Jede Woche neue Einblicke in die EKIBA

Storys, Portraits & Impulse

  
Menschenschlange vor der Vesperkirche

"Man gibt etwas und man bekommt etwas"

Britta Hansen steht in blauer Arbeitsweste auf der Treppe der Johanniskirche in der Karlsruher Südstadt. Sie blickt auf die Menschenschlange vor dem Eingang zum Innenhof. Lächelnd begrüßt sie die ankommenden Gäste, die zuerst einmal mit Kaffee oder Tee versorgt werden. So lässt sich an diesem kalten Januartag die Wartezeit bis zur Eröffnung der „Essens-Straße“ besser überbrücken. Hansen ist ehrenamtliche Projektleiterin der Karlsruher Vesperkirche und von Anfang mit dabei. Sie berichtet von ihren Erfahrungen.
Krippe mit den heiligen 3 Königen

Wer da alles zusammenkommt!

Über Caspar, Melchior, Balthasar und alle anderen
Hände setzen eine Pflanze in die Erde

Mit Hoffnung ins neue Jahr

Die Umfragen zum Jahreswechsel zeigen: die Menschen gehen dem neuen Jahr weit weniger zuversichtlich und optimistisch entgegen. Die Corona-Krise, der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen sorgen für Angst vor der Zukunft. Immer mehr Menschen werden von massiven Existenzängsten geplagt. Was gibt der Bischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, Halt und Hoffnung für das Neue Jahr?
Mädchen blickt mich durch eine Lupe an

Du bist ein Gott, der mich sieht

Gedanken zur Jahreslosung 2023 
Ziehung der Hernhuter Tageslosungen

„Mit den Losungen beginne ich meinen Tag“

Zum Jahreswechsel liegen sie wieder in den Buchhandlungen aus: die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Viele Menschen lesen sie täglich. Auch bei mir vergeht kein Tag ohne Losungen. 
Szene Geburt Jesu im Stall mit lebendigen Darstellern

Ins Staunen kommen

Über die O-Töne in der Weihnachtsgeschichte
aufgeschlagenes Buch zwei Seiten zum Herz gefaltet

Lesen trotzt Kälte und Krisen

Anregungen aus dem biblischen Buch Zefanja
Schriftzug Wärmewinter

#wärmewinter - Ein Beispiel aus Pforzheim

Es ist Donnerstagabend, halb sechs. „Willst du noch Brot zur Suppe?“ Teller, Gläser, Tassen und Besteck werden auf dem großen runden Esstisch hin- und hergeschoben, Stühlerücken, „Kommt ihr bitte auch zum Essen?“
Gemeinsames Abendessen in einer warmen Umgebung. Die fünf Kinder und drei Erwachsenen sitzen nicht zu Hause am Esstisch, sondern im DiakoniePunkt Dillweißenstein. Hier gibt es seit kurzem alle zwei Wochen den „Suppenabend mit Spiel und Begegnung“ – einer von vielen Orten im #wärmewinter von Evangelischer Kirche und Diakonie. 
brennende Kerze mit Friedenssymbol

Menschenrecht Gottes

Von Menschenrechten und Gottes Recht auf Menschen
Fahne "Nein zu Gewalt gegen Frauen" vor dem Oberkirchenrat in Karlsruhe

Zuhören und sensibel sein

Die Zahl erschreckt mich. Jede dritte Frau ist in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Also mehr als zwölf Millionen Frauen. Was kann ich tun, wenn sich mir jemand anvertraut oder ich selbst Opfer werde? Anregungen finde ich bei Instagram. 
Krippe mit Kind in der Krippe

Ein Abenteuer

Vom Abenteuer im Advent
Plakatmotiv der 64. Spendenaktion Brot für die Welt

Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Lange Zeit ist für Nazli Begum jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Küstenregion von Bangladesch. Immer häufiger werden ihre Felder von salzigem Meerwasser überflutet und zerstört. Doch sie hat gelernt, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.
Mann schaut auf Armbanduhr

Im Wartezimmer Gottes

Wenn Warten nicht nur an den Nerven zerrt, sondern die Augen öffnet
LKWs auf Parkplatz

"Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in Deutschland passiert"

Diskutieren Sie auch über die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar? Mit Kolleg:innen und zuhause? In den Medien geht es in diesen Tagen oft erst in zweiter Linie um den Fußball. Wir hören von den Machenschaften in der Fifa rund um die Vergabe des Turniers und beim Turnier selbst. Es wird über die Ausbeutung der ausländischen Arbeitskräfte berichtet, die beim Bau der Stadien eingesetzt waren. Dass auch in Deutschland Menschen ausgebeutet werden, ist für viele von uns undenkbar.
Grabsteine im Gegenlicht

Unbedacht verstorben

Von einer Bestattung in Würde
rote rose und Bäume

Trauer und Trost

Es ist ein grauer Novembernachmittag. Neblig und nasskalt, einer der ersten wirklich kalten Tage in diesem Herbst. Auf dem Weg in die Stadt mache ich an einer Coronatest-Station Halt. Denn ohne tagesaktuellen Negativtest darf ich nicht in die Klinik. Ich will meinen Onkel Karlheinz besuchen, der dort schon seit sieben Wochen schwerkrank liegt. Ich weiß, dass es der letzte Besuch sein wird. Es ist nicht das erste Mal, dass ich das erlebe und vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen. 
trennung impossible zu im possible

Ich mache da nicht mehr mit!

Veränderungen beginnen bei mir
Ausschnitt Roulette

Frieden lernen

Die Roulettekugel rollt. Auf der roten Sieben bleibt sie liegen. „Du Motherfucker“ schallt es durch den Raum. Alle sind gespannt, wie sich der Beschimpfte spontan verhalten wird. Denn darauf kommt es an beim „Beleidigungs-Roulette“: den Mechanismus von Beleidigungen zu durchschauen und dann anders reagieren zu können als nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir.“
Judenstern an Fassade

Jetzt ist die Zeit

Gedanken zu den Tagen zwischen 9. und 11. November 2022
Die Tage zwischen dem 9. und 11. November sind Tage, an denen die Fäden der Vergangenheit sortiert und mit dem drängenden „Hier und Jetzt“ verknüpft werden wollen. 
Buchstaben Fließen Scrabble-Spiel

Worte finden

Über Wortfindungsstörungen und Gottes Wort zur rechten Zeit
Statue Martin Luther mit Bibel

Dem Volk aufs Maul geschaut

73 Tage waren nötig, um eine sprachliche Revolution in Gang zu bringen. Vor 500 Jahren übersetzte Martin Luther in dieser kurzen Zeit das Neue Testament ins Deutsche. Er ermöglichte damit vielen Menschen die Bibel zu lesen und zu verstehen, und schuf die Grundlage für eine einheitliche deutsche Sprache.
Martin Luther als Playmobilfigur

Gnade

Was bedeutet Gnade? Eine Annäherung Buchstabe für Buchstabe
Zwei Hände halten eine wärmende Kürbissuppe

Mehr als eine warme Mahlzeit

Peter Meyer (Name geändert) kommt lächelnd in die „Boje“ in Radolfzell. Seine zittrigen Hände winken wild vor Aufregung: „Ich freue mich hier zu sein – das tut mir so gut.“ Im Tagestreff „Die Boje“ für Menschen mit psychischer Erkrankung kann er sich von seinen Sorgen ablenken.
Klinikclown in der Uniklinik Mainz

Humor hilft heilen

Er ist Deutschlands wohl bekanntester Fernsehmediziner: Dr. Eckart von Hirschhausen. In der TV-Sendung  „Hirschhausens Quiz des Menschen“ erklärt er Millionen von Zuschauern, wie der menschliche Organismus funktioniert. Früh hat er erkannt, dass auch Humor wichtig für die Gesundheit und das Gesund-Werden ist. 2008 hat der Mediziner und Kabarettist  die Stiftung „Humor Hilft Heilen“ gegründet. Im Interview mit der ekiba erläutert er, was es damit auf sich hat und was ihm besonders am Herzen liegt.
 
