Warum bekommt die Kirche Staatsleistungen?
Sogenannte Staatsleistungen an die Kirchen und deren mögliche Ablösungen werden seit langem in Politik und Gesellschaft diskutiert. Warum es sie gibt und was die Reformation und Napoleon damit zu tun haben, erläutern wir Ihnen hier.
Klangbad im Blütenmeer – Am 1./2. Juli 2023 ist Badischer Landesposaunentag in Mannheim
Ein einmaliger Veranstaltungsort und Rekordanmeldezahlen - die Vorfreude auf den 30. Badischen Landesposaunentag scheint riesig zu sein. Über 2.300 Bläserinnen und Bläser haben sich angemeldet. Sie werden das Gelände der BUGA23 in Mannheim zum Klingen bringen wie keine andere Veranstaltung. Mehr über das große Aufeinandertreffen von Pflanzen, Menschen und Klängen erfahren Sie im Interview mit Heiko Petersen und Christian Kühlewein-Roloff.
Die Wege Gottes - Landesbischöfin Heike Springhart über ihren Taufspruch
Rund um den Johannistag am 24. Juni werden deutschlandweit in zahlreichen evangelischen Kirchengemeinden Tauffeste oder Tauferinnerungsgottesdienste gefeiert. Jeder Täufling, ob Säugling oder schon erwachsen, bekommt einen Taufspruch mit auf seinen Lebensweg. Bei Landesbischöfin Heike Springhart war das auch so. Als sie im Alter von sieben Wochen getauft wurde, hat der Pfarrer den Taufspruch für sie ausgesucht. Wie sie ihn vor einiger Zeit für sich entdeckt hat, und was er für sie bedeutet, sehen Sie im Video.
„Es ist so schwer, gut anzukommen“ – Von der Arbeit mit Geflüchteten in Heidelberg
Am 20. Juni ist internationaler Weltflüchtlingstag. Die Vereinten Nationen haben ihn ins Leben gerufen. Mit Aktionen und Veranstaltungen soll auf die Situation von Millionen von Menschen aufmerksam gemacht werden, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen müssen. Auf was muss man 2023 besonders aufmerksam machen? Sigrid Zweygart-Peréz, Seelsorgerin im Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village in Heidelberg, muss nicht lange überlegen.
Kirche mal anders - Diakonin und Diakon auf Social Media Kanal aktiv
Regelmäßige Gottesdienstbesuche gehören für die überwiegende Mehrheit der unter 40-jährigen nicht zum Alltag - und das nicht erst seit Pandemie und Lockdown. Dennoch sind auch jüngere Menschen auf der Suche nach Sinn und Spiritualität in ihrem Leben. Die sozialen Medien sind auch dafür ein beliebter Anlaufpunkt. Warum also nicht dahingehen, wo die Menschen sind, sagten sich Diakonin Gianna Baier und Diakon Oliver Münch und starteten ihren Tiktok-Kanal „Kirche mal anders“.
Sammeln und sortieren – Hinter den Kulissen eines Diakonie-Ladens
Ab und zu packt mich das Ausmistfieber und ich beginne Dinge auszusortieren. Dinge, für die ich selbst keine Verwendung mehr habe, die aber zu schade sind, um sie wegzuwerfen. Eine neue Zwischenheimat meiner aussortierten Sachen sind die zwei Second-Hand-Läden der Diakonie in Karlsruhe. Die schiere Größe der zentralen Annahmestelle beeindruckte mich bei jedem meiner Besuche und machte mich neugierig: Was passiert, nach dem ich meine Dinge abgegeben habe?
Die ganze bewohnte Erde – Pfingsten und Ökumene
Wissen Sie, warum wir Pfingsten feiern? Pfingsten gilt als der Geburtstag der Kirche. Der Überlieferung in der Apostelgeschichte zufolge wurden die Jünger am 50. Tag nach dem Tod Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Danach konnten sie fremde Sprachen verstehen und sprechen. Was das Pfingstwunder mit der Ökumene zu tun hat, erfahren Sie im Interview mit Anne Heitmann, Leiterin der Abteilung „Ökumene und Kirche weltweit“ in der ekiba.
Gott, Glauben und Gemeinschaft – Konfi-Arbeit im Wandel
Über den Glauben spricht man nicht. Schon gar nicht als Teenager. Oder doch? Auf der Suche nach dem, was dem Leben Sinn gibt und auch in schweren Momenten trägt, bietet die Konfi-Arbeit viele Möglichkeiten.
