Glaube als Ressource und Hoffnung - Teil I
Wann wird Glaube für Menschen zur Ressource und Quelle von Hoffnung? Im ersten Teil ihres Beitrags zeigt Professorin Annette Haußmann den Zusammenhang von Glaube, Religion und Gesundheit und erläutert, warum Glaube sowohl tragen als auch herausfordern kann.
„Wir arbeiten weiter für den Frieden“ – Stephen Lakkis zur Lage im Libanon
Pfarrer Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Badischen Landeskirche, ist im Libanon aufgewachsen und bis heute eng mit dem Land verbunden. Im Interview schildert er die humanitären Folgen des aktuellen Konflikts, ordnet die politische und religiöse Vielfalt des Libanon ein und erklärt, warum zivile Friedensarbeit langfristig wirksamer ist als militärische Gewalt – und wie Menschen in Deutschland konkret unterstützen können.
„Ein Schlag ins Gesicht aller todbringender Mächte und Gewalten“
Karlsruhe, (02.04.2026). Ostern setzt da ein Komma, wo Menschen angesichts zerstörter Hoffnungen einen Punkt setzen. Ostern macht Hoffnung, dass es weitergeht – selbst nach dem Tod. Heike Springhart spricht in ihrer Osterbotschaft über die „Karsamstagszeit“, in der wir leben, und über die sanften Strahlen der Hoffnung.
Im Fokus: Ostern – Bedeutung, Ursprung und Bräuche des wichtigsten christlichen Festes
Ostern ist das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Christinnen und Christen feiern die Auferstehung von Jesus Christus. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung, dass das Leben stärker ist als der Tod, dass Licht die Dunkelheit durchbricht und neue Wege möglich werden.
Kleines Zeichen, große Wirkung - Impuls zum Palmsonntag
Landesbischöfin Heike Springhart ist von ihrer Reise ins Heilige Land zurückgekehrt, bevor die Lage im Nahen Osten eskaliert ist. In der gegenwärtigen Spirale von Gewalt und Gegengewalt erinnert sie an eine biblische Geschichte, in der eine Frau in eine Männergesellschaft platzt und durch ihre Hingabe an Jesus alle verblüfft. Ob diese Frau ein Modell sein könnte, um Gewaltkonflikte massiv zu stören, einfach, indem sie sich in ihrer Liebe und Zuwendung nicht irritieren lässt?
Im Fokus: Die Karwoche - Bedeutung, Ursprung und zentrale Tage der Passionszeit
Als Karwoche wird die Woche vor Ostern bezeichnet. Sie führt Schritt für Schritt durch wichtige Stationen im Leben Jesu bis zu seinem Tod.
Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet mit dem Karsamstag. Am Ostersonntag feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu.
Ist halt da! - Zur "Angst" in der Passionsgeschichte
Gläubig und ängstlich – passt das zusammen? Angst gehört zum Leben, meint Thomas Weiß. In der Passionsgeschichte Jesu ist sogar sehr viel von Angst und Furcht die Rede ist. Warum er gerade dafür dankbar ist, beschreibt er in diesem Beitrag.
Zusammenhalt braucht Vertrauen - Gespräch mit Judith Winkelmann
Unterschiedliche Meinungen über Politik und Gesellschaft gibt es auch in Familien, Freundeskreisen und Kirchengemeinden. Doch was, wenn darüber Streit entsteht, die Situation eskaliert? Wie können wir trotzdem im Gespräch bleiben?
Judith Winkelmann vom Zentrum für Seelsorge in Heidelberg zeigt im Interview, warum Vertrauen wichtiger ist als Rechtbehalten und wie Beziehungen trotz unterschiedlicher Positionen Bestand haben können. Für sie spielt auch die Kirche eine wichtige Rolle.
Judith Winkelmann vom Zentrum für Seelsorge in Heidelberg zeigt im Interview, warum Vertrauen wichtiger ist als Rechtbehalten und wie Beziehungen trotz unterschiedlicher Positionen Bestand haben können. Für sie spielt auch die Kirche eine wichtige Rolle.