Skulptur Szene Barmherziger Samariter

Das Geheimnis der Nächstenliebe

Gedanken über Nähe, Naheliegendes und Nächstenliebe
junge Hände halten alte Hand

Die Menschen nicht allein lassen

Sterbehilfe ist ein umstrittenes Thema. Was soll erlaubt sein, was nicht? Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2022 entschieden, dass Menschen grundsätzlich ein legaler Weg zum assistierten Suizid offenstehen muss. Deshalb ist eine neue rechtliche Regelung notwendig. Die Abgeordneten des deutschen Bundestages haben bereits intensiv über mehrere Gesetzesentwürfe beraten. Die Entscheidung im Bundestag wird in diesem Sommer erwartet. Zur politischen Debatte äußern sich die badische Landesbischöfin Heike Springhart und Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden e.V., in einem Interview.
Tisch mit Geschirr und Gläsern

Offen geht

Wäre unsere Welt besser, wenn wir öfter miteinander essen würden?
Stacheldraht

Wenn Härte und Hoffnung aufeinanderprallen

Wissen Sie, wie es im Gefängnis zugeht? Was fehlt Inhaftierten am meisten und wer ist für sie da? Igor Lindner ist seit 18 Jahren evangelischer Seelsorger im Gefängnis. Zuhören und Trost spenden sieht er als Kern seiner Aufgabe.
reife Äpfel und Nüsse auf Boden im Garten

Erntedank? Fällt 2022 nicht aus!

Eine Einladung, in den nächsten Tagen bewusst darauf zu achten, was andere für mich geerntet haben 
Junge geht durch Getreidefeld

Dankbar

Wenn die Kirchen mit prächtigen Kürbissen, Broten, Obst und Gemüse geschmückt werden, dann wird Erntedank gefeiert. Auch wenn wir kaum selbst ernten und Lebensmittel in der Regel das ganze Jahr über verfügbar sind, ist es eines der beliebtesten Feste im Kirchenjahr.
Briefmarke Motiv Queen Elisabeth II.

Eine bemerkenswerte Frau

Von der Queen und anderen Frauen, die unser Leben prägen
Blauer Hintergrund mit Logo der Interkulturellen Woche

Angekommen und angenommen

Bis geflüchtete Menschen in Deutschland richtig ankommen, dauert es. Um den "Kulturschock" abzufedern, braucht es Begegnungen mit Menschen, die hier leben. Die Kapellengemeinde in Heidelberg ist so ein Ort der Begegnungen. Pedram Badakhshan ist 2011 als Geflüchteter aus dem Iran nach Deutschland gekommen und fand dort die „willkommene und begrüßende Atmosphäre“ einer badischen Kirchengemeinde.
Mann sitzt auf Parkbank mit Handy in der Hand

Verbindung zum Himmel

Jeder Mensch hat seine besonderen Orte. Besondere Knotenpunkte der Kommunikation. Auch mit Gott. 
Ein Paar Schuhe stehen in einer Pfütze, in der sich eine Person spiegelt.

Plötzlich und unerwartet

Vor Kurzem ist in meinem Bekanntenkreis eine junge Mutter schwer an Krebs erkrankt. Dass jemand plötzlich unerwartet aus dem Alltag gerissen werden kann, erlebe ich nicht zum ersten Mal. Und doch berührt es mich diesmal anders. Ich beginne mich zu fragen: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr da bin? Was kann ich schon vorher entscheiden und regeln?
Zwei Männer auf einfachem Floß

Mut und Vertrauen

Um Grenzen zu überwinden, braucht es Mut und Vertrauen
Virtueller Regenbogen schwebt über den Gästen der Vollversammlung

Fang dir einen Regenbogen

Ich laufe in Karlsruhe über das Gelände der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und bin berührt von Gebet, Gesang und lächelnden Gesichtern. Dieser Glaubensort strahlt Hoffnung aus. Es ist eine Atmosphäre wie ich es oft an Heiligabend nach dem Weihnachtsgottesdienst erlebt habe. Man kennt sich nicht, aber man grüßt sich und verteilt Geschenke durch freundliche Gesten.
Hand mit kleiner grüner Pflanze