"Dadurch sind wir erst zu einer Familie geworden" - wenn eine Patchworkfamilie kirchlich heiratet
Kann man kirchlich heiraten, wenn man vorher schon einmal verheiratet war? Wie werden Familienmitglieder und der Freundeskreis reagieren? Sandra und Christoph sind unsicher. Doch ihre kirchliche Hochzeit sorgt für Begeisterung bei allen, die dabei waren.
Für ein gutes Miteinander in kirchlichen Betrieben
Der 1. Mai ist traditionell der Tag der Arbeiterbewegung. Vielerorts rufen Gewerkschaften und gewerkschaftsnahe Parteien und Organisationen zu Kundgebungen für Arbeitnehmerrechte auf. Für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Kirche und Diakonie setzt sich Susanne Eichler ein. Erfahren Sie, was ihre Arbeit ausmacht und was sie sich für kirchliche Betriebe wünscht.
Was ist für Sie wirklich wichtig?
Gerade wenn viel auf einen einstürmt, tut es gut, darüber nachzudenken.
Im Gespräch löst sich vieles – Hilfe bei seelischen Problemen
Wer zu Christoph Lang in die Beratungsstelle „brücke“ nach Karlsruhe kommt, hat Sorgen. Sorgen und Probleme, die nicht warten können. Der evangelische Pfarrer und seine Kolleginnen und Kollegen sind da, um den Menschen zuzuhören. Viele junge Leute der sogenannten Generation Z gehören dazu. Ihnen ist auch die diesjährige ökumenische Woche für das Leben (22.-29. April) unter dem Motto „Generation Z(ukunft). Sinnsuche zwischen Angst und Perspektive“ gewidmet.
"Wir verschenken Zuversicht" - Kirche auf der Bundesgartenschau in Mannheim
Was sie gedacht, geplant und gestaltet haben, muss sich nun bewähren. Koordinatorin Valentina Ingmanns, Gemeindereferentin Barbara Kraus und Pfarrerin Nina Roller leiten das Projekt „Kirche auf der BUGA23“. Worauf sich Besucherinnen und Besucher bis zum 8. Oktober 2023 freuen können, erzählen sie im Interview.
Flüchtlingshilfe in Gengenbach — Ohne Kirche geht es nicht
In der beschaulichen Kleinstadt Gengenbach leben nicht nur syrische Geflüchtete, sondern auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine oder aus dem Iran. Die Evangelische Kirchengemeinde Gengenbach bietet viele Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Im Verbund mit weiteren Akteuren innerhalb der Stadt hilft die Kirchengemeinde den Geflüchteten und unterstützt sie beim Ankommen in Deutschland.
Dem Auferstandenen begegnen
Die kleinen Auferstehungen im Leben entdecken
Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende — Ostern feiern
Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus. Es ist ein Fest des Lebens. Hoffnungsvoll wie der Frühling.
Religionsunterricht — ”praktisch und lebensnah”
Können Sie sich noch an den eigenen Religionsunterricht erinnern? Wahrscheinlich werden gemischte Gefühle dabei sein: Begeisternde Lehrkräfte, aber auch Phasen des persönlichen Hinterfragens. Viele Eltern werden sich ebenfalls zurückerinnern — wenn sie vor der Frage stehen, ob sie das eigene Kind zum Religionsunterricht anmelden sollen oder nicht. Für die Schüler:innen Robin, Tobias (beide 11. Klasse) und Laura (12. Klasse) sowie Corinna Schön, Mutter von vier Kindern und Religionslehrerin, war die damalige Entscheidung rückblickend die Richtige.
Ich bin ein Mensch
Wenn ich ein Bahn-Ticket buche, muss ich bestätigen: „Ich bin ein Mensch!“ In anderen Situationen kann das auch hilfreich sein.
Das geheimnisumwobenste Amt der Landeskirche
Wissen Sie, was eine Prälatin oder ein Prälat tut? Dagmar Zobel hat dieses kirchliche Amt schon 11 Jahre inne, Traugott Schächtele sogar ein Jahr länger. Erklären, was sie tun, das mussten sie immer wieder. Im Interview erzählen sie von lustigen Begebenheiten und ernsten Herausforderungen.
Den Überblick bewahren
Wie gehen Sie durch’s Leben? Sind Sie eher Typ „Straßenkarte“ oder Typ „Navi“?
Altersarmut — wenn das Geld nicht mehr zum Leben reicht
Armut spielt verstecken mit uns. Sie ist da, aber man kann sie leicht übersehen. Vielleicht auch, weil Armut in Deutschland ein anderes Gesicht hat als die Armut in den Ländern des globalen Südens. In Deutschland muss niemand um sein Überleben fürchten. Aber: Einige unserer Mitmenschen haben im Vergleich zum allgemeinen Lebensstandard weniger. Weniger Besitz, weniger Verdienst - und das nagt am Selbstwertgefühl. Im Alter verschärft sich die Situation, wenn die Rente zu klein ist, die Preise steigen, der Körper die Mitarbeit im Alltag verweigert. Altersarmut droht.
