durch Dialog, sich und andere besser verstehen; von anderen staunend lernen, Gemeinsamkeiten entdecken, Unterschiede respektieren; Gastfreundschaft pflegen.

Im Interreligiösen Frauennetz Baden arbeiten zusammen ...
(aus: Als Frauen und Männer geschaffen ...)

 

 

Unterwegs für das Leben

"Unterwegs für das Leben" ist eine Bewegung, getragen von Frauen aus unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen, die über konfessionelle und parteipolitische Grenzen hinweg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung eintreten.
 

 "Unterwegs für das Leben" ist eine Bewegung, getragen von Frauen aus unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen, die über konfessionelle und parteipolitische Grenzen hinweg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung eintreten.

Wir sehen die ursächlichen Zusammenhänge zwischen unserem eigenen Wohlergehen und der Ausbeutung und Zerstörung unserer Erde. Wir wollen die Verantwortung für das Über-Leben kommender Generationen nicht allein den Experten von Politik und Wirtschaft überlassen. Wir sind willens, unsere Zeit, unseren Verstand und unsere Fantasie für eine für alle Menschen bewohnbare Erde einzusetzen.

In einer Zeit tief greifender Veränderungen in Europa und allen Kontinenten, angesichts der Erwartungen und Hoffnungen von Menschen in Hunger- Kriegs- und Krisengebieten, sowie unter dem Eindruck zunehmender Gewalt in immer neuen Formen, sind wir dennoch zuversichtlich, dass Schritte der Versöhnung und Wege zum Frieden zwischen Menschen und mit der Natur getan werden können.

Wir machen uns gemeinsam auf den Weg von Ort zu Ort, um uns zu informieren und Gespräche zu führen mit Menschen in ihrem Alltag und mit Menschen, die besondere Verantwortung in Politik und Gesellschaft haben. Tägliche Besinnungen und Gottesdienste auf unseren Wegen geben uns Orientierung und Mut, nicht vor Sachzwängen zurückzuschrecken, sondern eigene Kompetenz zu gewinnen und sie einzubringen.

Als Frauen ohne besonderes Mandat sind wir 1983 zu Fuß durch ganz Baden nach Genf gegangen, wo wir den Verhandlungspartnern der Abrüstungskonferenz einen Brief mit 46000 Unterschriften übergaben und ihnen die Sorgen der Menschen über ein drohendes Scheitern der Verhandlungen vortrugen. Aufgrund hierbei gewonnener Erfahrungen sind wir – Frauen vor allem aus Baden und Hessen – seitdem Jahr um Jahr viele Wege gegangen.
Die Fragen und Einsichten aus zahllosen Begegnungen unterwegs mit Menschen

  • aus vielen Gemeinden und
  • alternativen Projekten
  • mit Wissenschaftlern und Kraftwerksbetreibern
  • mit Vertretern der Bundeswehr, Rüstungsexperten und -produzenten

haben wir eingebracht in unsere jährlichen Bonner und nun Berliner Gespräche mit Abgeordneten des Bundestages und Vertretern/Vertreterinnen der Bundesministerien.

Wir sind davon überzeugt, dass notwendige politische Entscheidungen von einer breiten Öffentlichkeit getragen und umgesetzt werden müssen. Im Bemühen um die Bewältigung der uns bedrängenden Probleme der Globalisierung kann auf Fantasie und kritische Begleitung durch basisnahe Gruppen und Bewegungen nicht verzichtet werden.

Wir Frauen UNTERWEGS FÜR DAS LEBEN zählen uns dazu.

Um das Auseinanderdriften von Arm und Reich zu verhindern, um Gewalt zu überwinden und um die Lebensgrundlage für alle Menschen und die ganze Schöpfung zu erhalten, bedarf es umfassender Veränderung im menschlichen Verhalten und einer an diesem Ziel orientierten Politik. Neue Wege müssen gefunden und gegangen werden.
 
UNTERWEGS FÜR DAS LEBEN möchte sich an der Suche danach beteiligen.
 
Seit der Wende in der damaligen Tschechoslowakei haben sich die zwischenkirchlichen Kontakte vertieft. Die Begegnungen und gemeinsamen Wege mit Frauen aus Prag bei uns und in der Tschechischen Republik betrachten wir als Beitrag für das Zusammenwachsen der Menschen im gemeinsamen Europa.
 

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Liebe, der Kraft und der Besonnenheit. 2. Tim 1,7

Weitere Infos finden Sie auch hier:  www.frauengeschichte-baden.de/unterwegs-fuer-den-frieden

Infoflyer: 

 

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Infos Newsletter
Nie mehr eine schöne Reise, eine interessante Veranstaltung oder wichtige Informationen verpassen! Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.
 
Wir sind auch auf Facebook und Instagram vertreten. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit uns verbinden!