Ein anderes Wachstum

Statt schneller-höher-weiter lieber in die Tiefe wachsen
Portrait von Christian Besau

Potential zur Versöhnung

„Alles, was die Menschen in diesen politisch schwierigen Zeiten zusammenführt, muss man machen. Im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) stecken enorme Ressourcen, Leute an einen Tisch zu bringen, die sonst nicht miteinander reden würden.” Deshalb und „aus Liebe zu den Menschen“ übernahm Christian Besau gerne das Amt des Delegierten für die Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe. Er geht „mit seinem eigenen protestantischen Gewissen“ an den Start.
Kind im Strampelanzug krabbelt auf dem Boden

Gebt den Kindern das Kommando

Was wirklich wichtig ist, und was eher nicht.
Soldat Longinus mit Lanze

Gott und Hufeisen - Frömmigkeit im Schwarzwald

Kennen Sie Longinus? Den Besuchern des Freilichtsmuseums „Vogtsbauernhof“ in Gutach fällt er gleich auf. Denn er ist Teil einer Kreuzesdarstellung an der Fassade des Hippenseppenhofes. Auf einem Pferd sitzend hält er eine Lanze in der Hand und blickt auf den gekreuzigten Jesus. Der Legende zufolge ist Longinus der Soldat, der die Todesprobe am gekreuzigten Jesus vornahm. Die Longinuskreuze sind eine regionale Schwarzwälder Tradition erläutert Museumspfarrer Hans-Michael Uhl. Er befasst sich mit der Frömmigkeit der früheren Schwarzwälder Bauern. Besuchern des Freilichtmuseums zeigt er, wie sich die evangelischen Höfe von den katholischen unterscheiden und dass die Grenze zwischen Glauben und Aberglauben manchmal fließend ist.
pinkfarbene plueschhausschuhe

Überraschungen

Manchmal liebe ich Überraschungen. Manchmal nicht. 
Computertastatur hat eine Herztaste

Tinder und Co.

Liebe im Netz suchen
Brautpaar umrahmt von Pfarrerin und Familie

Ja-Wort ohne Stress

Zum ersten Mal hat in Mannheim ein Traufest stattgefunden. Paare konnten kirchlich heiraten, sich segnen lassen oder ihr Ehejubiläum feiern. Ganz ohne den Stress, ein großes Fest organisieren zu müssen.
Bank an Wanderweg mit Blick auf die Berge

Von der Schönheit

Anregungen vom Verschönerungsverein
RealGreen-Award - Auszeichnung für KG Bühl

Bauen für die Zukunft

Kirchen sind Großverbraucher in Sachen Energie. Wie innovativ können sie beim Klimaschutz sein? Die evangelische Kirchengemeinde Bühl hat ihre Gebäude schon vor 10 Jahren energetisch saniert. Doch sie will mehr. Für ihre Planungen wurde sie jetzt mit dem RealGreen Award ausgezeichnet.
Tasse mit Milchkaffee auf Holztisch

Widerstand und Ergebung

Verhaltenslehre am Frühstückstisch
orange Straßenbahn, Schienen

Feuriger Elias

Was die Bibel mit dem Namen eines öffentlichen Verkehrsmittels zu tun hat 
Korb mir orange-farbenen Schwimmflügeln

Schwimmflügel

Schwimmflügel halten mich bei den ersten Schwimmversuchen über Wasser. Gott verleiht mir Schwimmflügel für die Gewässer des Lebens.
Blick durchs Schaufenster der Pop-Up-Kirche in die Fußgängerzone

Kirche mit Schaufenster

Kirche statt Leere heißt es für zwei Monate in der Tauberbischofsheimer Innenstadt. Aus einem ehemaligen Sportgeschäft wurde eine Pop-Up-Kirche. Im Juni und Juli 2022 lässt sich durch die offene Tür und das Schaufenster beobachten, was Kirche und Diakonie so macht. Für Stadtpfarrerin Heike Kuhn ein gelungenes Experiment.
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