Die Hoffnung fliegen lassen
Von der Ambivalenz zwischen dem Schrecken und dem Schönen
Ein Gebet zieht um die Welt
Es ist wieder soweit: Weltgebetstag. Seit 1927 wird am ersten Freitag im März dafür gebetet, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. 2023 haben Frauen aus Taiwan die Gebete und Texte verfasst. Auch in vielen badischen Gemeinden hat der Gottesdienst zum Weltgebetstag eine lange Tradition. Und es gibt neue Formen. Zum Beispiel in der Mannheimer Neckarstadt.
Statt zagen: wagen
Wie sollen wir nicht verzagen angesichts der harten Realitäten?
Von zaghafter Hoffnung
Bleiben Kirchen in Baden kalt?
Energie sparen und Kosten senken - schon im Herbst 2022 haben Landeskirchen und Bistümer in Deutschland dazu aufgerufen, Kirchen im Winter so wenig wie möglich zu heizen. Das führte vor Weihnachten zu Schlagzeilen wie „Kirchen bleiben im Winter kalt“ oder „Gläubige müssen sich warm anziehen“. Auf was müssen sich Gottesdienst- und Konzertbesucher:innen künftig einstellen? Was wird in der Evangelischen Landeskirche in Baden überlegt und geplant?
Humor in der Kirche?
Sie kennen das wahrscheinlich auch: Wenn es um die Fastnacht, den Karneval oder Fasching geht, scheiden sich die Geister. Da gibt es die überzeugten Närrinnen und Narren, die bis zum Aschermittwoch aus dem Schunkeln und Feiern gar nicht mehr herauskommen und die „Fastnachtsmuffel“, die dem närrischen Treiben kopfschüttelnd zusehen. Viele evangelische Christinnen und Christen halten nichts von den ausgelassenen Feiern, wie sie zum Beispiel im katholisch geprägten Rheinland üblich sind. Das mag daran liegen, dass der Reformator Martin Luther den Fasching seinerzeit sogar verboten hatte. Aber wie sieht es denn überhaupt aus, mit dem Humor in der evangelischen Kirche?
Grenzenlos
Die Erdbebenkatastrophe ist grenzenlos. Die Hilfsbereitschaft sollte es auch sein.
Woher stamme ich?
Manche Frage beschäftigt einen immer mal wieder: Wo sind meine Wurzeln? Wer sind meine Vorfahren? Auf der Suche nach Antworten kann das Landeskirchliche Archiv Karlsruhe weiterhelfen. Mit seinen Kirchen- und Familienbüchern ist es eine Fundgrube für die Familienforschung.
Film ab!
„Sie sind offen für neue Medien und digitale Kommunikationswege“. Das steht inzwischen in vielen Stellenausschreibungen für Diakoninnen und Diakone. Studierende des Bachelor-Studiengangs Religionspädagogik / Gemeindediakonie an der Evangelischen Hochschule Freiburg sammeln im Wintersemester Erfahrungen mit digitaler Verkündigung.
In der Minderheit
Von den Schwächen der Kirche und der Stärke des Evangeliums
Wer mehr weiß, hat weniger Vorurteile
Kennen Sie eine Jüdin oder einen Juden? Was wissen Sie über ihren Alltag? Das Projekt „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland ermöglicht persönliche Begegnungen und Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland. Wer Jüdinnen und Juden schon einmal persönlich getroffen hat, ist weniger anfällig für antisemitische Vorurteile. Davon sind die Verantwortlichen von „Meet a Jew“ überzeugt. Als der Gengenbacher Pfarrer Moritz Martiny zufällig einen Zeitungsartikel über „Meet a jew“ liest, ist ihm klar: „Das ist etwas für uns.“
Wir können die Welt beim Sprechen gerechter machen
Kürzlich wurde es wieder gekürt: das Unwort des Jahres. Unwörter entstehen im Gebrauch, sei es gedankenlos, sei es bewusst irreführend und diskriminierend. Aber nicht nur die Unwort-des-Jahres-Jury bemüht sich um einen sensibleren Sprachgebrauch. Auch in der Evangelischen Landeskirche in Baden soll eine Sprache gepflegt werden, die sich Menschen zuwendet und niemanden ausgrenzt. Die Germanistin Birgit Weber spricht darüber mit Claudia Baumann, der Beauftragten für Gleichstellung und Diversity. Und sie gibt Tipps, wie es gelingen kann, gerecht zu sprechen.
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