Nächstenliebe heute: Stimmen aus der ekiba
Nächstenliebe ist in fast allen Religionen und spirituellen Traditionen fest verankert. Im Christentum ist sie eines der wichtigsten Gebote: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” (Markus 12,31). So wird betont, dass die Liebe zu Gott eng mit der Liebe zu anderen Menschen verbunden ist. Wir haben Mitarbeitende in der ekiba gefragt, was Nächstenliebe für sie bedeutet, und wo und wie sie sie erleben.
Im Notfall Menschenwürde – ein persönlicher Einblick
In ihrem beruflichen Alltag geht es oft um Tod und Leben. Renée Keller arbeitet als Fachkrankenschwester in der Notaufnahme. Was ihr dabei Menschenwürde bedeutet und wo sie an Grenzen kommt, erzählt sie im Interview.
Würde, Machtbegrenzung, Dialog – Ein Plädoyer
Oberkirchenrat Matthias Kreplin erläutert im Interview, auf welcher theologischen Grundlage sich die Evangelische Kirche für Menschenrechte einsetzt, warum das christliche Menschenbild eine starke Nähe zur Demokratie hat und welchen Auftrag der Kirche er in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung sieht.
Jahreswechsel – gut abschließen und neu anfangen
Der Jahreswechsel ist mehr als ein Datum im Kalender. Er bietet Zeit für Rückblick und Ausblick. Im Interview spricht Silke-Luca Obenauer darüber, welche Rituale helfen können, ein Jahr gut zu beschließen: von kleinen Leuchtmomenten bis zur Frage, was wir wirklich brauchen, um neu anzufangen.
Wehrdienst oder Kriegsdienstverweigerung?
Mit dem neuen Wehrdienstmodernisierungsgesetz hat sich verändert, wie junge Menschen in Deutschland mit dem Thema Wehrdienst in Berührung kommen. Es gibt nicht den einen Wehrdienst, sondern verschiedene Wege: ein freiwilliges Grundmodell, ein dauerhafter Dienst als Berufs- oder Zeitsoldat*in sowie die Möglichkeit, aus Gewissensgründen Kriegsdienst zu verweigern. Fragebogen und Musterung bedeuten dabei nicht automatisch, dass jemand Soldat*in wird.
Warum wir als Evangelische Landeskirche in Baden für Demokratie und Vielfalt eintreten
Aus dem christlichen Menschenbild erwächst ein klares Bekenntnis zu Menschenwürde, Demokratie und Vielfalt. Oberkirchenrat Matthias Kreplin zeigt, warum die unveräußerliche Würde aller Menschen, die Begrenzung von Macht und das Miteinander in versöhnter Verschiedenheit zentrale Grundlagen für Kirche und Gesellschaft sind – und welchen Auftrag die Kirche heute hat, für Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt einzustehen.
Kirche ohne Ehrenamt wäre wie...
Vielfältig, kreativ und unverzichtbar – das ist für Anne Lepper das Ehrenamt in der badischen Landeskirche. Warum die EKIBA ohne Ehrenamt gar nicht denkbar ist, was Menschen heute motiviert, sich zu engagieren und welchen Rahmen die Kirche schaffen muss, damit Engagement Freude macht, erläutert sie im Interview.
„Kraft zum Leben schöpfen“ - Die 67. Aktion von Brot für die Welt
Wasser ist lebensnotwendig – so wie unser tägliches Brot. Jeder Mensch braucht es zum Überleben. Und doch fehlt über zwei Milliarden Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der diesjährigen Spendenaktion setzt „Brot für die Welt“ ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und Ernährungssicherung. In Uganda verbessern beispielsweise Regenwassertanks das Leben vieler Familien: Sie sparen Zeit, schützen die Gesundheit und ermöglichen nachhaltigen Gemüseanbau – unterstützt durch lokale Partnerorganisationen.
Um den eigenen Sohn trauern - Wenn der Glaube trägt
Ihr Sohn Simon ist kurz nach seiner Konfirmation beim Rudern tödlich verunglückt. Dreizehn Jahre ist das her, aber natürlich erinnert sich Sabine Ningel noch ganz genau an das, was ihr in der ersten Zeit geholfen hat, mit dem Schock umzugehen und im Lauf der Jahre, um mit der Trauer zu leben. Ihr Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle. Davon erzählt sie im Interview.
