Den Abschied begleiten – Erfahrungen einer Pfarrerin
Beerdigungen gehören zu ihrem beruflichen Alltag. Anna Manon Schimmel ist Pfarrerin. Sie begleitet Angehörige von Verstorbenen und bereitet mit ihnen die Beerdigung vor. Wie sie das tut und was ihr dabei wichtig ist, erzählt sie im Interview.
Heiraten im Europa-Park: Vom Teenagerpaar zum Traumpaar
Jacqueline (30) und Raphael (33) waren Teenager, als sie sich vor 15 Jahren über gemeinsame Freunde kennenlernten und verliebten. „Wir sind zusammen erwachsen geworden“, stellt Jacqueline fest. Die Liebe hat über all die Jahre gehalten, nur der Wunsch, ihre Partnerschaft irgendwann auch einmal mit einem Trauschein zu besiegeln, stellte sich nicht so richtig ein. „In dem Dorf, in dem wir leben, gehört heiraten zur Dorfkultur dazu. Gerade deswegen wollten wir bis vor zwei Jahren gar nicht heiraten, denn wir machen gerne unser eigenes Ding“, gibt Jacqueline offen zu. Doch dann kam es anders.
„Friedenstöne: Klingt überall!“
Zwei Jahre Arbeit hat Traugott Fünfgeld in sein neues Chorstück „Inmitten von Leben“ gesteckt. Es ist ein Auftragswerk zum Albert-Schweitzer-Gedenkjahr, aber auch eine ganz persönliche Hommage an den berühmten Arzt, Theologen und Musiker. Am 4. Juli 2025 wird es im Rahmen des badischen Chorfestes in Emmendingen uraufgeführt. Über sich und sein Werk erzählt der Offenburger Kirchenmusiker im Gespräch mit Martina Steinbrecher.
Deep Dive in die digitale Welt
Gemeinsam über aktuelle gesellschaftliche, politische und technologische Themen diskutieren. Das ermöglicht die re:publica einmal im Jahr. Ende Mai waren wir, die Mitglieder der EKIBA-Internetredaktion, bei dieser Konferenz in Berlin. Hier sind einige persönliche Eindrücke.
Pizza, Papst und Pilgerweg
Ökumenisch gemeinsam nach Rom: Im Heiligen Jahr 2025 machten sich Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg in die Ewige Stadt. Deutlich wurde, dass Ökumene vom Miteinander lebt – geistlich, menschlich und ganz praktisch. - Ein Reisebericht von Prälat Marc Witzenbacher.
Tastend, mutig, preisgekrönt – Kirche auf Franklin
Kirche in einem neuen Stadtteil – das bedeutet vor allem, Formen entdecken, wie Glaube hier gemeinsam gelebt werden kann. Was suchen und brauchen Menschen, die sich im Stadtteil neu einleben? Was passt zu ihnen? Das bedeutet auch, neu denken und viel ausprobieren. „Kirche auf Franklin“ geht diesen Weg und hat dafür den Paul-Lechler-Preis in der Kategorie „Religiöse Kommunikation“ bekommen.
Die Logik verlassen
Freiheit, Kirche an unerwarteten Orten neu zu erfinden und kirchliche Arbeit um die Ecke zu denken, wünscht sich Dr. Thomas Schlegel. Er meint, Strukturveränderungen allein führen in eine Sackgasse. Das hat er bei seiner Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), hautnah miterlebt. Acht Jahre lang war er für das Programm zur Förderung anderer Gemeindeformen (Erprobungsräume) der EKM verantwortlich. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen. Im April 2025 war er zu Gast bei der Badischen Landessynode.
Mitten im Leben – und plötzlich krank: Isabels Alltag mit ME/CFS
Isabel ist 46 Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig ändert. Die Wissenschaftsreferentin erkrankt nach einer Covid-Infektion an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Über 600.000 Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen, ca. 17 Millionen weltweit, Tendenz steigend. Die Krankheit ist wenig erforscht. Eine anerkannte Therapie gibt es bisher nicht. Die Betroffenen und ihr Leid werden oft übersehen. Isabel, die früher ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert war, will das ändern und hofft dabei auch auf die Hilfe der Kirche.
Faire Arbeit statt Ausbeutung: Beratungsstelle unterstützt Beschäftigte in Not
Wenn Menschen zu Renate Zäckel in die Beratungsstelle „Faire Arbeit Baden-Württemberg“ kommen, dann geht es meistens um existenzielle Probleme. Es geht um nicht ausgezahlten Lohn, Verstöße gegen das Mindestlohngesetz oder unseriöse Arbeitsverträge. Wie sie und ihre Kolleg*innen helfen, erfährst du in unserem Journalbeitrag.
Hoffnung – ein Weltverhältnis
Auszüge aus einem Gespräch von Martina Steinbrecher mit Jonas Grethlein
Leichtigkeit zeigen
Sie hat ein spannendes Jahr hinter sich: eine neue berufliche Aufgabe, ein neuer Lebensort.
Den Mut-Geschichten in der Bibel fühlt sie sich auch deshalb sehr verbunden. Wenn Anfang Mai der nächste Kirchentag in Hannover stattfindet, ist die badische Pfarrerin Dr. Anne Helene Kratzert als Kirchentagspastorin zu erleben. Was der Kirchentag zu bieten hat und worauf sie sich persönlich freut, erzählt sie im Gespräch.