Trost spenden: kleine Gesten statt großer Worte
Trauer ist keine Krankheit, die man überwindet. Sie ist Arbeit an der Liebe, die bleibt. Sie braucht Zeit, Nähe und ehrliche Worte – ohne Beschönigungen. Davon ist Ludwig Burgdörfer überzeugt. Seit vier Jahrzehnten begleitet er als Seelsorger trauernde Menschen. Hier seine Tipps, wie auch wir ihnen beistehen können.
Raum für Kinderfragen
Kinder sind neugierig und voller Fragen. Warum es gerade für die Kirche wichtig ist, Kindern eigene Räume des Glaubens zu eröffnen und wie Familien Glauben im Alltag leben können, beschreibt Lutz Wöhrle, der Landeskirchliche Beauftragte für Kindergottesdienst in Baden.
"Wir erinnern uns nicht anstandshalber"
Morgenandacht bei der Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden am 22.10.2025
Fülle, Flucht und Verantwortung - Erntedank in Zeiten des Klimawandels
Bunt geschmückte Altäre, volle Körbe mit Obst und Gemüse werden am kommenden Sonntag in vielen unserer Kirchen zu finden sein. Doch wer kann an dieser Fülle überhaupt teilhaben? Diese Frage beschäftigt Sigrid Zweygart-Pérez. Sie ist Pfarrerin und seit 1. September auch Landeskirchliche Beauftragte für Flucht, Migration und Integration.
Im Gespräch erzählt sie von den Sorgen und Hoffnungen geflüchteter Menschen, von den Spuren des Klimawandels in unseren Lebensmitteln – und davon, warum jedes noch so kleine Handeln zählt.
Glauben in der Klimakrise
„Der Glaube kann helfen, zu entdecken wie es auch anders gehen könnte,“ sagt Prof. Dr. Katrin Bederna. Sie ist Professorin für Katholische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Einer ihrer Schwerpunkte ist die „Ökotheologie“, eine ökologische Theologie, die den christlichen Glauben im Kontext der ökologischen Situation neu reflektiert.
Glaube trifft Freizeitspaß: Mauritia Mack über Kirche und Engagement im Europa-Park
Der Europa-Park in Rust ist der größte und einer der beliebtesten Freizeitparks Deutschlands. Mauritia Mack ist für den Bereich Shopping und damit die Merchandise-Produkte zuständig. Was sie antreibt und warum ihr die Kirche im Europa-Park besonders am Herzen liegt, lest ihr im Journalbeitrag.
„Nie wieder“ gilt für alle – Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt zu Israelsonntag, Antisemitismus und Gaza
Noch immer hält die Hamas israelische Geiseln gefangen, während die israelische Armee den Gazastreifen bombardiert. Inmitten dieser Eskalation ruft der Israelsonntag am 24. August zur Besinnung auf. Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, langjähriger Propst in Jerusalem und Vorsitzender des Jerusalemsvereins, warnt vor religiös motivierter Gewalt und plädiert für eine klare Haltung gegen Antisemitismus – und für Menschenwürde auf beiden Seiten.
Glocken im Wandel der Zeit: Geschichte, Klang und Bedeutung
Vom kleinen Glöckchen am Saum des Hohen Priesters bis zum mächtigen Geläut im Kirchturm - seit Jahrhunderten rufen Glocken zum Gebet, klingen bei Taufen, Hochzeiten und an Festtagen. Dabei hat sich ihre Form, ihr Klang und ihre Bedeutung über die Jahrhunderte gewandelt. Wie dieses klingende Kulturerbe entstand, welche ältesten Schätze in Baden existieren und wie Initiativen das Läuten neu ins Bewusstsein rücken, erläutert Prof. Dr. Michael Kaufmann vom Orgel- und Glockenprüfungsamt der badischen Landeskirche im Interview.
Lev Kollektiv: Ein Herzensraum für Gott
Gott in neuen Formen finden - dazu gibt es an vielen Orten Initiativen und Projekte. Eine besondere Gemeinde ist 2024 in Heidelberg entstanden: das Lev Kollektiv. Wir haben mit der Gründerin Damaris Hecker darüber gesprochen, was diese Gemeinde ausmacht.
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