Wenn Glaube über Grenzen geht
Glaube ist vielfältig. Es gibt nicht nur eine Meinung und nicht nur einen Weg. Glaube soll dich in den Herausforderungen des Lebens stärken. Doch nicht alle Menschen erleben das so. Wo andere für dich entscheiden, wie du leben sollst und was du denken darfst, kann Glaube verunsichern, im schlimmsten Fall auch krank machen. Stefanie Fischer-Steinbach ist Klinikseelsorgerin. Immer wieder begegnet sie Menschen, die geistlichen Missbrauch erlebt haben. Davon erzählt sie im Interview.
Durchhalten! (… oder auch nicht)
Seit Aschermittwoch fasten wieder mehrere Millionen Menschen in Deutschland. Manchen geht es dabei in erster Linie darum, ihrem Körper etwas Gutes zu tun, indem sie ihm eine Pause von Alkohol oder Süßigkeiten gönnen. Die Beliebtheit christlicher Fastenaktionen zeigt, dass viele Menschen die Zeit vor Ostern auch aus ihrem christlichen Glauben heraus bewusst gestalten wollen. Aber was, wenn ich kurz davor bin, mein Fastenvorhaben abzubrechen? Antonia Rumpf hat sich damit intensiv auseinandergesetzt:
Eine Mutter erzählt von ihrer schwersten Entscheidung
Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag – ein Tag, der auf die Herausforderungen und Chancen von Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam macht. Einer Expertenschätzung zufolge werden in Deutschland jährlich über 1000 Babys mit dem Down-Syndrom geboren. Die Diagnose in der Schwangerschaft stellt viele Frauen vor eine schwere Entscheidung. Michaela Konrad erzählt davon.
Von Krise zu Krise
Eine schlechte Nachricht jagt die andere. Immer schwerer wird das Leben. Daniel Paulus kennt sich aus mit Krisen. Er ist Notfallseelsorger. Wir haben ihn gefragt, was in schweren Zeiten hilft.
Mobbing am Arbeitsplatz: Wie das Mobbingtelefon Betroffenen hilft
Kennst Du das auch? Du scheinst bei der Arbeit nie etwas richtig zu machen, deine Leistungen werden nicht anerkannt, die Kolleg*innen tuscheln hinter deinem Rücken? Die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz sind oft gravierend: Angst zur Arbeit zu gehen, psychische und körperliche Probleme. Eine Art Erste Hilfe bietet das Mobbingtelefon. Was Mobbing bedeutet, wie es sich auswirkt und wie die Berater*innen helfen, erfährst Du im Interview mit Katja Stange und Maximilian Hesslein.
Warum Flüchtlinge?
Die Meinungen darüber, wie Flüchtlingspolitik aktuell gestaltet werden sollte, gehen weit auseinander, auch innerhalb der christlichen Kirchen. Der gemeinsame Brief der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Bischöfe zum geplanten „Zustrombegrenzungsgesetz“ hat hohe Wellen geschlagen. Elisabeth Hartlieb erläutert, warum sich die Kirche für eine humane Flüchtlingspolitik einsetzt.
„Hast du Angst, bald in einer Diktatur aufzuwachen?“
Sie macht sich Sorgen um Werte, Meinungsfreiheit und Demokratie. Magdalene Leytz ist Referentin für Demokratiebildung und sieht Desinformation derzeit als eine der größten Bedrohungen. Was man dagegen tun kann und welche Verantwortung Christ*innen haben, beschreibt sie hier.
Als Christ*innen für Flüchtlingsschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Migration ist zu einem der wichtigsten Themen im Bundestagswahlkampf 2025 geworden. Warum das Grundrecht auf Asyl geschützt werden muss und was das mit dem biblischen Gebot der Nächstenliebe zu tun hat, erläutern Jürgen Blechinger, Regine Gnegel und Elisabeth Hartlieb vom Arbeitsbereich „Flucht und Migration“ der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Vielfalt leben in der Kirche
G*tt1 zeigt sich in Vielfalt. Vielfalt zu leben, ist trotzdem nicht immer einfach. Auch die Kirche muss noch diversitäts- und diskriminierungssensibler werden. Dafür setzt sich Claudia Baumann ein. Sie ist die landeskirchliche Beauftragte für Gleichstellung und Diversity und leitet die gleichnamige Stabsstelle. Über ihre Arbeit und die aktuellen Herausforderungen spricht sie im Interview.
Zuhören, aber nicht schweigen
Was tun, wenn im Gespräch oder bei einem Treffen plötzlich demokratiefeindliche oder rechtsradikale Gedanken geäußert werden? Tipps von Dr. Harald Lamprecht; er ist Weltanschauungsbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Sachsen.
Mehrgenerationendorf Hirschlanden: Gemeinsam stark für Jung und Alt
Ländlich gelegen, eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Feldern und Wiesen. Das ist Hirschlanden, ein kleiner Ort im nordbadischen Odenwald. Schon seit einigen Jahren arbeiten die rund 400 Einwohner*innen daran, ihr Dorf für Jung und Alt lebenswert zu gestalten. Als „Mehrgenerationendorf“ wurde Hirschlanden mehrfach ausgezeichnet. Wie es dazu kam, was Hirschlanden so besonders macht und was die Kirche damit zu tun hat, erfahren wir von Ortsvorsteher Martin Herrmann.
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